
Die achtzehnjährige Kristel überlebt einen Autounfall, bei dem ihr Vater stirbt. In seinem Nachlass findet sie hinweise auf das letzte Manuskript, an dem der Schriftsteller arbeitete: eine Abhandlung über die mythische Bestie Andries Martiens, einen okkulten Serienkiller im 19. Jahrhundert, der sieben Kinder enthauptete. Mit ein paar Freunden macht sich Kristel auf den Weg nach Belgien, wo ihr Vater zuletzt in einer stillgelegten Bergwerksmine recherchiert hatte.
In den dunklen, verlassenen Schächten der Mine wurden einst verurteilte Mörder als "Feuermänner" eingesetzt, um plötzlich auftretendes Grubengas aufzuspüren - ein Job, den normalerweise keiner überlebte. Andries Martiens, so sagt man, sei einer der letzten gewesen, die diesem fürchterlichen Tod ausgeliefert wurden. Ob die Legende um seinen blutrünstigen Geist, der dort immer noch sein Unwesen treiben soll, der Wahrheit entspricht, wird sich bald herausstellen, denn in 60 Meter Tiefe streikt der Schachtlift - und die Hölle bricht los! Für Kristel und ihre Freunde beginnt in dem düsteren Stollensystem ein mörderischer Wettlauf ums Überleben...denn heute Nacht ist SCHLACHTNACHT.
Die Bildqualität des niederländischen Horrorfilms „Schlachtnacht“ ist durchaus gelungen. Die Schärfe ist sehr gut und in Nahaufnahmen werden dem Zuschauer sogar viele Details gezeigt, sodass auch die Tiefenschärfe letztlich überzeugen kann. Lediglich bei Bewegungen wird das Bild etwas weich. Die Farben wirken kräftig und natürlich und auch der Kontrast ist gelungen. Bei den Szenen im Schacht fallen bei der Konfrontation von sehr hellen und sehr dunklen Bildbereichen (Lampen) leichte Überstrahlungen auf. Das Bild rauscht nur leicht, die Kompression verhält sich weitestgehend unauffällig.
Insgesamt ist die Qualität also in Ordnung.
Qualitative Unterschiede zwischen den verschiedenen Tonspuren sind zwar vorhanden, allerdings nur in geringem Ausmaß. Der Ton hat einige positive aber auch negative Aspekte. Der Bass ist zum Beispiel sehr kräftig ausgefallen, sodass Soundeffekte wie Explosionen extrem voluminös und kräftig klingen, die Dialoge im Gegenzug aber in einigen Szenen etwas dumpf wirken.
Insgesamt kann man aber auch mit dem Ton zufrieden sein.
Als Bonusmaterial bietet die DVD ein recht interessantes und ca. 25 Minuten langes Making Of sowie einige witzige Blooper. Diese Features sind durchaus sehenswert. Abgesehen davon bietet die DVD noch einige Trailer.
„Schlachtnacht“ ist ein holländischer Horrorfilm, der zwar etwas lang braucht, bis er in Fahrt kommt, zum Finale hin aber trotzdem einige spannende Morde und etwas kreative Kills zu bieten hat. Die deutsche DVD aus dem Hause Legend Films erscheint ungeschnitten mit FSK 16 Freigabe und in einem sehr schicken Digipak, qualitativ braucht sich die Scheibe ebenfalls nicht verstecken. Wer dem Film Einzug in seine Sammlung gewähren möchte, kann bei dieser VÖ nichts falsch machen.
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