Jerry Cotton - Erste Infos + 2 Teaser-Poster

Constantin Film hat die ersten Infos + 2 Teaser-Poster zu Cyrill Boss & Philipp Stennerts JERRY COTTON veröffentlicht, der ab dem 4. März 2010 mit Christian Tramitz und Christiane Paul in die Lichtspielhäuser kommt.
Kurzinhalt:
Der tadellose Ruf des New Yorker FBI-Agenten JERRY COTTON (Christian Tramitz) ist in Gefahr: Die Leiterin der Dienstaufsichtsbehörde, DARYL ZANUCK (Christiane Paul), wirft ihm einen Doppelmord vor. Hat Jerry wirklich aus Rache SAMMY SERRANO (Moritz Bleibtreu) erschossen, weil er dem Gangsterboss den States Union Goldraub nicht nachweisen konnte? Und hat er wirklich seinen eigenen Kollegen TED CONROY (Janek Rieke) ermordet, um den einzigen Zeugen zu beseitigen? Für Jerry beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Er muss seinen eigenen Leuten beim FBI entkommen, die New Yorker Unterwelt durchforsten und schnellstmöglich den wahren Mörder finden. Jerrys einzige Verbündete sind sein roter Jaguar, seine Smith & Wesson, Kaliber 38 und ausgerechnet sein chaotischer neuer Partner PHIL DECKER (Christian Ulmen).
Ob in den Kriminalromanen der 50er oder in den Kinohits der 60er Jahre: Kein anderer FBI-Agent hat mehr Charme und Coolness als Jerry Cotton. Wenn der stilsichere G-Man vor der Skyline Manhattans für Recht und Ordnung sorgt, können ihn weder miese Schurken noch zwielichtige Ladies oder andere Gefahren aus der Ruhe bringen.
Jetzt endlich, nach 40 Jahren Wartezeit, kehrt JERRY COTTON mit einer spannenden Action-Komödie unter der Regie von Cyrill Boss & Philipp Stennert („Neues vom WiXXer“) in der Christian Becker/Rat Pack Produktion („Die Welle“, „Wickie und die starken Männer“) auf die große Leinwand zurück…


Der Fall: Jerry Cotton
Kann ein Krimiheld Jeremias Baumwolle heißen? Niemals! Lächerlich! Das dachte sich in den 50er Jahren auch Delfried Kaufmann. Der Vertreter des Waschmittelkonzerns Henkel hielt nicht viel von den Kriminalromanen, die tausendfach in Deutschland kursierten. Er wollte das Genre persiflieren und erfand einen FBI-Agenten, der lässig mit einem roten Jaguar durch die New Yorker Häuserschluchten fährt und mit seiner Smith & Wesson die Unterwelt in Schach hält. Weil die Titelfigur ein Amerikaner sein sollte, übersetzte Delfried Kaufmann den Namen Jeremias Baumwolle einfach ins Englische: JERRY COTTON.
Der Bastei-Verlag in Bergisch Gladbach fand Gefallen an dem fiktiven Agenten und seinen Berichten, die lebensnah in der Ich-Form geschrieben waren. Im September 1954 erschien der erste Fall mit dem Titel „Ich suchte den Gangster-Chef“ als 68. Band in der Reihe „Bastei Kriminalromane“. Die Leser liebten JERRY COTTON und sein 50 Pfennig teures Abenteuer. Sie verlangten mehr, und sie bekamen mehr. Nach etwa zwanzig weiteren Romanen wurden die Berichte des Agenten im März 1956 als eigenständige Heftserie ausgekoppelt.
Sie erscheint bis heute und ist mit einer europaweit verkauften Gesamtauflage von einer Milliarde die erfolgreichste deutschsprachige Kriminalroman-Serie aller Zeiten. Über 100 Autoren verfassten bislang mehr als 2700 Groschenromane und 400 Taschenbücher.
In den 60er Jahren eroberte JERRY COTTON auch die Kinos. Die Rolle des smarten FBI-Agenten spielte der Amerikaner George Nader („Shannon klärt auf“), den Part seines treuen Kollegen Phil Decker übernahm der Deutsche Heinz Weiss („So weit die Füße tragen“). Von 1965 bis 1969 inszenierten Regiegrößen wie Fritz Umgelter und Harald Reinl acht JERRY COTTON-Abenteuer. Gedreht wurde vorwiegend in Hamburg, München und Berlin, die Aufnahmen aus New York wurden im Studio auf die Leinwand projiziert oder später in den Film geschnitten. Rund 13 Millionen Kinobesucher ließen sich bereitwillig auf diese Illusion ein: Bei einem Gesamtbudget von 9,4 Millionen Mark spielten die acht Filme gemeinsam 34 Millionen Mark ein.
Jetzt endlich, vier Jahrzehnte später, kehrt JERRY COTTON mit einer spannungsgeladene Action-Komödie auf die große Leinwand zurück…
Quelle: Constantin Film





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