Saw IV - Unrated Directors Cut [DVD]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    03139822197
    Label:
    Lions Gate Home Entertainment [US]
    VÖ-Termin:
    22. Jänner 2008 [Kauf]
    Freigabe:
    Not Rated / Unrated
    Laufzeit:
    95:31 min.
    Ländercode:
    Code 1 (DVD)
    Medientyp:
    DVD-9
    Verpackung:
    Keep Case (Amaray)
  • Inhalt:
  • Inhalt:

    Jigsaw ist tot, doch seine Mission ist noch lange nicht beendet. Das sadistische Mastermind hat bereits vor seinem Ableben einen perfiden Plan entwickelt und eine Reihe tödlicher Fallensysteme für seine Nachwelt konstruiert. Als bei der Autopsie ein Tonband in den Gedärmen des Serienkillers entdeckt wird, geht das grausame Spiel in eine neue Runde ...

    Darren Lynn Bousman lässt den Zuschauer im vierten Teil noch tiefer in die Psyche des wahnsinnigen Serienmörders eintauchen – ein dunkler Abgrund jenseits der menschlichen Vorstellungskraft!

  • Informationen zum Film
  • Saw IV

  • Originaltitel:
    Saw IV
    Genre:
    Krimi, Thriller, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Kanada
    Produktionsjahr:
    2007
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Jigsaw ist tot, doch seine Mission ist noch lange nicht beendet. Das sadistische Mastermind hat bereits vor seinem Ableben einen perfiden Plan entwickelt und eine Reihe tödlicher Fallensysteme für seine Nachwelt konstruiert. Als bei der Autopsie ein Tonband in den Gedärmen des Serienkillers entdeckt wird, geht das grausame Spiel in eine neue Runde ...
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Darren Lynn Bousman
    Drehbuch:
    Patrick Melton, Marcus Dunstan, Thomas H. Fenton
    Musik:
    Charlie Clouser
    Darsteller:
    Billy Otis, Donnie Wahlberg, Angus Macfadyen, Shawnee Smith, Dina Meyer, Louis Ferreira, Mike Realba, Julian Richings, Tobin Bell, Kevin Rushton, James Van Patten, David Boyce, Ron Lea, Costas Mandylor, Joanne Boland, Lyriq Bent, Kelly Jones, Bahar Soomekh, Betsy Russell, Niamh Wilson, Zoe Heath, Janet Land, Simon Reynolds, Scott Patterson, Athena Karkanis, Marty Adams, Sarain Boylan, Ingrid Hart, Bill Vibert, Eric Gores
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    NTSC
    Bildformat:
    1,78:1 (anamorph / 16:9)

    Bemerkung:

    Wie bereits bei „SAW III“ fällt Regisseur Bousmans Vorliebe für stilistische Veränderungen des Filmmaterials zu jeder Zeit auch bei diesem Film auf. Dies wirkt sich hauptsächlich auf die Farbgebung des Films aus, die je nach Szene grünlich, kalt oder selten auch „normal“ wirkt- An der Schärfe wurde nur in sehr kurzen Rückblenden geschraubt, abgesehen davon bietet diese DVD absolut zufriedenstellende Schärfe und auch eine hervorragende Detailzeichnung, sodass das Bild zu jeder Zeit sehr plastisch und schlichtweg scharf wirkt. Bis auf kurzfristige Stilmittel ist auch der Kontrast sehr gut, die Körnung des Filmmaterials äußert sich hingegen durch Bildrauschen, das vor allem in homogenen Hintergrundflächen auffällt. Die Kompression verhält sich insgesamt sehr zurückhaltend und zeigt lediglich sehr leichtes Blockrauschen in homogenen Flächen, dass allerdings auch bei großflächiger Projektion störend auffällt.

    Alles in Allem ist die Bildqualität dieser Veröffentlichung hervorragend und schrammt nur minimal an der Referenzmarke vorbei.

    Bewertung:
    4,5
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
    Englisch (Dolby Digital 2.0)

    Untertitel:
    Englisch, Spanisch
    Bemerkung:

    Auf den ersten Blick ist der Ton zu „SAW IV“ eher enttäuschend – wie bei der ersten Unrated-VÖ von „SAW III“ bietet diese DVD lediglich englischsprachigen DD5.1-Ton und keine kräftigere DTS-Alternative. Hat man den Film hingegen länger im Player lernt man die Abmischung hingegen trotzdem wertzuschätzen. Fast die komplette Laufzeit des Films hindurch bietet der Film eine sehr räumliche Kulisse, die entweder leise den Score oder laut und eindringlich die Soundeffekte im ganzen Raum verteilt und somit den Zuschauer weiter in den Bann des Films zieht. Selbst für die „Überblendeffekte“ die in diesem Film sehr oft eingesetzt werden liegt entsprechendes räumliches Klangmaterial vor. Die Dialoge sind zudem zu jeder Zeit perfekt zu verstehen und klingen klar wie natürlich, sodass man mit diesem Ton sehr zufrieden sein kann. Bei etwas höheren Lautstärken stellt man fest, dass in dem Ton durchaus nennenswerte Power steckt.

