Da der erste Teil aus dem Jahre 2000 ein recht ordentlicher Erfolg war, war es nur eine Frage der Zeit bis wir mit einem zweiten Teil beglückt werden würden. Und so war es dann auch. Drei Jahre nach dem ersten Teil lief nun der zweite Teil in den Kinos an. Grundsätzlich halte ich ja nicht viel von Sequels, schon gar nicht von Filmen bei denen ein zweiter Teil wenig Sinn macht. Final Destination hat Spaß gemacht keine Frage, aber ein Meisterwerk ist er wahrlich nicht.
So ging ich auch mit gemischten Gefühlen an den zweiten Teil heran und habe schon das Schlimmste befürchtet. Aber, und auch so etwas kommt Gott sei Dank noch ab und zu vor, ich wurde positiv überrascht. Gut, die Story wurde nur leicht variiert, dafür wurden aber die verschiedenen Tötungsarten perfekt in Szene gesetzt. Allein schon der einleitende Autounfall ist ein Augen und Ohrenschmaus der seinesgleichen sucht. Hier wird man schon sehr gut auf die nun folgende „Splatterorgie“ vorbereitet. Das Interessante am Film ist, dass er nicht wirklich vorhersehbar ist. Gut, natürlich weiß man wer alles stirbt, aber um das geht es ja gar nicht. Bei „Final Destination 2“ geht es primär um die verschiedenen Todesarten. Und glaubt mir, die sind an Kreativität kaum zu überbieten. Von einer Enthauptungsszene bis hin Zerstückelungen wird einem alles geboten was man sich nur vorstellen kann, und das auch immer in Großaufnahme. Wie dieser Film an seine FSK 16 Freigabe gekommen ist möchte ich gar nicht wissen, dies nur mal am Rande erwähnt.
Natürlich hat der Film auch seine Schwachstellen. Vor allem die Darsteller bleiben den ganzen Film über relativ blass und austauschbar. Auch die Story wirkt teilweise sehr konstruiert. Vor allem die Beziehungen der einzelnen Figuren untereinander und die Lösung zum Stopp der „Todesserie“ wirken ziemlich aufgesetzt. Dies stört aber nicht weiter, da man sowieso kaum Zeit hat darüber nachzudenken. Denn es vergeht kaum eine Minute in der keiner stirbt oder irgendwas explodiert.
Alles in allem ist auch der zweite Teil sicher kein Meisterwerk, aber „Final Destination 2“ bietet verdammt gute Unterhaltung mit einem sehr hohen Bodycount der es in sich hat. Ich freu mich schon jetzt auf einen dritten Teil.
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