
Der Boogeyman ist zurück und er will seine grausame Rache. Eine junge Frau, geplagt von schaurigen eReignissen ihrer Kindheit, soll erneut sein hilfloses Opfer werden!
Als sie einem Filmprodzenten von ihren schrecklichen Kindheitserlebnissen erzählt, will dieser aus dem Stoff einen Horrorfilm drehen. ER will ihre Vergangenheit auf die Leinwandbannen und bemerkt dabei nicht, dass der Horrorfilm schon längst begonnen hat.
Der Boogeyman muss nur noch die Schwelle von der Erinnerungin die Realität überschreiten. Der Butler des Produzenten findet eine der Scherben, die den Boogeyman lebendig werden lassen. Das Tor ist geöffnet und keiner kann ihm entkommen!
Waren die alten deutschen Fassungen noch im Vollbild-Format liegt diese Fassung nun im anamorph codierten Originalformat 1,85:1 vor. Bei diesem Film handelt es sich um eine niedrig budgetierte Horrorproduktion aus den frühen 80ern, qualitativ sollte man sich also generell nicht zu viel erwarten. Über große Betrachtungsflächen wie Leinwände erscheint der Transfer dadurch entsprechend weich, für einen normalen Fernseher sind die hier gebotene Schärfe und Detailzeichnung aber sehr gut und wohl das beste, was bei diesem Film noch denkbar ist. Die Farben wirken natürlich, könnten aber noch etwas kräftiger wiedergegeben werden. Der Kontrast ist leicht steil, wodurch besonders helle Bildbereiche teilweise leicht überstrahlen. Das Bild rauscht leicht, die Kompression ist in feinen Strukturen stellenweise etwas auffällig. Für einen über 25 Jahre alten Horrorfilm ist dieses Bild aber gut gelungen.
Die englische Originalfassung klingt ein wenig blechern, die deutsche Fassung ist bedeutend natürlicher ausgefallen und dadurch auch besser verständlich. Auch in der englischen Sprachfassung ist es aber ohne allzu große Probleme möglich, den Gesprächen zu foögen. Die Musik wurde stellenweise zwar etwas laut abgemischt, der Klang ist für einen Ulli Lommel Film aber gut ausgefallen und für das Alter auch noch recht dynamisch – die neu produzierte deutsche Synchronfassung hat dank der recht sauberen Aufzeichnung und Abmischung qualitativ die Nase aber auf jeden Fall vorn.
Das Interview mit Regisseur Ulli Lommel misst nur ca. 6 Minuten, ist aber trotzdem durchaus sehenswert und interessant. Abgesehen von diesem Special bietet die DVD noch einige Trailer.
In Deutschland erschien Ulli Lommels Horrorfilm „Boogeyman 2“ in der normalen Fassung auf VHS und von Red Video auch auf DVD. Für die neue DVD Ausgabe von HDMV wurde nun nicht nur ein qualitativ aufpoliertes Master verwendet sondern auch die so genannte Redux-Fassung des Films, die in Amerika beispielsweise als „Director’s Cut“ vermarktet wird und ca. 3 Minuten länger läuft als die bereits in Deutschland erhältliche Version des Films. Für den Release wurde zudem eine neue Synchronfassung zum Film erstellt. Die Bild- und Tonqualität ist für einen über 25 Jahre alten Indie-Horrorfilm sehr gut und den alten deutschen Ausgaben weit überlegen. Mit einem kurzen Interview mit dem Regisseur wird auch etwas Bonusmaterial geboten, zudem wurde der DVD auch ein Wendecover mit zwei verschiedenen Motiven spendiert.
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