Das Omen (2006)

  • Informationen zum Film
  • Das Omen (2006)

  • Originaltitel:
    The Omen
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    06.06.2006
    Kinostart Deutschland:
    06.06.2006
    Kinostart USA:
    06.06.2006
    Verleiher Österreich:
    Centfox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Cast & Crew
  • Regie:
    John Moore
    Drehbuch:
    David Seltzer
    Musik:
    Marco Beltrami
    Darsteller:
    Giovanni Lombardo Radice, Liev Schreiber, Julia Stiles, Amy Huck, Pete Postlethwaite, David Thewlis, Harvey Stephens, Janet Henfrey, Martin Hindy, Mia Farrow, Predrag Bjelac, Carlo Sabatini, Bohumil Svarc, Baby Zikova, Baby Morvas, Baby Muller, Baby Litera, Tomas Wooler, Rafael Sallas, Marshall Cupp, Seamus Davey-Fitzpatrick, Vince Valitutti, Klara Low, Laurie Tallack, MyAnna Buring, Kammy Darweish, Reggie Austin, Tonya Graves, Changa Bell, Pavel Cajzl
  • Inhalt
  • Geburtsdaten 6.6. Um 6 Uhr morgens. Wenn Engel die Trompeten blasen wird Unheil über die Menschheit niederbrechen, und Damien geboren. Das Kind des Ehepaars Thorn stirbt bei seiner Geburt. Eine nochmalige Schwangerschaft sei wegen der Komplikationen unmöglich. Das Krankenhaus bietet dem jungen Vater ein Ersatzbaby, Damien an, dessen Mutter ebenfalls bei der Geburt entschlief. Robert Thorn ( Liev Schreiber ) nimmt dieses Angebot verzweifelt an, aber verschweigt seiner Frau ( Julia Stiles ) die Wahrheit. Die Jahre ziehen ins Land ohne das etwas eigenartiges passiert. Bei Damiens Geburtstagparty beginnt sich das Böse zu entwickeln. Das Kindermädchen erhängt sich ohne ersichtlichen Grund, nur aus Liebe zu Damien. Die Partygäste zeigen sich geschockt von dem Geschehnis. Während allgemeines Chaos herrscht, behält ein Photograph die Nerven und lichtet die hängende Tote mehrmals ab. Als Vater Brennan von diesen Vorfall um die Nanny hört macht er sich auf den Weg um Robert Thorn die Unwiderlegbarkeit über Damien zu erzählen. Die wahre Geschichte soll ans Licht und nur Robert besitzt die Möglichkeit dem ganzen ein Ende zu bereiten. Erst gibt sich Robert skeptisch doch mit einer jedem weiteren Begebenheit beginnt er mehr und mehr zu glauben. Gemeinsam mit dem Photographen der zusätzlich eine ungeheure Entdeckung macht, reisen sie an den Geburtsort Damiens um entgültig zu erfahren, wer seine Mutter war und wer sein Vater ?
  • Filmkritik
  • Zugegeben, die letzt erschienenen Remakes dieses Genres können sich ohne weiteres sehen lassen. The Hills have Eyes oder The Amityville Horror haben durchaus die Berechtigung zu einem guten Film ihres Metiers gehören zu dürfen. Diese Werke besitzen auch ihre Eigenständigkeit. Sie vermitteln, obwohl die Geschichte vom Original bekannt ist, doch die Fähigkeit auf eigenen Füssen zu stehen. Ihre Produzenten und Regisseure begaben sich auf neue Pfade und verliehen somit jenen Filmen einen neuen Glanz. Anders bei THE OMEN ( 2006 ). Hier erkennen wir nichts innovatives, nichts eigenständiges. Der Zuseher bekommt nur alte Kost neu aufgewärmt, serviert. Damit wird jede Spannung, jede prekäre Situation zunichte gemacht, denn der Betrachter kennt sie bereits vom Original. Einzig die Köpfszene, diese sei an dieser Stelle verraten, stellt sich abweichend und daher gelungen dar. Kinobesucher, die das Original von 1976 nicht gesehen haben und daher die Story nicht kennen, dürfen sich über einen recht gut gemachten und zeitweise spannenden Film freuen. Im Vergleich aber, hinkt das Remake, denn atmosphärisch und auch filmisch kann er dem Original keineswegs Paroli bieten.

    Lichtblick dieser Neuauflage ist die darstellerische Leistung Mia Farrows. Erst schön sie mal wiederzusehen, verkörpert sie die Beschützerin Damiens mit damaliger Raffinesse. Sie belebt das klaustrophobische Flair des Originals als einzige wieder zum Leben. Ihr ist es letztendlich zu verdanken das THE OMMEN 666 nicht sofort wieder abgehakt und vergessen wird. Ihr böser Blick und ihre satanistische Liebe zu dem Jungen verleihen dem Remake etwas vom alten Ruhm. Weiter sehenswert aber viel zu kurz eingesetzt ist Michael Gambon in der Rolle des Carl Bugenhagen. Keine Worte zu verlieren sollte man über die Hauptdarsteller Liev Schreiber und Julia Stiles. Nicht das sie abgrundtief schlecht spielen, das ist nicht der Grund. Tatsächlich sind sie wahllos austauschbar. Der Regisseur schaffte es keineswegs ihnen so etwas wie Konturen oder Ecken und Kanten zu geben. Beide blieben farblos und blass. Auch neue Damien kann mit dem bösen dicklichen Kind von einst nicht konkurrieren.
    Sein Ausdruck, möge er die Augen noch so zusammenpressen, erscheint zu lieblich.

    Insgesamt ist dieses Remake unter dem Wort “ Sinnlos “ abzuhaken. Der Betrachter und Kenner des Originals weiß bereits im Vorfeld was sich ereignet und wird daher kaum überrascht. Jene, die das Original bis dato nicht kennen, besitzen die Gelegenheit zu wählen. Das Remake im Kino oder die DVD vom Original vor dem TV Gerät. Möglichkeit zwei wäre die mutmaßlich bessere Variante.
  • Wertu
  • Story
    3,5
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    1,0
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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