
Sie sind wieder da. Mit Verstärkung. Die elf sind jetzt zwölf: Danny und seine Freunde kehren zurück, nachdem sie in Teil 1 coole 160 Millionen Dollar abgestaubt hatten. Doch mit 160 Millionen kommt man heute nicht mehr so weit wie früher. Nicht, wenn alle mit dem Geld nur so um sich schmeißen. Zumal Vegas-Tycoon Terry Benedict seine Kohle wiederhaben will. Außerdem pfuscht ein geheimnisvoller Fremder Danny und seiner Crew ins Handwerk. Es wird also Zeit, einen neuen umwerfenden Plan auszuführen – oder besser gleich mehrere Pläne... Schauplätze in Amsterdam, Paris und Rom, Steven Soderbergh im Regiestuhl, die Originalbesetzung plus Catherine Zeta-Jones und andere: Zwölf ist Ihre Glückszahl.
Die Bildqualität von „Ocean’s Twelve“ ist etwas besser ausgefallen als die des Vorgängers. Das Bild verfügt bei diesem Film über etwas mehr Details und etwas weniger Rauschen, sodass der Transfer einen etwas plastischeren Eindruck erweckt. Lediglich bei Bewegungen geht die Schärfe recht schnell in die Knie. Die Farben und auch der Kontrast wurden stellenweise recht stark als Stilmittel verändert, dies wirkt sich selbstverständlich nicht auf die Bewertung aus. Das leichte Bildrauschen stört kaum, Kompressionsspuren fallen nicht auf. Insgesamt ist das Bild von „Ocean’s Twelve“ also sehr gut ausgefallen.
Beim Ton hat sich im Gegensatz zum ersten Teil allerdings nichts verändert. Die Dialoge sind zu jeder zeit und in allen Tonspuren sehr gut zu verstehen, die Effekte und auch die Musik beschränken sich allerdings hauptsächlich auf die Front, die hinteren Boxen bekommen nur sehr selten etwas zu tun. Störende Nebengeräusche sind allerdings nicht vorhanden, sodass abgesehen vom etwas zurückhaltenden Raumgefühl auch mit dem Ton dieser Blu-ray-Disc zufrieden sein kann.
Die Extras der deutschen DVD waren mit nur einem Kinotrailer sehr spärlich. Glücklicherweise hat sich dies auf Blu-ray geändert, sodass neben besagtem Trailer auch ein interessanter Audiokommentar, eine etwas PR-lastige Behind the Scenes Doku und knapp 30 Minuten an Deleted Scenes mit auf den Silberling gepackt wurden.
Steven Soderberghs „Ocean’s Twelve“ bietet neben sehr guten und auch bekannten Hauptdarstellern auch eine sehenswerte Riege an Nebendarstellern. So spielt zum Beispiel Bruce Willis eine kurze Nebenrolle in einem Museum. Die Qualität der deutschen Blu-ray-Veröffentlichung von Warner Home Video ist sehr gut gelungen, zu gefallen wissen auch die Extras, die hier deutlich zahlreicher und besser ausfallen als noch bei der deutschen DVD-Veröffentlichung.
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