
Produziert wurde dieser Film im Jahre 1972, für die DVD-Veröffentlichung wurde ein neuer Transfer im Originalbildformat angefertigt. Dieser ist gemessen am Alter des Ausgangsmaterials durchaus als gelungen zu bezeichnen, kann eben jenes allerdings auch nicht verschleiern. Über einen Beamer wirkt das Bild sehr weich, was sowohl an einem Mangel an Details als auch an der nur durchschnittlichen Kantenschärfe liegt. Die Farben wirken etwas matt und der Kontrast ist einen Tick steil ausgefallen, sodass sehr helle Bildbereiche zu leichten Überstrahlungen neigen. Das Bild rauscht deutlich, die Kompression macht sich allerdings kaum bemerkbar.
Auch dem Ton merkt man das Alter des Films an. So klingen die Dialoge stellenweise einen Tick blechern, sind aber dennoch die meiste Zeit über problemlos zu verstehen. Die deutsche Fassung klingt einen Tick dumpf, der englische Ton ist etwas heller, bietet dafür aber auch leichtes Hintergrundrauschen. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass bei der deutschen Version ein Rauschfilter zum Einsatz kam. Das Lautstärkeverhältnis zwischen Musik, Soundeffekten und Dialogen ist gelungen, sodass man nicht manuell nachjustieren muss.
Die DVD selbst enthält als Bonusmaterial eine Slideshow und Trailer, zudem bietet die VÖ noch ein gelungenes Booklet mit einigen Hintergrundinformationen zum Film.
1972 wurde „Schlachthof 5“, der nach einem Roman von George Roy Hill gedreht wurde, mit dem Jury-Sonderpreis der Filmfestspiele in Cannes ausgezeichnet. 2008 hat Koch Media sich dieses Films angenommen und veröffentlicht auf DVD eine recht gute Fassung, die allerdings bedingt durch das Alter und auch durch das bei der Produktion verwendeten Materials einige deutlich auffallende Fehler bietet. Dennoch ist es hier lobenswert, dass es den Film überhaupt auf DVD gibt, sodass man einen Kauf durchaus empfehlen kann.
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