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Phantom Raiders [DVD]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    4038637179109
    Label:
    Starlight Film
    VÖ-Termin:
    30. März 2007 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 18 (Keine Jugendfreigabe)
    Laufzeit:
    84:28 min.
    Ländercode:
    Code 2 (DVD)
    Medientyp:
    DVD-5
    Medienanzahl:
    1
    Verpackung:
    Keep Case (Amaray)
  • Informationen zum Film
  • Phantom Raiders

  • Originaltitel:
    Phantom Raiders
    Genre:
    Action
    Produktionsländer:
    USA, Philippinen
    Produktionsjahr:
    1988
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    PAL
    Bildformat:
    1,33:1

    Fazit:

    Für eine knapp 20 Jahre alte Billigproduktion ist die DVD-Umsetzung sehr gut gelungen – die meisten hier zu findenden Fehler sind wohl auf den Dreh bzw. das verwendete Material zurückzuführen. So zeigen sich auf dem Bild des Öfteren (fast durchgehend im Finale) kleine Flecken rechts unten im Bild, dabei handelt es sich um Verschmutzungen der Kameralinse. Überraschend positiv fallen die Schärfe, die Farben und auch der Kontrast auf – alle zwar nicht auf Referenzniveau, dem Alter entsprechend aber auf jeden Fall gut. Das marginale Hintergrundrauschen und die Kompression liefern auch keinen Anlass zur Kritik.

    Auffallend sind aber auch hier Unterschiede im Ausgangsmaterial. Zum Beispiel bei 56:00 wird das Bild für einige Einstellungen plötzlich wesentlich heller – es wirkt, als hätte man diese Einstellungen zu einer anderen Tageszeit bzw. mit einer anderen Linse oder einem anderen Filter aufgenommen.



    Anmerkung: Die schwarzen Balken an allen Bildrändern sind beabsichtigt, damit durch den Overscan eines normalen Fernsehers, der an allen Bildrändern aus technischen Gründen einige Bildinformationen abschneidet, nichts verloren geht.

    Bewertung:
    3,5
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (Dolby Digital 5.1)
    Deutsch (Dolby Digital 2.0)
    Englisch (Dolby Digital 2.0)

    Untertitel:
    Keine Untertitel
    Fazit:

    Auch beim Ton hat sich Starlight viel Mühe gegeben. Wie das Special „Verschwundene Wörter“ zeigt, war die US-Fassung zwar an Gewalt ungekürzt, aus unverständlichen Gründen wurden aber trotz des R-Ratings sämtliche Schimpfwörter entfernt. Die englische Tonspur wurde daher von einem japanischen Tape restauriert. Dies ist recht gut gelungen, es fallen lediglich vor allem bei Dialogen Übersteuerungen und Nebengeräusche wie Knackser und leichtes Rauschen auf. Die Dialoge sind zudem manchmal minimal asynchron, dies stört aber kaum. Die deutsche Fassung wurde ebenfalls gut aufbereitet, im direkten Vergleich klingen die Dialoge minimal dumpfer als in der englischen Version, sind aber immer noch gut zu verstehen. Der Mix der Hintergrundgeräusche und Musik ist in allen Fassungen identisch und bietet das übliche (leicht verzerrte) Klangbild eines „altersadäquaten“ 80er-Jahre-Actioners.

    Abgesehen von diesen beiden Fassungen gibt es noch einen deutschen DD5.1-Upmix, dieser klingt qualitativ wie der deutsche DD2.0, speist nur alle Boxen im Raum mit dem selben Signal. Wer’s braucht...

    Bewertung:
    3,0
  • Extras:
  • Extras:
    TrailerDeutsch
    ArtworkGalerie
    4 Filmografien
    Verschwundene Wörter – die US Fassung (2:39 Min)
    Trailershow

    Fazit:

    Besonders witzig und interessant ist der Blick auf die US-Fassung ausgefallen, da dieser zeigt, auf welch brachiale Art und weise die US-Version des Films „gesäubert“ wurde. Ansonsten gibt es leider nur Standard-Extras. Diese sind allerdings nicht wirklich informativ, vor allem die Filmografien bieten einige missverständliche Informationen. So finden sich z.B. in der Filmografie von Dan Harvey (Regie – in Wirklichkeit war er aber nur Co-Regisseur) Filme wie „Backdraft“ und „Casino“, es fehlt hierbei die Information, dass Mr. Harvey lediglich „personal trainer“ von Robert De Niro war und mit den Filmen selbst eigentlich nichts zu tun gehabt hat...

    Bewertung:
    1,5
  • Gesamt:
  • Fazit:

    1992 wurde Miles O’Keeffe unter anderem zu diesem Film interviewt und gab dabei einige interessante Informationen preis. Das Script soll lediglich 30 Seiten umfasst haben, der Regisseur meinte „We’ll fill it up with Action“. So war auch O’Keeffes einzige Erinnerung an den Film, dass er ballernd durch den Dschungel läuft und um ihn Leute umfallen. Selbst gesehen hat er den Streifen allerdings nie.

    Und das ist auch besser so – finde ich. „Phantom Raiders“ ist ein Film mit einer (für einen B-Actioner noch nichts Überraschendes bzw. Schlechtes) hanebüchenen Story ... die allerdings auch ziemlich langweilig umgesetzt wurde. Vor allem die ersten 60 Minuten sind ziemlich uninteressant gestaltet, erst bei der Stürmung des Camps von „Colonel Marshall“ (bei dem man sich fragt, wie viele Typen eigentlich in so ein Camp passen ... definitiv weniger als von den „Phantom Raiders“ erschossen werden) bietet der Film ca. 25 Min Daueraction. Allerdings wurde auch dieses Dauergeballere (viel mehr ist es leider nicht) für mich ebenfalls recht schnell langweilig. Mehr gestört haben mich aber die schlechten Schnitte, die stellenweise den Eindruck erweckt haben, der Film sei gekürzt (Beispiel: Mann liegt am Boden, Soldat geht auf ihn zu, schießt kurz, leichter Tonsprung, Szenenwechsel) – ist er aber nicht, es handelt sich hierbei um die „Geniestreiche“ des Cutters. Die Tonsprünge sind darauf zurückzuführen, dass Aufnahmen vom Set verwendet wurden, sodass bei einigen Aufnahmen unterschiedliche Geräuschpegel im Hintergrund vorhanden waren. Auch die oftmals unterschiedliche Bildhelligkeit passt ins Gesamtbild.

    Eines ist aber auch klar: Für einen billigen B-Actioner aus 1988 hat sich Starlight extrem viel Mühe mit der DVD-Umsetzung gegeben, sodass die Silberscheibe selbst sehr zu empfehlen ist - zumindest all jenen, die den Film bereits kennen oder sich gerne auf ein „cinematografisches Abenteuer“ begeben.

    Bewertung:
    3,5
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    31.03.2007

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