    Im Vergleich mit dem DD-Durchschnitt ist dieser Ton sowohl was die Abmischung selbst als auch was die Leistung der DVD im Speziellen betrifft hervorragend und somit auf jeden Fall 4,5 Sterne wert. Mehr leisten kann hier wohl nur eine mit entsprechend höherer Bitrate encodierte DTS-Tonspur.

    Optional ist auf dieser DVD noch ein DD2.0 Downmix anwählbar.

    Bewertung:
    4,5
  • Extras:
  • Extras:
    Audio Commentary with Director Darren Lynn Bousman and Actor Lyriq Bent
    Audio Commentary with Producers Oren Koules and Mark Burg and Excutive roducers Peter Block and Jason Constantine
    Darren's Video Diary (32:59 Min)
    The Props of SAW IV
    JigsawsTrap (1:31 Min.)
    The IceBlock Trap (2:40 Min.)
    The Knife Trap (1:52 Min.)
    The Hair Trap (2:57 Min.)
    The Mausoleum Trap (2:50 Min.)
    The Bedroom Trap (2:29 Min.)
    The Spike Trap (2:22 Min.)
    The Traps of SAW IV (8:58 Min.)
    Music Video by "X-Japan" (5:07 Min.)
    DeletedScene "Police Station" (0:45 Min.)
    Condemned 2 Game-Trailer (1:33 Min.)
    Also from Lionsgate (9:04 Min.)

    Bemerkung:

    Insgesamt enthält diese DVD 2 Audiokommentarspuren, die von jeweils unterschiedlichen Standpunkten die Produktion des Films aufrollen und dem Zuhörer einige durchaus interessante Informationen vermitteln.

    Auch die Zahl der Video-Extras ist zufriedenstellend, da „Darren’s Video Diary“ zwar nur bedingt informativ aber dafür mit einer Laufzeit von über 30 Minuten recht ausführlich ist. Die bereits von den anderen „SAW“-Filmen bekannten Traps- und Props-Erklärungen finden sich auch hier und unterscheiden sich von der Art der Präsentation kaum von dem bereits Bekannten, zudem enthält die DVD noch ein Musikvideo und eine Deleted Scene. Abgerundet werden die Extras von einigen Trailern zu anderen Lionsgate-Filmen bzw. dem kommenden Game-Highlight „Condemned 2“.

    Insgesamt kann man mit diesem Bonusmaterial für eine Single-Disc-VÖ durchaus zufrieden sein.

    Bewertung:
    4,0
  • Gesamt:
  • Bemerkung:

    Nachdem James Wan mit seinem Überraschungshit „SAW“ nicht nur die Kritiker sondern auch die Fanherzen begeistern konnte sorgte Darren Lynn Bousman, der die Serie ab Teil 2 unter seine Fittiche genommen hat erstmal mit dem eben genannten zweiten Teil für einen leichten qualitativen Einbruch der Serie, der hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass die Spannung hinter all den Brutalitäten und Verwicklungen etwas zurückblieb.

    Dann, kurze Zeit später, sorgte Bousman mit „SAW III“ für eines der intensivsten Psychothrillererlebnisse, die je über meine Heimkinoleinwand flackerten und nun ist er da ... der lange erwartete vierte Teil von „SAW“. Wie immer bei einem neuen Teil dieses Franchises hört man zu Beginn sowohl positive, als auch vernichtende und vergleichsweise neutrale Meinungen.



    Ob man Bousman nun mag oder nicht, eines muss man dem Mann auf jeden Fall zu Gute halten: Er ist einer der wenigen, die es teilweise ausschließlich aufgrund von Stilistik schaffen, aus nichts etwas zu machen.

    Denn sieht man sich die Story von „SAW IV“ mal näher an stellt man fest, es eigentlich nur mit einem „umgeschriebenen“ „SAW III“ zu tun zu haben – anderer Hauptcharakter, andere Rückblenden, andere aber im Prinzip die gleiche Story. Doch obwohl dem aufmerksamen Zuschauer dies durchaus an einigen Stellen auffallen dürfte, wirklich störend ist es nie und die geniale Atmosphäre nimmt dadurch ebenfalls keinen Schaden. Schade ist allerdings, dass auch einige Fallen nur wie Abänderung der sadistischen Gerätschaften insbesondere aus dem dritten Teil wirken – obwohl dies beim Ansehen durchaus auffällt sorgt die ansonsten herrschende Atmosphäre schnell dafür, dass der Zuschauer diesen Umstand wieder vergisst.



