Die 10 schlechtesten Kinofilme im 1. Quartal 2015

Verfasst von Daniel Fabian am 31.03.2015 um 14:05

 

Der erste Drei-Monats-Abschnitt des Jahres 2015 ist um. Grund genug nicht nur auf die Höhepunkte des 1. Quartals zurückzublicken (hier geht's zu unseren Top 10 Kinofilmen), sondern auch auf weniger schöne Momente. Und da Warnungen oftmals genauso wichtig wie Empfehlungen sein können, gibt es heute unsere Flop 10 Kinofilme des 1. Quartals 2015, in der nicht ausnahmslos unterirdisch schlechte Filme Platz finden, sondern auch der eine oder andere, von dem man hätte weit mehr erwarten dürfen...

 

Das Schlusslicht bildet Jupiter Ascending von den Wachowskis. Denn die Matrix-Macher versprachen ein unvergleichliches Universum, dass letzten Endes aus herausragenden Effekten und interessanten Inputs besteht, dann aber nicht weiter ausgeführt wurde. Eine Geschichte, deren Potential nur wenig ausgeschöpft wirkt. Ähnliches gilt für St. Vincent mit dem sonst so wunderbaren Bill Murray und Taken 3. Ja, auch wenn Liam Neeson seine Paraderolle gefunden haben mag, hätte man das Franchise bei 96 Hours belassen sollen. Der Abstieg begann mit Teil 2 und wurde mit dem finalen Kapitel Trilogie fortgeführt.

 

 

Eine der größten Enttäuschungen des Jahres ist wohl Blackhat. Der Actionthriller von Michael Mann, der uns immerhin Filme wie Collateral oder Heat bescherte, erzählt eine altbackene Story, die lieblos umgesetzt nicht einmal kurzweilig unterhält. Ebenso angestaubt wirkt die Buddy-Comedy Let's Be Cops, in der Jake Johnson und Damon Wayans Jr. mit Gags um sich werfen, die vor Jahren noch in einen Scary Movie gepasst hätten. 

 

Jason Statham hat mittlerweile bewiesen, dass er nicht nur kämpfen, sondern auch schauspielern kann. In Wild Card hat Con Air-Regisseur Simon West versucht, beide Elemente mit einer anspruchsvollen Story zu vereinen - und er sollte kläglich scheitern. Zu überladen, zu unausgegoren, zu wirr. Und dennoch sollten vier Filme des ersten Quartals noch deutlich schwächer sein...

 

 

Ein Familienfilm im Musical-Style mag zwar meist oberflächlich, aber dennoch unterhaltsam sein. Die Ausnahme bildet die jüngste Adaption von Annie, die weder inhaltlich, noch schauspielerisch oder gesanglich überzeugt - hier stimmt wirklich nicht allzu viel. Ähnliches gilt für den Psychothriller The Boy Next Door von The Fast and the Furious-Regisseur Rob Cohen, dessen Genre-Ausflug wahrlich unbeholfen ausfällt. Vorhersehbar, plump und schon gar nicht spannend. Letzteres gilt auch für Stiles Whits Ouija, der sich nur einem einzigen Film geschlagen geben muss.

 

Buch-Verfilmungen können meist nicht mit ihrer Vorlage mithalten, denn oft verlieren durch die Adaption vor allem gute Romane ihre Intensität sowie Authentizität. Fifty Shades of Grey ist der jüngste Beweis dafür, dass aber selbst schwache Bücher von ihren Verfilmungen untertroffen werden können. Es scheint fast so, als hätte man in der Hollywood'schen Klischeekiste gewühlt und die ersten 20 Komponenten rausgefischt, um diese anschließend in einen Mixer zu stecken. Das Ergebnis ist ein wirres, elendslanges und in erster Linie belangloses Machwerk, von dessen vermeintlich skandalträchtigen Charakter nichts zu übrig bleibt. 

