The Fast and the Furious: Tokyo Drift

  • Informationen zum Film
  • The Fast and the Furious: Tokyo Drift

  • Originaltitel:
    The Fast and the Furious: Tokyo Drift
    Genre:
    Action, Krimi, Drama, Thriller
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    14.07.2006
    Kinostart Deutschland:
    13.07.2006
    Kinostart USA:
    16.06.2006
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Justin Lin
    Drehbuch:
    Chris Morgan
    Musik:
    Brian Tyler
    Darsteller:
    Yôko Maki, Vincent Laresca, Bow Wow, Trula M. Marcus, Lynda Boyd, Brian Tee, Nikki Griffin, Lucas Black, Zachery Ty Bryan, Daniel Booko, Rie Shibata, Jason Tobin, Damien Marzette, Brandon Brendel, David V. Thomas, Amber Stevens, Ashika Gogna, Christian Salazar, Kevin Caira, Trey Sanford, Danny Ray McDonald II, Joey Crumpton, Brian Goodman, Nathalie Kelley, Toshi Hayama, Atley Siauw, Leonardo Nam, Kazuki Namioka, Hiroshi Hatayama, Keiko Kitagawa
  • Inhalt
  • Sean Boswell sieht sich mit folgenden zwei Möglichkeiten konfrontiert. Nach illegalen Autorennen soll er das Land verlassen und zu seinem Vater nach Japan ziehen oder er nimmt eine Haftstrafe an. Tokio soll es werden und einer schulischen Laufbahn steht nichts mehr im Wege. Doch den Motorsport hat er ab sofort zu unterlassen denn sein Vater hat ein Auge auf ihn geworfen und beobachtet sein Vorgehen genau.
    Neue Stadt alte Probleme. Sean findet durch seine neu gewonnenen Schulkollegen schnell wieder Zugang zum Autosport. Doch diesmal geht es nicht nur um Geschwindigkeit, diesmal geht es um das Driften. Ein Gleiten oder Rutschen der Räder quer zur Fahrbahn ohne die Beherrschung über das Lenkrad zu verlieren. Es ist ein ständiges Übersteuern bei gleichzeitigen Gegenlenken des Fahrzeuges das am besten mit angezogener Handbremse funktioniert.
    Seine Konkurrenten sind besser, schneller und gefährlicher denn je. Sie sind die jüngere Generation der japanischen Mafia. Doch großmäulig und Siegesgewohnt nimmt er gleich ein Rennen an ohne jemals das Driften trainiert zu haben. Er denkt ein dreißig Sekunden Crash Kurs müsste reichen um die asiatischen Topfahrer zu besiegen. Falsch gedacht, Sean demoliert den Untersatz eines neureichen Jungganoven zu einen Totalschaden. Den entstandenen Schaden bezahlt Sean ratenweise in dem er zwielichtige Geschäfte für diesen Kriminellen erledigt. Von der neuen Technik des Driften so begeistert erlernt Sean Schritt für Schritt diese Fahrtechnik nebenbei. Schließlich ist er so gut das er es mit dem Besten der Besten aufnehmen kann. Eine rasante Fahrt um Leben oder Tod beginnt...
  • Filmkritik
  • Japan wie es die westliche Welt bereits kennt. Pusher drücken kleine japanische Menschen in die überfüllte U - Bahn. Personen bewegen sich wie Ameisenhorden durch die dicht bevölkerten Straßen. Wohnungen im Schuhschachtelformat, und das einzige Fenster zeigt 30 Zentimeter weiter in die nächste Wohnung. Polizei, die nur zu sieht und nicht einmal einen Versuch startet sich dem Verbrechen entgegen zu stellen. Die jungen Menschen entspringen einem Modelkatalog, denn das Problem der dickleibigen Kinder scheint ein rein Westliches. Das alles hat es in etlichen Filmen davor schon gegeben, nichts filmisches Neues im Osten.

    The Fast and the Furious: Tokyo Drift zeigt seine übliche Geschichte. Autofreaks und ihre Leidenschaft, das Drücken des Gaspedals. Sie zeigen ihr egoistisches Verhalten nur um ihrem Enthusiasmus zu frönen. Kein Gesetz steht ihnen im Weg wenn es darum geht als erster über die Ziellinie zu fliegen oder in diesem neuen Fall, zu Driften. Die Zielgruppe und jedem der die ersten beiden Teile verehrt wird auch diesmal nicht enttäuscht werden. Wieder stehen sich turbostarke Motoren in geiler Verkleidung gegenüber, so das ein Fan dieses Genres voll auf seine Kosten kommt. Die Geschichte des dritten Teiles ist wie seine Vorgänger, dünn aber ehrlich. Es entseht der Eindruck das es diese Gangs mit ihrem fahrbaren Untersatz wirklich gibt, diese Clique mit attraktiven Figuren und knappen Outfit tatsächlich Tag für Tag Rennen bestreiten. Diese “ Drift “ Rennen, nebenbei gesagt, existieren in Japan tatsächlich und erfreuen sich steigender Aufmerksamkeit. Diese Wettkämpfe sind allerdings legal und organisiert.

