Final Destination 3

  • Informationen zum Film
  • Final Destination 3

  • Originaltitel:
    Final Destination 3
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland, Kanada
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    14.04.2006
    Kinostart Deutschland:
    13.04.2006
    Kinostart USA:
    10.02.2006
  • Cast & Crew
  • Regie:
    James Wong
    Drehbuch:
    Glen Morgan, James Wong, Jeffrey Reddick
    Musik:
    Shirley Walker
    Darsteller:
    Alexander Kalugin, Andrew Francis, Patrick Gallagher, Ryan Merriman, Crystal Lowe, Jody Racicot, Harris Allan, Chelan Simmons, Texas Battle, Gina Holden, Mary Elizabeth Winstead, Tony Morelli, Jacob Rupp, Kris Lemche, Alexz Johnson, Sam Easton, Jesse Moss, Amanda Crew, Maggie Ma, Ecstasia Sanders, Dylan Basu, Alberto Ghisi, Stuart Cowan, Nels Lennarson, R. David Stephens, Cory Monteith, Graham Andrews, Nesta Chapman, Dustin Milligan, Jim Shield
  • Inhalt
  • Zum Schulabschluss besuchen die angehenden High School Absolventen gemeinsam einen Vergnügungspark. Natürlich gehört zu einem vergnüglichen Abend auch eine Fahrt mit der Achterbahn. Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) nimmt mit ihren Freunden im letzten Wagon Platz, obwohl ihr angesichts der wilden Fahrt etwas mulmig ist. Kurz vor Abfahrt hat sie eine schreckliche Vision - die Achterbahn eingleist, die Wagons fliegen durch die Luft und die meisten Fahrgäste sterben bei dem Unfall. Tief geschockt versucht sie die Abfahrt der Bahn zu verhindern. Sie und einige Schulkameraden können zwar noch aussteigen, doch dann fährt die Bahn ab und es kommt unweigerlich zu dem schrecklichen Unfall. Doch der Alptraum beginnt erst, als nach der Reihe genau jene Mitschüler und Freunde sterben, die den Unfall überlebt haben. Verstörend ist ausserdem, dass sie genau in der Reihenfolge der Sitzordnung in der Achterbahn sterben. Gemeinsam mit Kevin (Ryan Merriman) versucht sie dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Was genau verraten die Fotos, die sie am Abend des Unglücks geschossen hat? Die Zeit drängt, immer mehr Leute sterben bei höchst seltsamen "Unfällen". Für Wendy und Kevin hat ein Wettlauf mit dem Tod begonnen...
  • Filmkritik
  • Im Jenseits nichts Neues -----
    Die FINAL DESTINATION Filmserie funktioniert hauptsächlich durch die originelle Story, die teilweise ziemlich skurillen Todesarten und die spektakulären Eröffnungssequenzen. Das Problem beim dritten Teil der Serie ist, dass er den ersten beiden nichts mehr hinzuzufügen hat. Regisseur und Autor James Wong setzt mit FINAL DESTINATION 3 primär auf bewährte Strickmuster, die zwar immer noch einen gewissen Reiz haben, aber leider keine neuen Ideen bieten. Der Film ist bestenfalls eine oberflächliche Variation der ersten beiden Teile, statt Flugzeugunglück bzw. Autounfällen muss diesmal die Achterbahn als Hintergrund einer Story dienen, die mittlerweile schon etwas ausgelutscht ist. Die Handlung bietet kaum Überraschungen, alles läuft nach altbekannten Muster ab. Hat man die ersten beiden Teile gesehen, hat man im Grunde auch FINAL DESTINATION 3 gesehen. Im Jenseits nichts Neues!

    Die another day -----
    Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen ist FINAL DESTINATION 3 ganz klar der schwächste Film der Serie. Es wurde zwar versucht den Achterbahnunfall spektakulär in Szene zu setzen, was zumindest teilweise auch gelungen ist, aber an die überaus geschickt inszenierte "Highway Szene" aus Teil 2 kommt er beiweitem nicht heran. Der Spannungsaufbau wird durch eine relativ einfallslose Montagetechnik gedämpft und als dann die Wagen und ihre Insassen durch die Luft fliegen trüben einige schlecht gemachte Special FX das Bild. Noch dazu wird die Achterbahnsequenz viel zu früh und abrupt abgewürgt. Ähnlich verhält es sich mit den verschiedenen Sterbeszenen im weiteren Filmverlauf. In den ersten beiden Teilen wurde hierbei mit weitaus mehr Liebe zum Detail vorgegangen, die Sequenzen wurden besser aufgebaut und waren phasenweise so herrlich überzogen, dass sie gleichsam witzig und spannend waren. FINAL DESTINATION 3 versucht zwar daran anzuknüpfen, ist aber über weite Strecken hinweg nicht so geschickt und spannend inszeniert wie seine Vorgänger. Die Splatter Effekte sind allerdings ziemlich blutig und durchwegs sehenswert. Allerdings sind sie aber nur sehr kurz zu sehen, da diese Szenen meist sehr temporeich geschnitten sind.

