Diagonale 2009 - Festivalspecial

Verfasst von Alexander Pretz am 16.03.2009 um 00:00 Rot-Weiß-Rote Welle der Filmkunst - Die Diagonale 2009



Graz ist eine Stadt der Künste. Schon längst mit dem berüchtigten Titel der Kulturhauptstadt versehen zelebrieren die Grazer ihr eigenes, aber auch das gesamtösterreichische Kulturerbe. Doch wenn morgen wieder der Startschuss ertönt, müssen die Schlösser und ihre Gärten, die Museen und ihre Einwohner Platz machen. Ab dem 17. März herrscht in Graz der alljährliche Ausnahmezustand der Diagonale.

Der Film, welchem längst der Titel der siebenten Kunstform zugesprochen wurde, ist nun in aller Münde der Hauptstadt Steiermarks. Und hier regiert nicht irgendein Genre das Geschehen. In diesen Tagen werden, wie jedes Jahr seit 1998, die heimische Spielfilmproduktion und -Tradition – bzw. gerade die Negation jener Geschichtslinie – in den Lichtspielhallen gefeiert.

Das Festival, welches morgen mit dem Spielfilmdebüt Kleine Fische von Marco Antoniazzi eröffnet wird, macht sich nicht nur auf, das filmische Spektrum unserer aktuellen, visuellen Kultur zu entdecken, sondern natürlich auch ihre wichtigsten Exponate zu küren. Morgen beginnt also das große Rennen um die unterschiedlichsten Preise, ausgegeben von der diesjährigen Jury. Die österreichische Filmjournalistin Veronika Franz, der deutsche Produzent Frank Löprich und der niederländische Programmgestalter Peter van Hoof werden es schwer haben, die beinahe 100 Werke nach den Besten der Besten zu durchforsten. Lasst die (Film-)Spiele beginnen.

Scheinbar zu uneben für den Oscar erklären wir uns in allen Belangen gegen die Stereotype. Denn die Österreicher wissen spätestens seit den skurrilen Avantgardeklassikern von dem selbst ernannten „kreativen Dilettant“ Ferry Radax, dass die heimischen Filme weder in der traditionellen Horizontale noch in der konventionellen Vertikale einzuordnen sind: Wir sind alles und nichts. Wir zerpflücken quer durch das filmische Gemüsebeet die Geschichte. Wir sind, im besten Sinne des Wortes, diagonal.

Interessantes aus dem virtuellen Graz der Diagonale

Programm 2009
Echter Wiener - Die Sackbauer Saga (Review)
Der Knochenmann (Review)
In 3 Tagen bist du tot 2 (Review)
FILM IST. a girl & a gun (Review)

DIAGONALE 08 - FACTS AUF EINEN BLICK

DIAGONALE KINOS

UCI Kinowelt Annenhof
Annenstraße 29
8020 Graz
Straßenbahn 1, 3, 6, 7 (Rosseggerhaus)

Schubertkino
Mehlplatz 2
8010 Graz
Straßenbahn 1, 3, 4, 5, 6, 7 (Herrengasse) rund 200 m zum Kino

augartenkino kiz
Friedrichgasse 24
8010 Graz
Straßenbahn 4, 5 (Finanzamt) ca. 700 m zum Kino

Filmzentrum im Rechbauerkino
Rechbauerstraße 6
8010 Graz
Straßenbahn 1, 7 (Maiffredygasse) ca. 150 m zum Kino

 

DIAGONALE VORVERKAUFSSTELLEN UND TICKETS

TICKETPREISE:


Einzelticket: 8,50€ / 7,50€ (Vorverkauf) / 6,50€ (ermäßigt)
6er Block (max. 2 Karten/Vorstellung): 43€ / 36€ (ermäßigt)
10er Block (max. 2 Karten/Vorstellung): 70€ / 58€ (ermäßigt)
20er Block (max. 2 Karten/Vorstellung): 110€ / 100€ (ermäßigt)

Ermäßigungen für SchülerInnen, StudentInnen, Lehrlinge (bis zum 27. Lebensjahr), SeniorInnen, PräsenzdienerInnen, AsylwerberInnen, SozialhilfeempfängerInnen sowie Ö1 Clubmitglieder, EURO<26 JugendkarteninhaberInnen und mit Der Standard Abovorteils-Karte.

Kartenvorverkauf (7.3. - 17.3.)
Café Promenade
täglich 10.00 - 19.00 Uhr

Kunsthaus Graz
10.00 - 18.00 Uhr

Kartenverkauf (18.3. - 22.3.)
Café Promenade
täglich 10.00 - 19.00 Uhr

Kunsthaus Graz
täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Festivalkinos
täglich jeweils eine Stunde vor Beginn der Vorstellung

A1 Freeline: 0800 664 080



Quelle: www.Diagonale.at