 

 

10. Platz: Jupiter Ascending

 

Jupiter Jones wurde unter dem Nachthimmel geboren – man sagt ihr eine große Zukunft voraus. Als erwachsene Frau träumt Jupiter von den Sternen, wird aber immer wieder vom nüchternen Alltag eingeholt, denn sie bekommt nichts auf die Reihe und hält sich mit Toilettenputzen über Wasser. Erst als der genetisch manipulierte Ex-Soldat Caine auf der Erde landet, um sie zu finden, bekommt Jupiter eine Ahnung von dem Schicksal, das ihr von Geburt an vorherbestimmt ist: Ihre Gene weisen sie als Anwärterin auf ein außergewöhnliches Erbe aus, das den gesamten Kosmos aus den Angeln heben könnte.

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9. Platz: St. Vincent

 

Maggie (Melissa McCarthy), eine alleinerziehende Mutter, zieht mit ihrem 12-jährigen Sohn Oliver (Jaeden Lieberher) in ein neues Haus nach Brooklyn. Weil sie gezwungen ist, Überstunden zu machen, muss sie Oliver in die Obhut ihres Nachbarn Vincent (Bill Murray) geben, ein griesgrämiger Rentner mit Hang zu Alkohol und Glücksspiel. Zwischen ihm und dem Jungen entwickelt sich bald eine ganz besondere Freundschaft. Die schwangere Stripperin Daka (Naomi Watts) im Schlepptau, nimmt Vincent seinen Schützling mit auf alle Stationen seiner täglichen Routine: die Rennbahn, den Stripclub und die Kneipe nebenan. Während Vincent Oliver dabei hilft, ein Mann zu werden, beginnt Oliver in Vincent etwas zu sehen, was kein anderer sehen kann: einen missverstandenen Mann mit einem großen Herzen. 

 

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8. Platz: 96 Hours - Taken 3

 

Liam Neeson kehrt zurück als ehemaliger Top-Agent Bryan Mills. Dessen Leben bricht völlig auseinander, als er fälschlicherweise eines Mordes beschuldigt wird, dessen Opfer ihm sehr nahe stand. Während er von einem hartnäckigen Polizeiinspektor verfolgt wird, setzt Mills seine ganz besonderen Fähigkeiten ein, um den wahren Killer zu finden und ihn zur Rechenschaft zu ziehen.

 

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7. Platz: Blackhat

 

Ein Angriff auf die globalen Finanzmärkte von nie gekanntem Ausmaß versetzt Regierungen und Geheimdienste in Panik – so sehr, dass sie sogar Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) aus dem Gefängnis holen, um den Kampf gegen die geheimnisvollen Cyberkriminellen zu gewinnen. Hathaway, ein zu 15 Jahren verurteilter Hacker und Computergenie, ist der einzige, der es mit den Gangstern hinter der Web-Attacke aufnehmen kann. Für das Versprechen, ein freier Mann zu sein, wenn er die Täter aufspürt, lässt er sich anheuern. Doch was für Hathaway fast als sportliche Herausforderung beginnt, wird sehr schnell zu einem erbarmungslosen Spiel auf Leben und Tod – denn sein anonymer Gegner kapert nicht nur die globalen Datenleitungen, sondern trägt auch höchst realen Terror in die Welt. Eine Hetzjagd rund um den Erdball beginnt, die Hathaway und seine Helfer nach Chicago, Los Angeles, Hong Kong und Jakarta führt...

 

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6. Platz: Let's be Cops - Die Party Bullen

 

Ryan O’Malley (Jake Johnson) und Justin Miller (Damon Wayans Jr.) sind schon seit der Schule beste Buddys.  Beruflich kriegen beide nichts so richtig auf die Reihe: Justin hat ein Computerspiel entwickelt, das keiner haben will und Ryan hängt noch immer seiner strahlenden Zeit als Quarterback am College nach. Doch das ändert sich in nur einer Nacht, als die Jungs auf einer vermeintlichen Kostümparty, die gar keine ist, als Polizisten verkleidet auftauchen und plötzlich von allen für eben solche gehalten werden. Die neu erlangte Aufmerksamkeit genießend, legen Ryan und Justin als „Fake-Cops“ so richtig los und haben mächtig Spaß auf ihrer Patrouille, bei der das Chaos nicht lange auf sich warten lässt. Doch plötzlich werden sie von gefährlichen Gangsterbossen gejagt und die Jungs müssen beweisen, wie viel Cop wirklich in ihnen steckt...

