"ES"-Regisseur ist kein Fan des Originalfilms

Verfasst von Waldemar Witt am 20.08.2017 um 10:05

 

Nicht mehr lange und die Kinoverfilmung von Stephen Kings "ES" erscheint auf den weltweiten Kinoleinwänden.

 

Doch nicht nur der Roman selbst, sondern auch die erste Verfilmung mit Tim Curry aus dem Jahre 1990, welche als TV-Miniserie erstmalig ausgestrahlt wurde, brachte die Geschichte um den Terrorclown Pennywise in die Pop-Kultur.

 

Trotz der Blutleere genießt die erste Verfilmung vor allem aufgrund Tim Currys ikonischer Darbietung als Pennywise heute einen Kultstatus. Allerdings hat Regisseur der neuen anstehenden "ES"-Verfilmung, Andy Muschietti, nicht so viel für den Originalfilm übrig.

 

So verriet Muschietti kürzlich in einem Interview mit SFX:

 

"Um ehrlich zu sein, ich war kein großer Fan der Miniserie. Ich war kein Kind mehr als es 1990 rauskam. Von daher war meine Beziehung zum Roman und der Welt von Stephen King stärker als zur Miniserie. [...] Ich respektiere, wie ikonisch die Miniserie für eine Generation war. Aber man muss sich auch vor Augen halten, dass es gerade diese Generation so prägte, weil sie es mit jungen Augen als einen TV-Film oder auf einer VHS gesehen haben. Viele Leute erinnern sich nicht an den gesamten Film, aber sind bis heute noch verängstigt von den ikonischen Szenen wie bspw. vom Clown, der hinter den Laken am Anfang erscheint."

 

Ob auch die neue "ES"-Verfilmung einen ikonischen Status erreichen wird, erfahren wir spätestens, wenn "ES" am 28. September in unsere Kinos kommt.