The Fog - Nebel des Grauens

  • Informationen zum Film
  • The Fog - Nebel des Grauens

  • Originaltitel:
    The Fog
    Genre:
    Action, Thriller, Mystery, Horror
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    17.02.2006
    Kinostart Deutschland:
    12.01.2006
    Kinostart USA:
    14.10.2005
    Verleiher Österreich:
    Sony Pictures
    Verleiher Deutschland:
    Sony Pictures
  • Cast & Crew
  • Regie:
    John Carpenter, Rupert Wainwright
    Drehbuch:
    Debra Hill, Cooper Layne, John Carpenter
    Musik:
    Graeme Revell
    Darsteller:
    Stefan Arngrim, R. Nelson Brown, Eric Breker, Mary Black, Douglas Arthurs, Yves Cameron, Kenneth Welsh, Selma Blair, Tom Welling, Rade Serbedzija, Dan Shea, Christian Bocher, Adrian Hough, Xantha Radley, Maggie Grace, Meghan Heffern, DeRay Davis, Steven Cree Molison, Matthew Currie Holmes, Sonja Bennett, Alex Bruhanski, Sara Botsford, Cole Heppell, Jonathon Young, Rick Pearce, Caley Honeywell, Bonnie Panych, Sherri McLean
  • Inhalt
  • Antonio Island wird von einem eigenartigen Nebel bedroht. Obwohl die Winde in die entgegengesetzte Richtung blasen, lässt sich diese weiße Wand nicht beirren. Wie von Geisterhand gesteuert bahnt er sich seinen Weg in Richtung Küste. Eigenartige Vorkommnisse wie Ausfall der Ampeleinrichtungen und der Straßenbeleuchtung lassen nur Unheil erwarten. Alte Bestandteile eines versunkenen Schiffes werden an den Strand geschwemmt und die Bewohner dieser Insel beginnen nervös zu werden. Nick und Elisabeth geraten als erstes in diese unheimlichen Geschehnisse denn das Boot seines Freundes ist nicht zurückgekehrt und befindet ich noch immer inmitten des Nebels.

    Vor genau 100 Jahren wollte eine Besatzung mit leprakranken Menschen Zuflucht auf der Insel erflehen. Die Einwohner jedoch verweigerten ihnen diese Bitte, töteten sie, und stahlen ihr Geld. Grund genug um sich dafür als Entseelte zu rächen. Die Zeit scheint gekommen und der Todeshauch erhält Einzug....
  • Filmkritik
  • Produzentin Debra Hill und John Carpenter galten in den 80er nicht nur privat als unschlagbares Team. Für das Original aus dem Jahre 1980 zeichneten allein sie verantwortlich. The Fog wurde zu einem Meilenstein der Filmgeschichte dieses Genres. Spannung und Flair zogen den Besucher förmlich in seinem Bann. Obwohl The Fog mit einem geringen Budget auskam, gelang es den Beiden etwas zu schaffen das in der Erinnerung der Filmliebhaber für ewig haften bleibt.

    25 Jahre später versucht sich der Stigmata Regisseur Rupert Wainwright an diesen Stoff. Aus Antonio Bay wurde Antonio Island; und das gesamte Cast um durchschnittlich 10 Jahre jünger besetzt um das niveaulose amerikanische Popcorn Publikum zu begeistern. Entgegengesetzt die Stilrichtung. Statt lange intensiv spannende Szenen das die Originalfassung häufig zu bieten hatte werden Einstellungen und Cuts so schnell gesetzt das das MTV gewöhnte Publikum nicht ihren Rhythmus verliert. Das geht zwar auf Kosten der Spannung, jedoch scheint das den Verantwortlichen kaum zu kümmern. John Carpenter fungierte in diesem Remake als Berater. In einem Interview bestätigte er, seine Aufgabe beschränke sich auf “ ein paar Mal am Set zu erscheinen “. Das war sicherlich viel zu wenig um dieser Neuauflage jegliche Klasse zu verleihen. The Flog ( 2005 ) wirkt ruppig, schlampig und in keiner Weise reizvoll. Ein paar nette Einstellungen können bei weitem nicht über dieses Gesamtdilemma hinwegtäuschen. Rupert Wainwright steuert mit seiner Besatzung in den hoffnungslosen Untergang. Er erleidet Schiffbruch und es bleibt zu hoffen das sich 100 Jahre später keiner dafür rächen wird.

    Schon das gesamte Cast lief unrühmlich. Adrienne Barbeau, die im Klassiker der Rolle als Radiomoderatorin Steve Wayne einen gewissen erotischen Touch verlieh, wurde von Selma Blair ersetzt. Diese jedoch würde stimmlich besser in einen Hardcore Porno passen. Smallville Star Tom Welling als Tom Atkins Ersatz komm in kleinster Weise an seinen Vorgänger heran. Er besitzt keine Ausstrahlung und noch weniger Schauspielkunst. Einzig, Maggie Grace ist süß anzusehen, jedoch reicht das alleine kaum um die “ Scream Queen “ Jamie Lee Curtis von ihrem Thron zu stoßen. Insgesamt ist diese Besetzung eine Hinrichtung und dem Niedergang geweiht.

    Der meist computeranimierte Nebel wirkt teilweise unscharf und unecht. Die Ausleuchtung passt sich dem Gesamten an und wirkt ungenau. Viel zu schnell geschnittene dunkle Szenen ergeben eine filmische Katastrophe und verpassen den Film seine unrühmliche Note. The Fog ( 2005 ) ist ein völlig misslungenes und deshalb auch sinnloses Werk. Es wurde alles was man falsch machen kann, falsch gemacht. Nur selten können Remakes mit seinen Vorgängern einigermaßen mithalten. Dieses ist meilenweit davon entfernt ! Schade das die mittlerweile an Krebs verstorbene Produzentin Debra Hill diesen Film als Letzten zu Buche führt...


    Fazit:
    Um sich Zeit und Ärger zu ersparen sei an dieser Stelle erwähnt diesem Film THE FOG ( 2005 ) weiträumig auszuweichen und das Eintrittsgeld für einen anderen Film auszugeben !!!
  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    2,0
    Unterhaltung:
    0,5
    Anspruch:
    0,0
    Spannung:
    0,0
    Darsteller:
    0,5
    Gesamt:
    0,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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