    Das Casting zeigt sich wegen der fehlenden Stars erstaunlich natürlich und wenig abgenutzt. Besonders Brian Tee als Drift King und erster Widersacher bringt sein Konterfei gekonnt zur Geltung. Bis dato bemerkte man ihn nur in zahlreichen Einsätzen bei TV Serien. Auch Lucas Black ( Sean Boswell ) Aussehen ist unverbraucht obwohl der Cineast ihn aus Jarhead kennt. Diese Liste der frischen Gesichter könnte endlos weitergeführt werden. Ein eindeutiges Plus das dieser Film bietet. Obwohl sie alle nicht mit Hauptrollen besetzt wurden, diese spielen aufgemotzte Nissans, Chevrolets, Ford Mustangs oder Mazda RX 7. Und diese Karren sind von Regisseur Justin Lin, einen Taiwanesen, durchaus gekonnt in Szene gesetzt. Er benutzt jene Elemente dessen Endergebnis die Besucher mit ihrer gekauften Entrittskarte erwarten. Nicht mehr und nicht weniger. Schnelle Autos, ein rascher Schnitt, grelle Neon Farben und laute unüberhörbare asiatischer Populärsound. Junge schöne Menschen, äußerlich ohne Fehl und Makel, scheinbar alle aus reichen Verhältnissen. Tiefgründige Dialoge oder extravagante Drehbuchpassagen kann und darf der Kinofan bei The Fast and the Furious: Tokyo Drift nicht erwarten. Die wären hier auch Fehl am Platz !

    Fazit:

    Kurzweilige rasante 104 Minuten die zu keiner Zeit langweilen. Einfache Kinokost nur zum hinsehen und sich von dröhnenden Motoren unterhalten lassen.
  • Kurz Kritik
  • Story
    1,5
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    0,5
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

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User Kritiken

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The Fast and the Furious war jener Film den ich als Jugendlicher auf und ab gesehen habe. Mit 12 Jahren hatte ich ihn auf VHS und konnte nicht genug davon kriegen und auch als ich auf DVD umstieg musste der Film einer der ersten in meiner Sammlung sein. Dementsprechend fieberte ich auch dem zweiten Teil nach, der zwar niemals an das Original rankam, mich damals aber immer noch sehr gut unterhielt. Richtig skeptisch wurde ich erst bei Teil 3, denn weder Vin Diesel noch Paul Walker sollten darin vorkommen - was hat der Film dann in dieser Reihe verloren? Im Kino bewusst gemieden hab ich ihn erst Jahre später auf DVD gesehen und für Durchschnitt, aber nicht unsagbar schlecht befunden. Ich ging natürlich schon mit einer negativen Einstellung in den Film, vor allem was den Hauptdarsteller betrifft, doch schlechter als befürchtet war er damals nicht. Mal schauen welchen Eindruck er heute bei mir hintelässt...

Der Film wird - für die Reihe üblich - mit einem Rennen eröffnet und schon hier scheiden sich wohl die Geister. Zachery Ty Bryan, besser bekannt als Brad aus "Hör mal wer da hämmert", tritt gegen Lucas Black an der den Hauptcharakter mimen soll. Doch so unterdurchschnittlich Ty Bryan spielt, so unsympathisch ist mir Black vom ersten Moment an. Da das Einstiegsrennen aber durchaus seine Reize an schreibe ich den Film hier noch nicht ab und warte mal ab was noch so kommt - und das ist mal gar nicht so schlecht wie angenommen!

Lucas Black mag ich nach wie vor nicht - egal ob in "Legion" oder in THE FAST AND THE FURIOUS - TOKYO DRIT, für mich ist er einer der miesesten Schauspieler die ich bisher erleben musste. Emotionsloses Gesicht und null Ausstrahlung, er hat definitiv den falschen Beruf gewählt. Warum der Film trotzdem funktioniert ist anderen zu verdanken. Da hätten wir beispielsweise den Regisseur Justin Lin der zwar bis dato kaum Erfahrung auf dem Gebiet hatte, mit tollen Sequenzen aber sein Talent bewies. Ob er zu mehr fähig ist wird sich noch zeigen, doch mit TOKYO DRIFT ist schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung getan. So effektvoll wurden Rennsequenzen wohl noch nie inszeniert, dass es sich dabei erstmals speziell um Drifts handelt bestärkt diese Tatsache natürlich. Es wird Gummi gelassen ohne Ende und das so ansehnlich wie noch nie, Hut ab vor den atemberaubenden Rennsequenzen.

Die Story ist mehr oder weniger Mittel zum Zweck, ist aber nicht ganz so dümmlich wie man es erwarten könnte. Einfach nicht zu viel darüber nachdenken, da diese sowieso nicht im Vordergrund steht. Größter Minuspunkt bleiben aber die Darsteller, allen voran Lucas Black der von Untalent geprägt einfach nur unschön anzusehen ist - ich hoffe ihn nicht mehr allzu oft in einem Film sehen zu müssen. Der Rest der Crew ist austauschbare Klischeebesetzung, funktioniert aber als solche ganz gut.

THE FAST AND THE FURIOUS - TOKYO DRIFT ist nicht der erwartete Müll, nicht einmal schlechter als Teil 2 (den ich nicht mehr ganz so detailreich in Erinnerung habe) würde ich ihn einschätzen. Dass sowohl Walker als auch Vin Diesel fehlen ist zwar sehr schade, wäre aber zu verkraften wenn man ihr Fehlen anderweitig kompensieren könnte. Mit den Darstellern schafft man das zwar nicht, mit den Action- bzw. Rennsequenzen aber auf jeden Fall. Sie sorgen zusammen mit einem verdammt guten Soundtrack dafür, dass ich den Film sicher wieder sehen werde.

6,5-7/10 Gaijins

geschrieben am 19.08.2011 um 10:56

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Wertung: 5,6/10 | Wertungen: 8 | Kritiken: 1