Belly of the Beast

  • Informationen zum Film
  • Belly of the Beast

  • Originaltitel:
    Belly of the Beast
    Genre:
    Action
    Produktionsländer:
    UK, Kanada, Hong Kong
    Produktionsjahr:
    2003
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Siu-Tung Ching
    Drehbuch:
    James Townsend, Steven Seagal
    Musik:
    Mark Sayer-Wade
    Darsteller:
    Ian Robison, Steven Seagal, Byron Mann, Monica Lo, Tom Wu, Sara Malakul Lane, Patrick Robinson, Vincent Riotta, Norman Veeratum, Elidh MacQueen, Chau Siu Tung, Kevork Malikyan, Pongpat Wachirabunjong, Alastair Vardy, Andy Adam, Shahkrit Yamnarm, Max Ruddock, Martin McDougall, Nicolas Rochette, Colin Stinton, Akaluk Oisingo, Wannakit Sirioput, Malin Moberg, Don Ferguson, Erik Markus Schuetz
  • Inhalt
  • Nach einer fehlgeschlagenen Geheimdienstaktion hat CIA-Agent Jake Hopper (Steven Seagal) den Dienst quittiert. Zehn Jahre später werden seine Tochter und die eines US-Senators an einem Bergsee in Thailand von Terroristen entführt, die Gefangene freipressen wollen. Ohne zu zögern reist Jake in sein altes Operationsgebiet, um die beiden jungen Frauen zu retten. Zwar lässt ihn die eigene Regierung im Stich, aber auf seinen alten thailändischen Kampfgefährten Sunti (Byron Mann, Streetfighter) ist immer noch Verlass. Was folgt, ist eine gnadenlose Terroristenjagd voller Action und heißer Kampfszenen. Und aus dem Dickicht des thailändischen Urwalds führt eine Spur direkt in das Dickicht der Politik – ins Zentrum einer bösen Macht.
  • Filmkritik
  • Ein neuer Actionhit mit dem Alarmstufe Rot Protagonisten Steven Seagal. Nachdem die Verleih DVD ziemlich gut gelaufen ist in den Videotheken erwartete ich mir, dass der Film auch Unterhaltungswert mit sich bringt. Ok, Scheibe rein, Action an.

    Zu Beginn weiß der Film absolut zu fesseln, einzig die vielen Falten von S. Seagal schocken den Zuschauer kräftig. Kaum ist das Intro zum Action Ungetüm Belly of the Beast vorbei, in welchem Steven zusammen mit seinem Partner einer anstürmenden Horde von wild gewordenen Angreifern Herr werden muss. Seinem Partner passiert hierbei auch noch ein Missgeschick durch welches er verletzt wird. Wechselt der Schauplatz, es folgt eine weitere vollkommen überzeugende Action Sequenz. S. Seagal, diesmal alleine, muss in ein schwer bewachtes Anwesen einbrechen um etwas Wichtiges für die Regierung zu entwenden. Hier wird das ganze dann auch noch etwas durch den Kakao gezogen, was allerdings vollkommen passen inszeniert ist und für den ein oder anderen Lacher sorgt. Nun beginnt aber das Grauen. Der Film Belly of the Beast ist ein ziemlicher Reinfall, ja selbst Steven Seagal Fans können sich, denke ich, hier nicht erfreuen. Die Action Sequenzen sind, außer zu Beginn, fast ausschließlich in Nahaufnahmen gedreht, so dass der Zuschauer nicht wirklich viel von irgendwelchen Martial-Arts Künsten mitbekommt. Zu allem Überfluss paaren sich die Prügeleien noch mit völlig sinnlosen Slowdowns, die einfach nur störend wirken und so, gar nicht in das Konzept eines schnellen Action Streifens passen. Schlechte CGI Effekte, welche völlig deplaziert wirken und hier einfach nichts verloren haben. Viele Parallelen zu anderen erfolgreichen Action Filmen werden dem Zuschauer vor Augen geführt. Wie zum Beispiel gegen Schluss bei einer größeren Schiesserei. Wie in Matrix platzt der Putz förmlich aus den Wänden sobald eine abgefeuerte Kugel die Wand trifft. Die Wände scheinen hier circa 50 cm Verputz drauf zu haben, alles nur damit es auch richtig schön staubt während den Kämpfen – das alles wirkt einfach nur noch lächerlich.

    Eine Romanze wurde auch noch in den Film integriert, welche den Zuschauer nur noch des Weiteren dazu verleitet einfach auf schnelle die Scheibe zu wechseln. Der alte Tattergreis Seagal vergreift sich an einer blutjungen Taiwanesin, alles nur weil sie irgendwie in dieser ganzen, aus den Fingern gesogenen, Story verwickelt ist. Darauf will ich nun aber nicht näher eingehen. Wie so oft wird auch etwas zuviel der Action mit Religion verbunden, wie so oft damit meine ich wie so oft in S. Seagal Filmen. Der Hang zum Buddhismus wird hier nicht nur an dem "Kleidchen" klar, welches er den ganzen Film durchgehend an hat. Nein, auch an den Gebeten die Herr Seagal im Film ab und an abhält und den Story Verstrickungen welche die verschiedenen Personen aufweisen. Die Geschichte verirrt sich sowieso in viele Richtungen, und trotzdem nur gerade aus. Damit will ich sagen, dass in alle möglichen Richtungen die Sidestorys ausgebaut werden, doch dann wird einfach abrupt die Mainstory weiter erzählt, ohne dass die Geschehnisse Einfluss ausüben. Schon der gesamte Beginn von Belly of the Beast ist für den restlichen Verlauf des Streifens völlig belanglos.

    Fazit:
    Dieser Film konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Alles wirkt viel zu überzogen und ist zu stümperhaft aufgezogen! Die Story ist ein Thema für sich, eigentlich bei Action Filmen uninteressant, doch hier liegt der Fall etwas anders. Krampfhaft wird versucht eine dichte und atmosphärische Geschichte auf zu ziehen, daran scheitern die Herren aber kläglich.
  • Wertu
  • Story
    1,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    0,0
    Spannung:
    2,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    Fleshgrinder

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ø Wertung: 5,6/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 0