Regisseurin Sam Taylor-Johnson bereut es "Fifty Shades of Grey" gedreht zu haben

Verfasst von Waldemar Witt am 18.06.2017 um 13:31

 

Auch wenn große und heiß-erwartete Filmprojekte eine große Karriere-Chance für viele aufsteigende Regisseure in Hollywood bedeuten, heißt es nicht, dass es dies auch immer Wert ist.

 

Dies scheint wohl auch der Fall bei Regisseurin Sam Taylor-Johnsons Verfilmung des populären Liebesromans "Fifty Shades of Grey" gewesen zu sein.

 

So enthüllte die Regisseurin aktuell in einem Interview mit The Sunday Times, dass sie es aufgrund der Probleme zwischen ihr und Roman-Autorin E.L. James bereut, den Film überhaupt gedreht zu haben:

 

"Ob ich rückblickend den Film nochmal drehen würde? Natürlich nicht. Ich wäre wahnsinnig. Es war ein Kampf und es gab viele Konflikte, bei denen ich versuchte den Film in die richtige Richtung zu schieben. Ich mag jeden und bin sehr verwirrt, wenn Leute mich nicht mögen. Und ich war sehr verwirrt von E.L. James. [...] Es waren zwei verschiedene kreative Visionen des Films - ihre Vision und meine. Und sie waren sehr unterschiedlich. Es wurde über jede Szene gestritten. Es war hart. Es war als würde man durch klebrigen Teer wandern. Ihre Ansicht war 'Das ist es, was Fans erwarten'. Meine Ansicht war 'Nun, lass uns diese Punkte abarbeiten aber gleichzeitig ein neues Universum kreieren."

 

Die Streitereien und die hitzige Stimmung am Set zwischen der Autorin und Regisseurin, als auch die verkrampfte Chemie zwischen Darstellern Dakota Johnson und Jamie Dornan, machten bereits beim Start des ersten Films negative Schlagzeilen. Geschadet haben diese den Einnahmen der Filme bislang jedoch nicht.

 

Entsprechend den Äußerungen von Regisseurin Sam Taylor-Johnson, ist es also nicht verwunderlich, dass der zweite Film stattdessen von Regisseur James Foley gedreht wurde. Auch beim dritten Film, der 2018 erscheinen soll, soll Foley als Regisseur zurückkehren.