 

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5. Platz: Wild Card

 

Nick Wild hat eigentlich die Schnauze voll: Seit Jahren schlägt sich der ehemalige Söldner als Detektiv und Gelegenheitsbodyguard im Zockerparadies Las Vegas durch, obwohl er doch am liebsten sofort nach Korsika auswandern würde. Dafür fehlt allerdings das nötige Kleingeld. Als ihn eines Tages seine Ex-Flamme Holly übel zugerichtet um Hilfe anfleht, wird er schneller als ihm lieb ist in ein äußerst schmutziges Spiel mit dem einflussreichen Danny DeMarco hineingezogen. Die Männer DeMarcos im Nacken, stürzt sich Nick Wild tief in die Abgründe von Las Vegas und entfesselt eine gefährliche, alte Leidenschaft...

 

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4. Platz: Annie

 

Als Baby wurde Annie einst von ihren Eltern verlassen, die ihr jedoch das Versprechen gaben, eines Tages zu ihr zurückzukommen. Seitdem war das Leben für Annie mit ihrer gemeinen Pflegemutter Miss Hannigan (Cameron Diaz) nicht immer leicht. Doch alles könnte sich ändern, als plötzlich der abgebrühte Wirtschafts-Tycoon und New Yorker Bürgermeister-Kandidat Will Stacks (Jamie Foxx) auf der Bildfläche erscheint: Auf Rat seiner brillanten Vizepräsidentin Grace (Rose Byrne) und seines ebenso scharfsinnigen wie durchtriebenen Wahlkampfleiters Guy (Bobby Cannavale) nimmt er – als nur leicht verschleiertem Bestandteil seiner Wahlkampagne – Annie bei sich auf. Stacks glaubt, dass er Annies Schutzengel ist, doch Dank Annies selbstbewusster Art und ihrer durch nichts zu erschütternden positiven Lebenseinstellung, könnte genau das Gegenteil der Fall sein.

 

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3. Platz: The Boy Next Door

 

Wenn verbotene Gefühle zu weit gehen: Die Lehrerin und alleinerziehende Mutter Claire lässt sich auf einen One-Night-Stand mit dem deutlich jüngeren Noah ein. Ein Augenblick der Schwäche, den sie sofort bereut – und der sich als riesengroßer Fehler erweist. Denn der Teenager, der seit kurzem im Haus nebenan wohnt, will mehr. Und er ist zum Äußersten bereit, um Claire mit niemandem teilen zu müssen...

 

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2. Platz: Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel

 

Es war ein mysteriöser Unfall in einem alten Haus, bei dem das Mädchen Debbie ums Leben kam – und nun versuchen ihre Freunde mit einem Ouija-Brett, das sie im Haus gefunden haben, zu der Gestorbenen Kontakt aufzunehmen. Tatsächlich bewegt sich der Zeiger des Spiels gleich beim ersten Versuch. Aus den Buchstaben ergibt sich die Botschaft „Hi, Freunde“...! Doch ist es wirklich Debbie, die aus dem Jenseits zu ihnen spricht? Immer schrecklichere Dinge ereignen sich, und die Freunde beginnen zu verstehen, dass sie etwas Übernatürliches heraufbeschworen haben, das in ihre Welt eindringen will. Sie können es nur besiegen, indem sie ein zweites Mal das Ouija-Brett befragen... Welche Botschaft hat es diesmal für die Freunde parat?


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1. Platz: Fifty Shades of Grey

 

Die schüchterne aber attraktive Studentin Anastasia bekommt die Chance, für die Universitätszeitung ein persönliches Interview mit dem Milliardär Christian Grey zu führen. Die unsichere junge Frau ist schockiert von dem arroganten und gleichzeitig anzüglichen Auftreten des 27-jährigen Selfmade-Mannes. Doch gleichzeitig ist sie auch fasziniert von ihm. Als sich die Gelegenheit ergibt, lässt sich Anastasia auf eine Beziehung mit ihm ein. Damit betritt sie, die vorher unerreichbare Welt der Reichen. Sie erlebt ausserdem Sex und Leidenschaft, wie sie es sich vor der Begegnung mit Christian Grey nicht hätte vorstellen können.

 

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