    Bousman setzt wieder darauf, den Film komplett in kalte, ausdruckslose Farben zu hüllen und setzt für jede Szene, für jede Eigenheit und auch teilweise für bestimmte Charaktere gewisse Akzente, die den Zuseher zusätzlich zu den durchweg guten Darstellerperformances die Gefühle der Charaktere nachvollziehen lassen. Unterstützt wird der Film ebenfalls wieder von Charlie Clousers grandiosem Soundtrack, der die beklemmende Atmosphäre weiter auszubauen vermag.



    Letztendlich ist es wieder überraschend, wie man es zum nunmehr vierten Mal schafft mit dem selben Prinzip einen atemberaubenden, fesselnden und umwerfend spannenden Horrorstreifen zu inszenieren, der bis zum genialen Finale, in dem teilweise „real“, teilweise nur als Stilmittel um dem Zuschauer die Räumlichkeiten aus „SAW III“ noch einmal in Erinnerung zu rufen alte Bekannte ins Bild geraten.



    „SAW IV“ präsentiert sich somit als weiteres perfektes Glied einer perfekten Filmserie, das wieder einmal einige Storylücken der Vorgänger schließt, die Hauptcharaktere weiter vertieft und natürlich gegen Ende weitere Fragen aufwirft.



    Abschließend lässt sich zwar sagen, dass „SAW IV“ von den Darsteller-Performances und dem Drehbuch her sicher kein Oscar-Anwärter ist, wer bereits zuvor seine Liebe für das Franchise entdeckt hat wird hier bestens bedient ... und auch Gorehounds wird „SAW IV“ für eine stellenweise recht hart anzusehende Prüfung stellen, die es durchaus mit dem dritten Teil aufnehmen kann aber insgesamt doch nicht ganz so brutal ausgefallen ist. Dennoch bleibt „SAW IV“ eine Achterbahnfahrt, die Zartbesaitete wohl kaum überstehen werden, sei es „nur“ durch sadistische und brutale Fallen oder durch die kontinuierliche Bomben-Atmosphäre, die man in dieser extrem konzentrierten Form in kaum einem anderen Film finden wird.



    „SAW IV“ verdient trotz einiger kleiner Fehler auf jeden Fall die Höchstnote in Sachen Spannung wie Atmosphäre und schließlich ist es ja genau das, auf das bei so einem Film Wert gelegt wird. Das Warten auf dem fünften Teil wird auf jeden Fall mindestens genau so schlimm wie die Zeitspanne zwischen „SAW III“ und „SAW IV“...











    Während dieses kleine Meisterwerk in Sachen Mainstream-Horror im deutschen Sprachraum erst Mitte Februar ins Kino erscheint war der Film in seinem Heimatland bereits zu Halloween auf der großen Leinwand zu sehen und erscheint von Lionsgate nun auch auf DVD. Der geneigte „SAW“-Fan mit guten Englischkenntnissen findet auf der US DVD den Film allerdings nicht nur mehr als 2 Wochen vor dem Kinostart sondern auch in einer verlängerten und als „Unrated Director’s Cut“-Version.

    Die Bild- und Tonqualität der amerikanischen DVD-Veröffentlichung ist hervorragend und die Extras zwar insgesamt zufriedenstellend und vor allem durch die Audiokommentare durchaus informativ, könnten aber mengenmäßig noch um einiges mehr sein. Dass zu diesem Film noch eine Special Edition erscheinen wird ist in anbetracht der bisherigen „SAW“-Veröffentlichungspolitik wohl klar, diese Auflage wird dann neben mehr Extras wohl auch den erwünschten DTS-Ton enthalten. Diese Scheibe ist dennoch für all jene, die den Film möglichst schnell in sehr guter Qualität sehen wollen eine perfekte und auch durchaus preisgünstige Anschaffung.



    Absolute Kaufempfehlung von meiner Seite!



    Anmerkung: Wer sich Filme über den PC ansieht sei gewarnt: Lionsgate hat auf dieser DVD kopierschutztechnisch alle möglichen Register gezogen, sodass der Silberling auf einigen Maschinen schlecht bzw. gar nicht abzuspielen sein wird. Regioncodefreie DVD-Player zeigten allerdings keine Probleme.

    Bewertung:
    4,5
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    24.01.2008

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