
Ein junges Paar sucht eine geeignete größere Wohnung in Madrid. Clara und Mario erwarten Nachwuchs. Jetzt endlich scheinen sie eine passende Wohnung gefunden zu haben. Doch die anfängliche Freude verfliegt schnell, nachdem sie dort eintreffen. Das ganze Haus entpuppt sich als tödliche Falle, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.
Im Vergleich zu den anderen Beiträgen der Serie reiht sich „Hrell’s Resident“ im guten Mittelfeld ein.
Der Film verfügt über gute Konturschärfe, lediglich im Detailbereich offenbaren sich vor allem bei größeren Betrachtungsflächen einige Schwächen. Die Farben wirken kräftig und natürlich scheinen stellenweise aber etwas manipuliert worden zu sein. Auch der Kontrast ist gelungen. Das Bild rauscht zwar etwas, dies stört aber kaum. Auch die Kompression äußert sich höchstens durch leichtes Blockrauschen in homogenen Flächen.
Wie auch bei den anderen Teilen der Serie präsentiert sich der Ton oftmals etwas frontlastig, in den Actionszenen punktet der Mix allerdings durch gute Raumaufteilung. Qualitative Unterschiede zwischen den 3 Tonspuren sind kaum vorhanden, schade ist dies besonders beim deutschen DTS-Ton, der seine wahre Stärke kaum ausspielen kann. Die Dialogwiedergabe ist in allen Fassungen hervorragend und auch der Klang weiß zu gefallen. Störende Nebengeräusche sucht man vergeblich.
Leider nur Trailer.
Mit „Hell’s Resident“ endet die spanische „Horror Anthology“ auch schon wieder. Dieser 6. Teil hat zwar einige sehr gut gemachte Szenen, ist im Großen und Ganzen aber etwas langatmiger als die meisten anderen Teile der Reihe. Serienfans können aber trotzdem zugreifen. Die deutsche DVD von e-m-s ist wie immer gut gelungen.
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