
In der Vergangenheit hat Paramount bereits des Öfteren bewiesen, selbst aus Material der 60er-Jahre noch einen mehr als nur DVD-würdigen Tranfer zu basteln. Die beiden Serien „Star Trek: TOS“ oder „Kobra, übernehmen Sie“ sind nur zwei Beispiele. Das Remastering von „Babyspeck und Fleischklöpschen“ ist allerdings leider nicht so gut gelungen.
Zu Beginn der „Aufschlüsselung“ sind wir auch schon beim größten Problem des Transfers gelandet – der Schärfe. Diese ist leider nicht besonders gut gelungen, die Konturen werden nicht klar gezogen, sodass das Bild sehr weich wirkt. Details sind leider auch fast gar keine zu erkennen, sodass das Bild alles in allem vor allem in Gesichtern einen leicht matschigen Eindruck macht. Entlang von schräg verlaufenden Kanten bilden sich sehr starke Treppcheneffekte. Vergleicht man diese Auffälligkeiten mit dem leichten und etwas „gedämpft“ wirkenden Hintergrundrauschen, kommt man zu dem Schluss, dass hier (wie vor kurzem bei „Walker, Texas Ranger“) ein sehr starker Rauschfilter zum Einsatz gekommen sein musste. Die Farben wirken natürlich, es mangelt ihnen aber etwas an Kraft. Auch der Kontrast ist in Ordnung, helle Flächen überstrahlen allerdings leicht. Die Kompression zeigt sich nur leicht in Form von leichtem Blockrauschen in homogenen Flächen.
Leider ist auch der Ton nicht überragend ausgefallen. Die aufgrund der technischen Spezifikationen der deutschen Version überlegene englische Fassung präsentiert sich leider sehr dumpf und leise und ist daher nur sehr schwer zu verstehen. Auch die deutsche Fassung klingt viel zu dumpf, im direkten Vergleich klingt die deutsche Tonspur etwas kräftiger. Wirklich überzeugen kann sie aber ebenfalls nicht.
Extras gibt es leider gar keine.
Wenn sich Ivan Reitman und Bill Murray zusammentun, hat das Ergebnis zumeist Kult-Charakter. Nach den „Ghostbusters“ ist „Babyspeck und Fleischklöpse“ ein weiteres Beispiel dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Obwohl der Film nicht einen Slapstick-Gag an den nächsten reiht, hat er dennoch längst Kultstatus und sollte in keiner anständigen Comedy-Sammlung fehlen.
Die deutsche DVD aus dem Hause Paramount kann leider nicht wirklich überzeugen. Das Bild ist unscharf und der Ton dumpf – beides ist höchstwahrscheinlich die Ursache eines zu starken Rauschfilters. Schade ist ebenfalls, dass es keine Extras gibt.
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