    The order of death -----
    Insgesamt betrachtet ist FINAL DESTINATION 3 durchaus noch gute und spannende Unterhaltung mit ein paar blutigen Effekten. Allerdings aber nur für jene Zuseher, welche die ersten beiden Teile nicht kennen! Diese dürfen zur Gesamtbewertung des Films noch einen Punkt hinzuzählen. Hat man Teil 1 und 2 aber bereits gesehen, dann bietet FINAL DESTINATION 3 kaum nennenswerte Neuerungen. Das macht den Film zwar nicht unbedingt todlangweilig, aber auch nicht wirklich sehr interessant. Es kommt zwar vereinzelt Spannung auf, die sich aber durch das vorhersehbare Handlungsmuster schnell wieder verflüchtigt. Bleibt nur zu hoffen, dass der dritte Teil zur "Final Destination" der letzte, dieser Serie wird. Es ist nämlich leider nur allzu offensichtlich, dass den Machern längst die Ideen ausgegangen sind...
  • Wertu
  • Story
    1,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    0,5
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    1,5
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    eXistenZ

Kommentare

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Final Destination war für mich damals einer der Filme, mit denen ich im Horrorgenre wenn man's so will eingestiegen bin. Ich weiß noch, dass ich mir die DVD damals mit 12 oder 13 Jahren gekauft hab und den Film förmlich verschlungen habe. Da ich gar nicht genug davon kriegen konnte war ich umso erfreuter auf Teil 2, der mich dann zu meiner Überraschung noch besser unterhielt. Logisch war daher den dritten Teil auch so schnell wie möglich zu sehen - und zwar im Kino. Das ist allerdings auch schon gut 4 Jahre her und nun war's mal wieder an der Zeit, die DVD in den Player zu legen...

Storytechnisch gelang mit dieser Reihe wohl nie der große Wurf, das ändert sich auch beim dritten Teil der Reihe nicht. Allerdings muss man sagen, dass das auch nicht unbedingt ein Kriterium ist, dass dieser Film versucht zu erfüllen. Nach dem Flugzeugabsturz 2000 und dem Unfall auf der Autobahn 2003 ist nun, 2006, eine Achterbahn an der Reihe Schauplatz eines grauenvollen Unfalls zu sein, dem ein bestimmter Kreis von Auserwählten nur knapp entkommen. Das spielt sich natürlich auch bei Teil 3 gleich zu Beginn ab, da es ja auch nur die Vorgeschichte zum eigentlich Hauptteil des Films ist, und bietet schon in den ersten Minuten einige nette Effekte (im Sinne von "blutig"). Nach dem üblichen Rezept der Reihe wird dies zweimal gezeigt: einmal aus der Sicht der vermeintlichen Opfer - in dieser Vision ist man einige Minuten. Und einmal aus Sicht der "Geretteten", allerdings in diesem Fall nur kurz. Daraufhin geht's los...

Wer mit dem üblichen Ablauf der Reihe zurecht kommt, wird auch an Teil 3 Spaß haben. Ich finde die Tötungsweisen einfach einfallsreich und außergewöhnlich, mal was anderes. So fließt auch hier recht viel Blut auf unterschiedlichste Weise. Die Story wiederholt sich im Grunde immer wieder, aber im Fokus liegen für mich ganz klar die Kills - und die sind wieder einmal klasse! Spannung kommt, naja, vielleicht hier und da auf, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Viel mehr auf nette Effekte mit einer Brise Ironie und netten Anspielungen (z.B. durch Musik) - dann macht man mit FINAL DESTINATION 3 sicher nichts falsch!

Teil 3 setzt die Reihe durchaus würdig fort. Nicht der große Wurf, aber das worauf es ankommt hat der Film einfach - Kreativität beim Töten. Fans der Reihe werden auch hier auf ihre Kosten kommen!

7/10 Drive Ins

geschrieben am 17.08.2011 um 12:16

Da haben wir ihn also den 3. Teil von Final Destination. Wo mich Teil 1 noch mit seinem Einfallsreichtum überrascht und Teil 2 wohl einen der besten Filmanfänge hat mit einem üblen Crash und auch dort war der Einfallsreichtum sehr groß und bei den Morden wurden die Zuschauer immer ein wenig Hopps genommen.
Teil 3 wirkt eher wie eine Kopie vom 1. Teil. So kann man eigentlich sagen, was am Anfang passieren wird. Ich hab es leise zum Kumpel geflüstert, da man im Kino ja leise sein soll und in der Tat passiert genau, dass wie in Teil 1 auch schon. Bloß ist es halt eine Achterbahn und kein Flugzeug.
Teil 3 ist nicht mehr so gut wie seine Vorgänger. Er ist zwar nie langweilig, bietet aber kaum noch was neues. Auch wenn die Morde sehr gut gemacht sind und wieder zum Teil doch anders ausfallen als erwartet. Natürlich hat man wieder versucht den Vorgänger zu übertreffen, klappt hier nicht wirklich.
Ein Fortsetzung die unterhält, kann man sich anschauen. Für Fans der Reihe. Auch wenn alles wie eine Kopie von Teil 1 wirkt.

geschrieben am 02.08.2011 um 20:02

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Community Wertung:

ø Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 20 | Kritiken: 2