Deshalb gab Michael Keaton "Batman Forever" eine Absage

Verfasst von Waldemar Witt am 12.09.2017 um 19:10

 

Schon viele Schauspieler warfen sich in das enge, schwarze und ikonische Gewandt des schwarzen Ritters Batman.

 

Und doch machten nur wenige einen so nachhaltigen Eindruck wie vor allem Michael Keaton, der mit seiner Darstellung als Bruce Wayne bzw. Batman dem Superhelden von der schrägen 60er/70er Jahre Kinder-Show-Ära mit Regisseur Tim Burton ein düsteres Make-Over verlieh.

 

Doch nach "Batman" und "Batmans Rückkehr" verabschiedete sich nicht nur Tim Burton sondern ebenfalls Michael Keaton von der Reihe - doch wieso?

 

Hierzu äußerte sich Keaton nun aktuell expliziter in einem Interview mit The Guardian, wo er preisgab, dass vor allem das Drehbuch und der neue fröhlichere Ton ein No-Go für ihn waren:

 

"Der Film war einfach nicht gut, Mann. Ich habe versucht geduldig zu sein, aber ab einem bestimmten Punkt, dachte ich mir nur 'Ich kann mir das nicht mehr länger ansehen. Das wird furchtbar'. Aber naja, es gab viel schlechten Geschmack in den 90ern...und auch ich habe zum Teil dazu beigetragen."


Weiterhin fuhr Keaton bezüglich dem Drehbuch von "Batman Forever" fort...:

 

"Es war scheiße. Es war nie gut. Ich konnte nicht verstehen warum er (Michael Schumacher) machen wollte, was er machen wollte. Ich war bei vielen Meetings noch dabei. Aber ich wusste, dass der Film in Schwierigkeiten war, als Schumacher sagte: 'Warum muss alles so düster sein?'"

 

Wie Ben Affleck sich weiterhin als der derzeitige Batman schlagen wird, werden wir schon bald in "Justice League" rausfinden, der am 16. November in unsere Kinos kommt.