
Während die Optik des Films sehr gut ist, merkt man dem Bild dennoch an einigen Stellen das etwas niedrige Produktionsbudget an.
Die Schärfe ist zum Beispiel nicht immer ideal. Während einige statische Einstellungen sowohl eine sehr gute Konturschärfe als auch eine zufriedenstellende Detailzeichnung vorzuweisen haben, wirken einige andere Einstellungen wiederum etwas weich. Die Farben wirken weitestgehend natürlich, leuchten stellenweise auch sehr hübsch. Der Kontrast ist in Ordnung. Im Hintergrund ist leichtes Rauschen vorhanden, die Kompression verhält sich weitestgehend unauffällig.
Vergleicht man beide Sprachfassungen direkt, hat die deutsche Version etwas die Nase vorn. Der Grund hierfür ist, dass die Rear-Boxen in den beiden DD5.1-Fassungen etwas lauter geschalten wurden und somit etwas präsenter klingen. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Fassungen in Ordnung. Der deutsche DTS-Ton klingt etwas klarer, die englische DD2.0-Fassung ist mehr als nette Beigabe zu bezeichnen.
Die Biografien sind stellenweise interessante Lektüre, dennoch vermisst man wirklich interessante Extras zum Film.
Was passiert, wenn man einen Kameramann, der bereits mit Quentin Tarantino zusammengearbeitet hat, einen Film drehen lässt? Dass Andrzej Sekula durchaus schlechte Filme machen kann, hat er mit „Cube 2“ bereits eindruckvoll bewiesen, „Pleasure Drivers“ ist allerdings ein ganz netter Thriller, der zudem mit guter Cinematografie und einigen sehr hübschen Einstellungen punkten kann. Mit Billy Zane, Angus MacFayden, Lauren Holly und Meat Loaf sind hier zudem einige bekannte Namen vertreten. Genrefans können sich den Film auf jeden Fall ansehen, einen Blindkauf würde ich allerdings trotzdem nicht jedem empfehlen.
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