
Es tötet aus Lust, es jagt aus Passion - aber diesmal hat es sich das falsche Opfer ausgesucht!
Eigentlich war es nur ein Routineauftrag für Major Dutch (Arnold Schwarzenegger) und seine Leute. Aber dann begegnet ihnen das unfassbare Grauen. Eine außerirdische Bestie sucht nach Beute. Mit unvorstellbarer, nichtmenschlicher Brutalität tötet sie einen Kameraden nach dem anderen. Bis nur noch einer übrig ist - und der hat nur eine Chance, das Monster zu vernichten.
Gleich der erste Eindruck der DVD lässt zu wünschen übrig – das Fox-Logo zu Beginn des Films rauscht nämlich sehr stark. Im weiteren Verlauf des Filmes schaltet das Rauschen aber stark zurück, Rauschmuster in diesem Ausmaß fallen nur mehr sehrselten (z.B. im Himmel) auf. Die Schärfe ist in Nahaufnahmen exzellent, lässt aber bei Totalen etwas zu wünschen übrig, da es hier etwas an Details mangelt. Der Kontrast ist OK, auch wenn in Dunklen Szenen manchmal ein paar Details verschluckt werden. Die Kompression verhält sich sehr unauffällig.
Dem Werbespruch der Cinedition, der „Exzellente Bildqualität“ verspricht, wird „Predator“ leider keinesfalls gerecht. Der Transfer wurde 1:1 von der alten Special Edition übernommen und weist daher selbst die gleichen Schwächen auf wie die Einzel-DVD aus 2001 – für die SE wurde leider ebenfalls kein remasterter Transfer angefertigt.
Auch der Ton ist mit dem der Special Edition identisch – und wenn man vom DTS-Track absieht auch wieder mit der Einzel-DVD.
Leider können beide deutsche Tonspuren (ja, leider auch DTS – dieser ist mit dem deutschen DD5.1 Ton nämlich nahezu identisch) mit der englischen Originalfassung nicht mithalten. Die deutschen Fassungen lassen permanent von den hinteren Lautsprechern etwas Rauschen vernehmen, dieses ist in der englischen Fassung erheblich leiser bzw. stellenweise auch gar nicht vorhanden. Außerdem ist die Abmischung in der englischen Tonspur wesentlich besser, sodass z.B. bei den Explosionen im Dschungel neben dem Subwoofer (dt. Fassung) auch die hinteren Lautsprecher eine Menge zu tun bekommen. Auch, als der Predator gegen Ende des Filmes seine Waffe bewegt ist das Summen nur in der englischen Fassung zu hören.
Trotz dieser kleinen Defizite im „Detail-Bereich“ können auch die deutschen Tonspuren überzeugen, da im Endeffekt alle 3 Versionen über eine gute räumliche Abmischung verfügen – diese ist bei der englischen Fassung allerdings meist etwas besser.
Auch das Bonusmaterial kommt uns von der Special Edition bekannt vor.
Der Audiokommentar von John McTiernan ist recht interessant ausgefallen und wohl das einzige wirklich gute Feature dieser SE. Die Textkommentare liefern zwar stellenweise auch einige interessante Informationen, das Mitlesen über Spielfilmlänge nervt nur etwas.
Auf DVD 2 finden sich einige Specials zum Filme, welche meistens aber nur bedingt interessant ausgefallen sind. Außerdem ist das Bonusmaterial im Vergleich zur SE von „Predator 2“ ziemlich knapp gehalten...
Schade! Die „Century3 Cinedition“ wird mit „Exzellenter Qualität“ beworben, alles, was diese Edition im Falle „Predator“ zu bieten hat ist ein schlichter Repack der alten SE. Da hätte man sich, besonders im Hinblick auf die Bild- und Tonqualität etwas mehr erwarten können. Auch die Extras sind, vom interessanten Audiokommentar mal abgesehen, eher schwach ausgefallen.
Besitzer der SE können sich diese VÖ also auf jeden Fall entgehen lassen, wer noch keine DVD des Filmes hat, könnte sich über die Cinedition aber sogar freuen, da diese im sehr hübschen Digipak ausgeliefert wird und nicht viel mehr als die alte SE kosten sollte...
Kommentare
Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.