ViENNALE 2008 - James Toback bei der Viennale 2008

Presse Mitteilung:
Der amerikanische Regisseur James Toback wird kommendes Wochenende zu Gast bei der Viennale sein. Am 18. Oktober wird er persönlich seine Dokumentation über den Boxer Tyson im Gartenbaukino präsentieren. Im Anschluss an die Vorstellung wird ein Publikumsgespräch mit dem Filmemacher stattfinden.
Am 19. Oktober steht James Toback für Interviews zur Verfügung.
Tyson
„Iron Mike“, mit bürgerlichem Namen Michael Gerard Tyson, ist mehrfacher Boxweltmeister im Schwergewicht und bis heute Rekordhalter mit dem schnellsten Knock-Out aller Zeiten. Und steht ganz und gar im Zentrum dieses Films.
In Tyson erzählt Toback das Leben des Boxers chronologisch, doch immer wieder wird alles überdeckt von dessen Wucht im Boxring. Ein Kampfapparat, ein Tier, das doch gerade in seiner scheinbar hemmungslosen Zerstörungswut verletzlich wirkt - als kämpfe er nur so schonungslos, um möglichst schnell wieder den unbehaglichen Ort des Boxrings verlassen zu dürfen. So gelingt Toback am Ende das Porträt eines sensiblen, komplexen Menschen.
James Toback
Die größte der vielen Qualitäten von Tobacks Kino ist seine Ehrlichkeit und Direktheit, die Tatsache, dass er mit seinen Obsessionen nicht hinter dem Berg hält: Drogen, Halbwelt, latente Gewalt und die Korruption des American Dream interessieren ihn.
Geboren 1944 in New York. Abschluss am Harvard College. Autor und Regisseur. Schreibt für „Esquire“ oder „Harper's Bazaar“. Von 1969 bis 1972 Lehrer für Vergleichende Literatur am City College of New York. 1974 wird sein autobiografisch gefärbtes Drehbuch zu The Gambler von Karel Reisz verfilmt. 1977 dreht er mit Fingers seinen ersten Spielfilm mit Harvey Keitel in der Hauptrolle. Danach entstehen noch weitere acht Filme, darunter der preisgekrönte Dokumentarfilm The Big Bang (1989).
Quelle: ViENNALE



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