

Niemals war der Einsatz so hoch - die Action so explosiv.
Eine 'Mission: Impossible', wie man sie noch nie zuvor gesehen hat.
Tom Cruise ist Ethan Hunt in diesem atemberaubenden, spannungsgeladenen Action-Thriller-Feuerwerk von Regisseur J.J. Abrams ('Lost', 'Alias'). Seine Vorgesetzten (Laurence Fishburne und Billy Crudup) holen Ethan wieder zurück zum Dienst. Ethan muss sich seinem tödlichsten Feind stellen - einem sadistischen Waffenhändler namens Owen Davian (Oscar®-Gewinner Philip Seymour Hoffman).
Mit Unterstützung des IMF-Teams (Ving Rhames, Jonathan Rhys-Meyers und Maggie Q) stürzt sich Ethan in spektakuläre Abenteuer - über Rom bis nach Shanghai. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, um die entführte Agentin (Keri Russell) zu befreien und um Davian zu stoppen. Dessen nächstes Ziel: die Eliminierung von Ethans Frau Julia (Michelle Monaghan). Vollgepackt mit aufregender Unterhaltung und überraschenden Wendungen erfüllt dieser Film sämtliche Erwartungen.
Was Paramount mit Mission Impossible 3 abliefert muss man in 2 Kategorien unterteilen: a) die Nutzer eines normalgrossen 16:9 TV Gerätes und b) die Nutzer von Projektoren und Grossbild. Für die Nutzer der Kategorie a wird die DVD grösstenteils eine gute Sache sein. Auf 16:9 TV’s bietet sie eine gute bis sehr gute Bildschärfe und keine nennenswerten Minuspunkte. Der verfälschte Kontrast und die spezielle Farbgebung sind Stilmittel. Der Kontrast ist dabei aber dennoch als gut zu werten, da auch in dunklen Bildbereichen nichts untergeht. Hat man allerdings einen grösseren Plasma- oder LCD-TV dürften sich eventuell je nach Equipment schon die eklatanten Mängel der DVD zeigen. Gehört man dann aber definitiv zu den Nutzern der Kategorie b muss man sich mit folgenden Defiziten rumplagen: Weich wirkendes Bild -vor allem in Totalen- und verwaschene Kanten. Von Kantenschärfe kann wirklich nicht die Rede sein. Ebenso von Detailschärfe sollte man nicht sprechen. Einzig in Nahaufnahmen sind Gesichter vor allem in der zweiten Filmhälfte porentief scharf. Als Ausgangsmaterial lag übrigens ein HD-Master vor. Offensichtlich sind Paramount beim Transfer von HD zu DVD Fehler unterlaufen. Anders ist es nicht zu erklären, wieso man trotz Progressiv-Zuspielung mit einem stellenweise stark auftretenden Zeilenflimmern und Moiree-Effekten leben muss. Und das lässt sich auch durch Filmmode-Einstellung am Player nicht ändern. Offensichtlich ein Mastering-Problem. Zusammen mit der allenfalls durchschnittlichen Schärfe ein für Grossbild wirklich enttäuschendes Erlebnis. Die DVD ist natürlich noch ansehbar. Es gibt definitiv schlimmeres. Aber für einen aktuellen Blockbuster wie Mission Impossible 3 ist das beschämend zumal einige der Fehler wirklich Fehler sind und nicht nur einfach ein schlechter Transfer. Interessant ist übrigens dass die DVD nach dem Layerwechsel in punkto Schärfe scheinbar einen Tick zulegt. Nach mehrmaligem hin und her kommt mir dies jedenfalls so vor.
Beim Ton gibt es im Gegensatz zum Bild rein gar nichts zu bemängeln. In den entscheidenden Szenen wird der Sound schön räumlich und ordentlich druckvoll und alle Kanäle werden bedient. Spätestens bei der Brückensequenz weiss man, dass man es hier mit einem wirklich guten bis phasenweise sehr guten 5.1 Sound zu tun hat. Die Tonspuren unterscheiden sich kaum. Nur der türkische Ton klingt irgendwie aufgesetzt da die Dialoge viel zu dominant abgemischt wurden. Etwas mehr Dynamik und Druck hätte gewiss nicht geschadet aber auch so schon kann der Mehrkanalton von M-I3 überzeugen.
Mission Impossible 3 ist als Single Disk und als 2-Disc SE erschienen. Doch bereits die hier vorliegende Single Disc hat für den verlangten Preis ordentliche Extras zu bieten. Der Audiokommentar mit Tom Cruise und JJ Abrams ist phasenweise sehr interessant auch wenn gegenseitig manchmal etwas zuviel gelobt wird. Das Making Of hat trotz Promo-Charakter auch informative Phasen und kann daher als ganz akzeptabel gewertet werden. Die Zusätzlichen Szenen sind ganz interessant, liegen aber in sehr schlechter Qualität vor. Das Feature „Generation Cruise“ geht 3 Minuten und ist ein Lobgesang auf Tom Cruise. Insgesamt für eine Single Disc ganz ordentlich. Wer mehr will muss sich halt die 2-Disc SE kaufen.
Mission Impossible 3 hat eine lange Vorgeschichte zu bieten. Mehrmals wurde der Film verschoben und Regisseur sowie Schauspieler ausgetauscht. Am Ende bekam TV-Star JJ Abrams den Zuschlag der mit Alias und Lost gerade die TV Landschaft erobert hatte. Dank Alias hatte er schon ausgiebig Erfahrung im Agentengenre vorzuweisen und Tom Cruise wurde auch deswegen auf ihn aufmerksam. Cruise liess Abrams erstaunlich freie Hand. Dieser nutze das aus und holte praktisch sein gesamtes Alias-Team mit an Bord. So überrascht es denn auch nicht, dass der Film genauso gut den Titel „Alias: Der Film“ tragen könnte. Die Parallelen sind mehr als nur deutlich. Dies ist aber keine Kritik. Denn dank JJ Abrams bekommt man nach dem schwachen zweiten Teil endlich wieder einen Actionfilm vorgesetzt der zwar eine 08/15 Story besitzt jedoch wieder packende Action und Agentenflair hat. Zudem einer der besten Bösewichte seit langem. Dank der guten Schauspieler und der super Inszenierung eines der Unterhaltungshighlights 2006. Man sollte einfach ohne Vorurteile gegenüber Tom Cruise an den Film rangehen können. Seine privaten Eskapaden waren wohl hauptverantwortlich dafür, dass der Film im Kino etwas untergegangen ist. Am Film kanns jedenfalls kaum gelegen haben.
Paramount spendiert dem Actionkracher leider nur eine durchwachsene DVD. Das Bild ist bestenfalls als durchschnittlich zu bezeichnen. Dafür kriegt man einen guten Sound. Die Extras sind für ne Single Disc ok. Für alle Fans von guten Actionkrachern gibt’s dennoch eine Kaufempfehlung
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