Naruto to Boruto: Shinobi Striker

Verfasst von TheSmartpool am 01.09.2017 um 15:05

 

Narutos Vermächtnis

Die Geschichte um den jungen Shinobi Naruto Uzumaki ist seit einiger Zeit vorbei. Eigentlich. Der Manga ging nach etwas mehr als 15 Jahren Laufzeit im November 2015 zu Ende, der Anime folgte erst vor wenigen Monaten, im März 2017. Seit dem läuft allerdings der direkte Nachfolger zur Serie, "Boruto – Naruto Generations".
Nun hat Publisher Bandai Namco im Rahmen der gamescom gleich zwei neue Spiele aus dem Ninja-Universum präsentiert, von denen wir auch eines bereits anspielen konnten.

Naruto meets Overwatch
 

Neben einem Tower-Defence Spiel für mobile Geräte bekamen wir auch "Naruto to Boruto: Shinobi Striker"präsentiert. Vom Spielprinzip ähnelt das Spiel sehr Blizzards "Overwatch"; zwei Teams zu je vier Spielern treten in verschiedenen Spielmodi gegeneinander an. Die spielbaren Charaktere, eine gute Mischung aus altbekannten Charakteren und Figuren der Nachfolgeserie, sind dabei in vier Klassen aufgeteilt: Offensive, Defensive, Heiler und Fernkampf.
Neu ist dabei die Möglichkeit, seinen eigenen Kämpfer selbst zu erstellen und individuell anzupassen. Es ist möglich, je nach Auswahl der Waffen, alle Klassen zu spielen. Wie auch beim großen Vorbild ist es möglich, im Falle eines Ablebens der eigenen Figur noch vor dem Respawn den Charakter auszutauschen. Dabei soll es auch möglich sein, die Spezialisierung des eigenen Kämpfers zu ändern.

Easy to Learn. Hard to Master?
 

In der Demo auf der Messe stand uns nur der Spielmodus "Capture The Flag" zur Verfügung. Die Steuerung ist sehr intuitiv, selbst für Neulinge dieses Genre. Im Vergleich zu vorherigen Spielen, wie etwa der "Ultimate Ninja Storm"-Reihe, setzen die Entwickler nun auf einen komplett neuen Grafikstil, der wunderbar zu dem Spiel passt.
Glücklicherweise konnte man in der Gruppe, mit der wir uns gemeinsam die Präsentation angesehen haben, bereits fast ohne zusätzliche Unterstützung den vollen Umfang des Spiels genießen. Nur ein weiterer Spieler war von Nöten um alle 8 Plätze auszufüllen. Nach bereits einer Runde kann man durchaus sagen, dass das Spiel ein großer Spaß ist und durchaus Potenzial hat, mit dem Branchenprimus "Overwatch" mitzuhalten.

Aber wann kommt es denn nun?
 

"Naruto to Boruto: Shinobi Striker" erscheint für PlayStation 4Xbox One und PC. Über einen Release-Termin konnte man uns leider noch nichts sagen. Man möchte, so die Aussage während der Präsentation, erst mal Erfahrungsberichte aus den Alpha- und Beta-Tests abwarten, bevor ein Termin genannt wird.
Das macht Sinn, da Bandai Namco sich auf ein neues Terrain begibt, auf dem man bisher noch keine Erfahrung hat. Von daher sollte man lieber abwarten, wie die Meinungen in den Testphasen aussehen, als dass man ein Spiel herausbringt, in das man noch eine Menge Arbeit hätte stecken können und müssen.