Amoklauf DVD

  • Details zum Medium
  • EAN-Nummer
    4260020670317
    Label:
    HDMV
    Starttermin:
    15. Mai 2009 [Kauf]
    Freigabe:
    ungeprüft
    Laufzeit:
    58:05 min.
    Ländercode:
    Code 0 (DVD)
    Medientyp:
    DVD-9
    Verpackung:
    Keep Case (Amaray)
  • Inhalt:
  • Inhalt:

    Ein konservativ-korrekt gekleideter Mann führt ein Leben in totaler Isolation. In seinem Job als Kellner dient er den Menschen, privat sitzt er wie hypnotisiert nur vor dem Fernseher. Vor allem eine Folge einer Game-Show zieht ihn in ihren Bann. Der Mann zelebriert beinahe schon die auf Video aufgenommenen monotonen Szenen, die nach und nach an Hohlheit gewinnen und eine erste psychische Schmerzgrenze erreichen. Doch der Mann steigert seine Video-Dosis: eine Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl, bei der der Delinquent unter schrecklichen Zuckungen langsam und qualvoll stirbt. Ob Hinrichtung oder Hardcore-Sex, der Mann nimmt diese Bilder regungslos zur Kenntnis. Bei Pornos legt er sich nackt aufs Bett, um zu masturbieren. Als seine hübsche Nachbarin an seiner Tür klingelt, nimmt er diese Störung abwesend zur Kenntnis. Er stößt ihr ein Messer in den Bauch, und während sie auf halber Strecke zwischen seinem Bett und dem Fernsehgerät stirbt, befriedigt er sich weiter. Jetzt scheint er endgültig „losgelöst“ von allen Bindungen an die Wirklichkeit und beginnt seinen Amoklauf.

  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    PAL
    Bildformat:
    1,33:1

    Bemerkung:

    „Amoklauf“ ist eine sehr frühe Produktion des Regisseurs Uwe Boll, die nun im Alter von ca. 18 Jahren in Deutschland auf DVD veröffentlicht wird. Bedingt durch das damals zur Verfügung stehende Ausgangsmaterial und die näheren Produktionsumstände ist verständlich, dass man bei der Bildqualität der DVD deutliche Abstriche machen muss. Auffällig ist somit vor allem, dass das Bild recht deutlich rauscht und auch viele analoge Defekte zeigt. Der Transfer ist allgemein eher weich und die Farben wirken matt. Hinzu kommen etliche Szenen, in denen sich der Protagonist Filme im Fernsehen ansieht. Diese von einem Fernseher abgefilmten Momente sind noch etwas schlechter als der Rest des Films. Es sei allerdings zu erwähnen, dass dieser Look und auch die Bildqualität recht gut zum Film und dessen Stilistik passen und man sich dadurch beim Ansehen von den etwaigen Fehlern nicht unbedingt gestört fühlen wird. Für eine Leinwandprojektion ist das Material sicherlich kaum geeignet, auf einem Fernseher wird man mit dem gezeigten aber kaum Probleme haben.

    Bewertung:
    2,5
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (Dolby Digital 2.0)

    Untertitel:
    Dänisch, Englisch, Französisch, Niederländisch
    Bemerkung:

    Ähnlich verhält es sich auch mit dem Ton. Hier kommt ebenfalls zum Tragen, dass es sich bei „Amoklauf“ um eine Produktion aus 1992 mit geringem Budget handelt, für die demnach auch kein besonders hochwertiges Equipment zur Verfügung stand. Die Dialoge klingen etwas blechern, sind die meiste Zeit über aber dennoch ohne Probleme zu verstehen. Die Musik und die Soundeffekte wurden weitestgehend gut abgemischt und in den Film integriert, sodass die Dialoge nicht übertönt werden. Auffallend ist vor allem in ruhigen Szenen das recht deutliche Hintergrundrauschen.

    Bewertung:
    2,5
  • Extras:
  • Extras:
    Audiokommentar
    Unverwendetes Material (06:54min.)
    Uwe Boll Showreel (14:36min.)
    Pall Mall Spot (04:04min.)
    Materialsichtung (02:25min.)
    Hollywood Talk (09:32min.)
    Trailer:
    Amoklauf (01:11min.)
    Das erste Semester (01:43min.)

    Bemerkung:

    Das Bonusmaterial ist der Bereich des Films, durch den sich die Cine Club DVD nicht nur qualitativ von der bereits erhältlichen deutschen DVD abhebt sondern auch der, wo man sich besonders viel Mühe gegeben hat und dem Käufer ein umfangreiches Extra-Paket bietet. Das wohl wichtigste und beste Feature ist der Audiokommentar von Uwe Boll, der allerdings etwas anders abläuft als man es von Kommentartracks gewohnt ist. Es handelt sich nämlich um einen Bild-im-Bild Videokommentar, bei dem Boll zuerst eine kurze Einleitung spricht und dann der Film in verkleinertem Fenster läuft. Boll bleibt ebenfalls sichtbar und sieht sich quasi mit den Zusehern den Film gemeinsam an – eine sehr interessante und auch gut umgesetzte Idee. Zudem wird auf der DVD einiges an Archivmaterial zum Film geboten, man hat einen kurzen Hollywood Talk beigelegt und B-Roll Material von Bolls Pall Mall Werbespot. Abgerundet werden die Extras mit zwei Trailern.

    Bewertung:
    3,5
  • Gesamt:
  • Bemerkung:

    Ohne Zweifel, Regisseur Uwe Boll polarisiert. Einige mögen seine Filme, andere wiederum hassen sie. Bolls Frühwerk „Amoklauf“ war bislang in Deutschland nur in einer um mehrere Minuten geschnittenen Fassung auf DVD erhältlich, ungekürzt gab es nur ein altes VHS Tape. Cine Club hat sich nun des Films angenommen und präsentiert den Käufern eine qualitativ solide (wenn man die Produktionsbedingungen und das noch verfügbare Ausgangsmaterial des Films bedenkt) Veröffentlichung und trumpft vor allem beim Bonusmaterial richtig auf. Der Audiokommentar von Boll ist nicht nur interessant sondern auch als Bild-im-Bild Version aufgespielt worden. Der Film wird auf dieser DVD komplett ungeschnitten präsentiert und enthält auch die Szenen aus „Gesichter des Todes“ bzw. die Hardcore-Elemente, die auf der alten deutschen DVD nicht zu sehen waren. Die DVD erscheint als Amaray im Schuber, wobei die Amaray zudem mit Wendecover ausgestattet wurde. Dies bedeutet, dass dem Käufer hier gleich drei Cover des Films zur Verfügung stehen, darunter natürlich auch das alte VHS Cover.

    Bewertung:
    3,0
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    01.06.2009

BILDER ZUM MEDIUM

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