Donnie Darko

  • Informationen zum Film
  • Donnie Darko

  • Originaltitel:
    Donnie Darko
    Genre:
    Sci-Fi, Mystery, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2001
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Richard Kelly
    Drehbuch:
    Richard Kelly
    Musik:
    Michael Andrews
    Darsteller:
    Patrick Swayze, Katharine Ross, Mary McDonnell, James Duval, Jena Malone, Daveigh Chase, Tom Tangen, Jake Gyllenhaal, Maggie Gyllenhaal, Rachel Winfree, Holmes Osborne, Stuart Stone, Drew Barrymore, David Moreland, Arthur Taxier, Mark Hoffman, David St. James, Jazzie Mahannah, Jolene Purdy, Gary Lundy, Alex Greenwald, Beth Grant, Seth Rogen, Noah Wyle, Kristina Malota, Marina Malota, Carly Naples, Tiler Peck, Patience Cleveland, Lisa K. Wyatt
  • Inhalt
  • Auf den ersten Blick könnte Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ein normaler, unkomplizierter Teenager sein. Geordnete Familienverhältnisse, verständnisvolle Eltern, eine nette Freundin. Aber Donnie hat ein mentales Problem. Besser gesagt, ein eingebildetes (... oder etwa nicht?) Kaninchen namens Frank. Ein drei Meter großes, ziemlich dämonisches Kaninchen. Nachts, wenn alles schläft, spricht seine sonore Stimme zu ihm und erteilt ihm Ratschläge. Die sind manchmal hilfreich ('Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke.') und manchmal nicht ('Lege deine Schule in Trümmer.'), bezüglich jedweder Zukunftsprognose aber grundsätzlich zutreffend. Die elterlicherseits engagierte Diplompsychologin ist genauso ratlos wie der schuleigene Motivationstrainer (Patrick Swayze) oder die freundliche Klassenlehrerin (Drew Barrymore). Als Frank Donnie erklärt, daß in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat mal wirklich teuer.

    Was ist Einbildung, und wo beginnt die Realität? Gar nicht so leicht zu sagen in Richard Kellys (Buch & Regie) Kinodebüt. Fest steht indes, daß 'Donnie Darko' zu den originellsten, wendungsreichsten und intelligentesten Beispielen des neuen amerikanischen Horrorkinos zählt. 'Mein Freund Harvey' trifft 'Final Destination', moderner Teenieschocker trifft eine filigrane Sci-Fi-Story mit satirisch-ironischer Note. Drew Barrymore ('Drei Engel für Charlie') produzierte und übernahm eine Nebenrolle, Hollywoods aufstrebender Jungstar Jake Gyllenhaal ('October Sky', 'Bubble Boy') überzeugt als Titelheld. Eine faszinierende Reise ins Ich.
  • Filmkritik
  • Alles an Donnie Darko ist einfach unglaublich. Man glaubt kaum, dass es sich hierbei um das 4,5 Mio. $ Regiedebüt von Richard Kelly handelt. Schon allein das wirklich hervorragende Schauspielensemble ist einen Blick wert. Da wären Drew Barrymore, Noah Wyle, Patrick Swayze, Mary McDonnell und natürlich der völlig in seiner Rolle aufgehende Jake Gyllenhaal. Vorallem Gyllenhaal und Swayze liefern hier die beste Leistung ihrer bisherigen Karriere ab und Gyllenhaal tritt endgültig aus dem Schatten seines „Erzrivalen“ Tobey Maguire heraus.

    Doch der „Star“ des Films ist eindeutig die Geschichte die erzählt wird. Man kann sie nur schwer einem Genre zuordnen, und das ist auch gut so. Der Film lässt sich einfach nicht in eine Schablone pressen und regt so zum nachdenken an. So kann es mitunter passieren, dass man sich noch Wochen danach dabei ertappt wie man über den Film nachgrübelt. Der Film wirft nämlich viele Fragen auf.

    Kann einem das Leben durch jemanden gerettet werden, den man nie gekannt hat oder kennen wird? Donnie wird nicht verstanden von seiner Umwelt, wie das Teenagern so geht. Allerdings ist da noch der sprechende Hase Frank, und das Ende der Welt, das nur Donnie abwenden kann. Die klare Diagnose: Paranoide Schizophrenie. Doch der Film bleibt bei Donnie. Die Handlung wird merkwürdig. War das ein belangloses Wort des Lehrers, oder ein Hinweis auf etwas? Ist Frank die Verkörperung seiner Krankheit? Oder ist das hier ein Science Fiction-Film?

    Ist die Welt um einen herum komisch oder ist man es selbst?

    „Donnie Darko“ beantwortet alle Fragen, nur nicht mit konkreten Antworten, sondern mit einem außergewöhnlichen, surrealistischen Gesamtkunstwerk.

    Da es auch laut Regisseur und Drehbuchautor Richard Kelly keine 100%ige Auflösung gibt muss sich jeder Zuschauer selbst seine Antworten zusammen suchen, und das ist auch gut so. Wie oft kommt es bei heutigen Produktionen denn noch vor das man sein Gehirn einschalten muss? Leider viel zu selten. „Donnie Darko“ ist hier löblicherweise eine Ausnahme....und eine sehr gute noch dazu.
  • Wertu
  • Story
    5,0
    Musik:
    5,0
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    4,0
    Spannung:
    4,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    5,0
    Verfasst von:
    Andy

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ø Wertung: 7,2/10 | Wertungen: 6 | Kritiken: 0