
Die Bildqualität schwankt während des Films. Kontrast und Farbintensität können zwar von Anfang an überzeugen, die Bildschärfe hält allerdings einer näheren Betrachtung nicht stand. Nur bei Closeups sind Details sehr schön zu erkennen, hier ist auch die Kantenschärf sehr ausgeprägt. Manchmal werden die Kanten pixelig (möglicherweise die Auswirkung der Kompression). Außerdem kommt es zu Farbrauschen (vor allem bei Blautönen), was sich störend auswirkt, da es sehr viele Nachtszenen gibt. Vereinzelt kommt es auch im Hintergrund zu Blockrauschen. Defekte treten nur in Form von Verschmutzungen auf.
Für einen Film dieses Genres ist die Geräuschkulisse erstaunlich ruhig. Die Soundeffekte sind zum Teil sehr witzig (bin ich froh, dass unsere gemeinen Hausspinnen nicht solche Töne von sich geben), die Surroundboxen kommen aber fast nur ins Spiel, wenn es am Bildschirm so richtig rund geht. Der Subwoofer wurde eigentlich so gut wie gar nicht berücksichtigt. Die Musik sorgt fast durchgehend für Atmosphäre, und das tut sie in sehr guter Qualität.
Der englische Ton klingt im Vergleich zur deutschen Tonspur stellenweise etwas dumpf.
Der Audiokommentar (gesprochen von Ellory Elkayem, David Arquette u.a.) ist nicht mit deutschen Untertiteln anwählbar.
'Larger Than Life': Inspiriert von den B-Movies der 50er Jahre entstand dieser Film, den Regisseur Ellory Elkayem 1998 bei einem Filmfestival in Colarado zeigte. Dean Devlin wurde auf ihn aufmerksam - und Eight Legged Freaks entstand!
'Larger Than Life' wurde in s/w gedreht und handelt ebenfalls von kleinen Spinnen, die gross hinaus wollen...
In den 50er Jahren fand die Angst der Menschen vor Atomkriegen bzw. der sich sprunghaft weiterentwickelten Wissenschaft in B- Movies ihren Ausdruck. Formicula, Tarantula - auch hier spielen Monsterspinnen die Hauptrolle. Für uns wirken diese Filme schon lange nicht mehr erschreckend - und auch Arac Attack erschreckt nicht. Es wird gerannt, geschrieen, gestorben, geliebt (ohne zu bremsen oder zu sehr zu schmalzen) - und man hat Spass dabei. Der Ekelfaktor ist winzig ( die Effekte wirken ein bisschen billig) die Dialoge witzig und ein gehörige Portion Sarkasmus ist auch dabei. Der Film ist streckenweise sehr schnell, man hat also gar nicht viel Zeit, auf die Bildqualität zu achten, der Ton ist sehr gut und die Extras sind nicht gerade gehäuft aber 'Larger Than Life' ist sehr ok. Naja, und die Hauptdarsteller...sind eindeutig die Spinnen!
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