50 Jahre in der Zukunft. Die schlimmsten Befürchtungen der Wissenschaft sind wahr geworden: Ein Meteor ist auf den blauen Planeten gekracht, und dieser steinerne Eindringling barg eine schreckliche Fracht: Millionen von außerirdischen Wesen – wunderschön anzusehen, aber absolut todbringend – halten seitdem die Erde besetzt und drohen, die Menschheit zu vernichten. Die Überlebenden haben sich in wenige, mit Hightech-Befestigungsanlagen gesicherte Städte zurückgezogen. So ist etwa Manhattan unter einer riesigen Kuppel verschwunden, die den Bewohnern fürs erste Sicherheit gibt.
Der Militärführer Hein, ein hartherziger Anführer, ist besessen von dem Gedanken, die Erde zu retten …
Mitarbeiter aus 22 verschiedenen Ländern schafften nach vier langen Jahren den Abschluss von Final Fantasy. Während dieser Zeit wurden unzählige Programme geschrieben um die digitale Tricktechnik möglichst realistisch wirken zu lassen. Allein an der Hauptfigur von Aki Ross merkt man sofort die detaillierte Arbeit des kreativen Teams.
60.000 Haare, die alle unter Kontrolle sein mussten, waren nur eine kleine Herausforderung an das Team des Schöpfers Hironobu Sakaguchi.
Hironobu Sakaguchi und Moto Sakakibara verstanden es bereits bei den Videospielen die Einleitung und Zwischensequenzen faszinierend zu gestalten. Ohne Probleme konnten sie optisch wie auch inhaltlich die Geschichte des Videospieles Final Fantasy dem Publikum nahe bringen.
Die Charakterisierung der menschlichen Animationen war recht schwach gewählt. Wobei es oft schwer ist, wenn man auf Grund einer Vorlage, in diesem Falle ein Videospiel, Charaktere auswählen muss und diesen Handlungen voraussetzt, die eigentlich schon vorhersehbar sind.
Aki Ross, die geheimnisvolle Heldin, wurde sehr wirklichkeitsgetreu programmiert. Auch den tapfere Kapitän Gray Edwards und weitere Wegbegleiter findet man als fein ausgearbeitete Figuren wieder. Der Bösewicht, General Hein, bekam den dazupassenden schwarzen langen Mantel und schlüpfte in die typische Charakterrolle.
Stimmlich gab es keine großartigen Überraschungen. Einzig und allein bei der Synchronisation der Figuren wundert man sich oft, da die Gesichtszüge beim Sprechen eher auf einfache Vokale als auf Wörter umgelegt sind und man dadurch ins stocken gerät. Leider hält dies auch den ganzen Film über an.
Die Handlung an sich wirkt etwas flach erzählt und ist leicht vorhersehbar. Wie schon einmal erwähnt, liegt das wohl eher an der Umsetzung des Videospieles, als an der Kreativität der Schöpfer. Charakteristisch gibt es nicht viel auszusetzen, da die Figuren oft genug schon vorgekommen sind und man dadurch auch weiß wie sie sich verhalten oder welcher Charakter zu welcher Figur zugeordnet worden ist. Einzig und allein an den Bewegungen der Figuren kann man herumnörgeln. Sie wirken oft abgehackt und unnatürlich, vor allem bei Laufszenen oder Gruppenszenen mit hastigen Bewegungen und eben die Synchronisation der Lippen.
Fazit: Faszinierende Animation. Teilweise spannende Handlung, jedoch leicht vorhersehbar. Musikalisch nicht zu überladen und doch unterhaltsam. Für Animationsfans einfach sehenswert.
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