
Gut ist die Bildqualität dieses Films bei Weitem nicht. Allerdings wurde der Independant-Streifen via Handkamera gefilmt und kann dadurch keine bessere Qualität haben. Objektiv betrachtet leistet sich das Bild folgendes: Nachzieheffekte (bei schnelleren Bewegungen), mittelmäßiger Kontrast (stellenweise ist alles Schwarz und man sieht gar nicht, was man eigentlich sehen will), durchschnittliche Farben – lediglich an der Kompression des Videomaterials kann man nichts aussetzen.
Während des Handlungs- und Sexszenen ist meist ausschließlich die Center-Box aktiv. Bei Konzertszenen schalten sich dann auch die restlichen Boxen zu und erzeugen ein sehr gutes Raumgefühl. Schade, denn besonders bei einigen Handlungsszenen (Fahrt im Auto) wäre Surroundtechnisch einiges drin gewesen.
Die Extras bestehen ausschließlich aus einer Bildgalerie und einigen Interviews. Die Interviews sind zwischen 7 und 14 Minuten lang und liefern einige interessante Informationen über die Entstehung des Films – und auch über die Beziehung zwischen den beiden Hauptdarstellern. Wer den Film gesehen hat, sollte also danach gleich auf das Bonusmaterial umschalten.
Für einen Independant-Film erscheint „9 Songs“ in akzeptabler Qualität auf DVD. Die Bildqualität ist unterdurchschnittlich, der Sound weiß ausschließlich bei den Musikeinlagen zu gefallen. Auch das Bonusmaterial ist interessant und Freunde der „erotischen“ Filmunterhaltung können hier ohne Bedenken zugreifen.
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