Vorsicht: Enthält Spoiler für Nichtkenner der FINAL DESTINATION-Reihe!
Final Destination war für mich damals einer der Filme, mit denen ich im Horrorgenre wenn man's so will eingestiegen bin. Ich weiß noch, dass ich mir die DVD damals mit 12 oder 13 Jahren gekauft hab und den Film förmlich verschlungen habe. Da ich gar nicht genug davon kriegen konnte war ich umso erfreuter auf Teil 2, der mich dann zu meiner Überraschung noch besser unterhielt. Logisch war daher den dritten Teil auch so schnell wie möglich zu sehen - und zwar im Kino. Das ist allerdings auch schon gut 4 Jahre her und nun war's mal wieder an der Zeit, die DVD in den Player zu legen...
Storytechnisch gelang mit dieser Reihe wohl nie der große Wurf, das ändert sich auch beim dritten Teil der Reihe nicht. Allerdings muss man sagen, dass das auch nicht unbedingt ein Kriterium ist, dass dieser Film versucht zu erfüllen. Nach dem Flugzeugabsturz 2000 und dem Unfall auf der Autobahn 2003 ist nun, 2006, eine Achterbahn an der Reihe Schauplatz eines grauenvollen Unfalls zu sein, dem ein bestimmter Kreis von Auserwählten nur knapp entkommen. Das spielt sich natürlich auch bei Teil 3 gleich zu Beginn ab, da es ja auch nur die Vorgeschichte zum eigentlich Hauptteil des Films ist, und bietet schon in den ersten Minuten einige nette Effekte (im Sinne von "blutig"). Nach dem üblichen Rezept der Reihe wird dies zweimal gezeigt: einmal aus der Sicht der vermeintlichen Opfer - in dieser Vision ist man einige Minuten. Und einmal aus Sicht der "Geretteten", allerdings in diesem Fall nur kurz. Daraufhin geht's los...
Wer mit dem üblichen Ablauf der Reihe zurecht kommt, wird auch an Teil 3 Spaß haben. Ich finde die Tötungsweisen einfach einfallsreich und außergewöhnlich, mal was anderes. So fließt auch hier recht viel Blut auf unterschiedlichste Weise. Die Story wiederholt sich im Grunde immer wieder, aber im Fokus liegen für mich ganz klar die Kills - und die sind wieder einmal klasse! Spannung kommt, naja, vielleicht hier und da auf, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Viel mehr auf nette Effekte mit einer Brise Ironie und netten Anspielungen (z.B. durch Musik) - dann macht man mit FINAL DESTINATION 3 sicher nichts falsch!
Teil 3 setzt die Reihe durchaus würdig fort. Nicht der große Wurf, aber das worauf es ankommt hat der Film einfach - Kreativität beim Töten. Fans der Reihe werden auch hier auf ihre Kosten kommen!
7/10 Drive Ins
Da haben wir ihn also den 3. Teil von Final Destination. Wo mich Teil 1 noch mit seinem Einfallsreichtum überrascht und Teil 2 wohl einen der besten Filmanfänge hat mit einem üblen Crash und auch dort war der Einfallsreichtum sehr groß und bei den Morden wurden die Zuschauer immer ein wenig Hopps genommen.
Teil 3 wirkt eher wie eine Kopie vom 1. Teil. So kann man eigentlich sagen, was am Anfang passieren wird. Ich hab es leise zum Kumpel geflüstert, da man im Kino ja leise sein soll und in der Tat passiert genau, dass wie in Teil 1 auch schon. Bloß ist es halt eine Achterbahn und kein Flugzeug.
Teil 3 ist nicht mehr so gut wie seine Vorgänger. Er ist zwar nie langweilig, bietet aber kaum noch was neues. Auch wenn die Morde sehr gut gemacht sind und wieder zum Teil doch anders ausfallen als erwartet. Natürlich hat man wieder versucht den Vorgänger zu übertreffen, klappt hier nicht wirklich.
Ein Fortsetzung die unterhält, kann man sich anschauen. Für Fans der Reihe. Auch wenn alles wie eine Kopie von Teil 1 wirkt.
Kommentare
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