
Die Bildqualität dieser DVD ist durchaus in Ordnung. Der Film ist die Dokumentation zum Leben eines fiktiven Schauspielers, auch die Optik wurde diesem angepasst. Über eine Leinwand wirkt das Bild einen Tick weich, in einigen Szenen fallen sogar leichte (gewollte!) Nachzieheffekte auf. Die Farb- und Kontrastwiedergabe ist allerdings gelungen. Das Bild rauscht nur leicht, die Kompression fällt nur selten durch leichtes Blockrauschen in homogenen Flächen auf.
Da es sich bei dem Film um eine gestellte Dokumentation handelt braucht man selbstverständlich keine Soundeffekte mit Referenzcharakter. Die verschiedenen Sprachfassungen auf dieser DVD wissen durch gute Dialogwiedergabe zu gefallen, negative Störgeräusche fallen nicht auf. Auch die Musik und die Effekte sind in Ordnung, der DD5.1-Mix ist hingegen insgesamt etwas frontlastig ausgefallen. Insgesamt gestaltet sich der Ton also gut zum Film passend.
Die Extras dieser DVD sind zwar zumeist etwas kurz, aber dennoch sehr interessant ausgefallen. Besonders positiv sticht die Kampfschule des Regisseurs hervor, die sehr detailgetreu und interessant das Entstehung einer Kampfszene beleuchtet. In diesem Feature finden sich auch noch einige Kommentare und Tips von Jean Claude Van Damme. Die weiteren kurzen Featurettes zum Film sind ebenfalls gelungen.
„18 Fingers of Death“ ist ein sehr witziger und für Fans des sehr ausgefallenen asiatischen Humors unbedingt sehenswerter Blick hinter die fiktiven Kulissen eines fiktiven Filmdrehs mit einem fiktiven Hauptdarsteller. Ich persönlich fand den Film sehr unterhaltsam. Die DVD aus dem Hause MIG weiß aus technischer Sicht ebenfalls zu gefallen, sodass ich einen Kauf dieser VÖ nur empfehlen kann.
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