Eigentlich sollte Bryan Singer, Regisseur der ersten beiden Verfilmungen, auch den dritten Teil übernehmen, jedoch übernahm er die Regiearbeit für den Film „Superman Returns“. Gleich darauf übernahm Matthew Vaughn (Layer Cake und Snatch) die Rolle des Regisseurs, jedoch verließ er kurz vor Drehbeginn das Team. Schlussendlich beauftragte man Brett Ratner (Rush Hour, Roter Drache und einige Musikvideos) mit der Fortsetzung der Trilogie und wartete gespannt ob er allen Erwartungen entsprechen konnte.
Das X-Men Team blieb wieder gleich besetzt und die beliebten Darsteller zeigten wieder einmal ihr können. Hugh Jackman als Wolverine, Halle Berry als Storm, Ian McKellen als Magneto, Patrick Stewart als Xavier, Famke Janssen als Jean Grey, Anna Paquin als Rogue, Rebecca Romijn als Mystique, James Marsden als Cyclops, Shawn Ashmore als Iceman, . Aaron Stanford als Pyro und Daniel Cudmore als Colossus.
Neue Charaktere erscheinen wieder und diesmal nicht nur als Bösewichte sondern auch als Verbündeter des X-Men Teams, wie Dr. Henry McCoy „Beast“, der sogar im weißen Haus eine höhere Position besetzt.
Die Schauspieler wurden ihren Figuren gerecht und die Darbietung jeder Einzelner überzeugte ein weiteres Mal.
Ratner bewies eindrucksvoll wie effektiv man Spezialeffekte bei einer Comic-Verfilmung einsetzten kann. Besonderns die Golden Gate Bridge und die Verwandlung von Jean Grey zur Phoenix brachten jede Menge Begeisterung mit sich. Einzig und allein beim Endkampf, wo Storm ihre besondere Fähigkeit einsetzt, könnte man die Umsetzung bemängeln.
Die Geschichte war sehr gut umgesetzt und Langeweile kam auch beim dritten Teil nicht auf. Spannend und anspruchsvoll setzte Ratner die Geschichte um und bekam auch musikalische Unterstützung von John Powell (Ice age, Robots, Mr. & Mrs. Smith usw.), der es natürlich versteht das Publikum zu verzaubern.
Spezialeffekte wurden vollends ausgenützt und mit Abstand die interessanteste Szene war die Verwandlung von Jean in die Phoenix. Atemberaubend und einfach phantastisch umgesetzt, man kann bei weitem behaupten, dass die Effekte das Publikum in ihren Bann zogen und mit Sicherheit niemand auch nur kurz den Blick abwandte. Mit Sicherheit gibt es noch weitere Spezialeffekte, die man erwähnen sollte, so wie die Verwüstung des Hauses und die Golden Gate Bridge.
Einzig und allein als Kritikpunkt an der Geschichte kann man die sprunghafte Erzählungen der Einzelcharaktere und Vorkenntnisse der ersten beiden Teile nennen. Natürlich sieht sich ein X-Men Fan jeden Teil an, jedoch war bei Bryan Singer beim zweiten Teil die Umsetzung einfach besser.
Fazit: Comic-Verfilmung, die mit Sicherheit an die ersten beiden Teile anschließen kann. Neue Charaktere und spannende Geschichte. Spezialeffekte sind sehr gut umgesetzt.
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