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Irgendwann in Mexiko

  • Informationen zum Film
  • Irgendwann in Mexiko

  • Originaltitel:
    Once Upon a Time in Mexico
    Genre:
    Komödie, Action, Krimi, Western, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2003
    Kinostart Österreich:
    25.09.2003
    Kinostart Deutschland:
    25.09.2003
    Kinostart USA:
    12.09.2003
  • Inhalt
  • Siestazeit - Irgendwann in Mexiko. Der CIA - Agent Sands (Johnny Depp) ist auf der nach einem Auftragskiller fündig geworden. EL Mariachi (Antonio Banderas), der sich zur Ruhe gesetzt hat soll für ihn einen Job erledigen. Der Drogenbaron Barilla (Willem Dafoe) plant einen Anschlag auf das Leben des Präsidenten. Der Mariachi soll ein Team zusammenstellen und Barillas Mann ausschalten. Bei Barillas Partner handelt es sich um keinen geringeren als einen General, mit dem der Mariachi noch eine Rechnung offen hat.
  • Filmkritik
  • Robert Rodrigeuz präsentiert uns mit 'Irgendwann in Mexiko' den Abschluss einer Trilogie, die ihm im Filmbusiness etabliert hat. Es gab im Vorfeld eine Menge Leute, die sich nichts mehr wünschten als einen weiteren Teil der Mariachi-Saga. Und es sollte acht Jahre dauern, bis Antonio Banderas wieder den Mariachi verkörpern konnte. Wie Robert Rodriguez schon mit Desperado oder dem Vorgägner El Mariachi bewiesen hat brauchen gute Actionfilme nicht viel Budget um gut auszusehen. Jedenfalls nicht, wenn der Regisseur etwas von seinem Handwerk versteht. So nennt Rodriguez beim Vorspann von 'Irgendwann in Mexiko' seinen Film auch nur 'Flick'. Allerdings wird schon beim Vorspann klar, dass man es hier nicht mit einem Flick, sondern einem ganz grossen Actionfilm zu tun hat.

    Die Geschichte beginnt ähnlich wie in 'Desperado'. Es wird die Legende vom Mariachi erzählt, dem 'Grössten Mexikaner aller Zeiten'. Diesmal erzählt allerdings nicht Steve Buscemi die Geschichte des Helden, sondern Cheech Marin, der in 'Desperado' noch Zuhörer war. Leider ist diese Eröffnungsszene nicht mehr so gelungen wie noch in 'Desperado'. Die Statisten fliegen hier zwar auch sehr schön, spektakulär und unrealistisch durch die Gegend, wie man es aus 'Desperado' gewohnt ist, aber es fehlen einfach diese gewissen Kleinigkeiten aus 'Desperado' wie zum Beispiel die Sache mit dem gedämmten Licht oder den Witz mit dem Barkeeper. So etwas hat man hier leider versäumt.

    Es geht weiter mit einem sehr spektakulären Vorspann, der durch Musik und Optik sehr beeindruckend dargestellt wird. Ab hier bekommt man das Gefühl den Abschluss einer ganz grossen Trilogie zu sehen.

    Leider ist dieses Gefühl nicht von Dauer, wenn man erst einmal in die eigentliche Geschichte eintaucht. Rodriguez hatte hier ganz klar zu viele Stars im Film, bei denen er nciht genau wusste, wie er sie jetzt einsetzen soll. Deswegen quetschte er hier Topstars und gute Schauspieler in kleine Rollen, nur damit sie Platz in seinem Film haben. So ist zum Beispiel die Rolle von Mickey Rourke völlig sinnlos und trägt rein gar nichts zur Geschichte bei. Die schöne Eva Mendes sieht zwar schön aus, aber ihre Rolle verwirrt den Zuschauer dann noch mehr und bald überkommt den Zuschauer ein Gefühl der Irreführung. Was wollen diese ganzen Charaktere überhaupt? Wieso werden die gezeigt? Zeigt doch den Mariachi und verwirrt uns nicht mit solch einer Geschichte. Dies waren zumindest meine Gedanken zu Rodriguez´ Geschichte, die einfach zu viel des guten war. Aber nun zu den positiven Dingen des Films. Die Darsteller wirken zwar meistens wie oben erwähnt einfach deplaziert, aber machen ihren Job wirklich hervorragend. Besonders exzellent Johnny Depp und Willem Dafoe. Der einzige, der stört ist Enrique Iglesias. Musiker sollten einfach keine Filme machen. Und dann wären auch noch die spektakulären Actionszenen, die aber leider manchmal viel zu schnell geschnitten wurden, so zum Beispiel bei der Motorrad-Verfolgungsjagd.

    Alles in allem kann man aber doch zufrieden sein mit dem Abschluss der Mariachi-Trilogie. Es wird hier kein Action-Meilenstein geboten, der Film errinnert auch nicht unbedingt an seine beiden Vorgänger. Rodriguez hat einen soliden Actioner auf die Leinwand gebracht, mit vielen Stars, die leider ihr Potenzial durch die missratene Story nicht entfalten haben können. Lieblingsszenen kann man dem Film aber dann doch abgewinnen, zum Beispiel die Rückblenden mit den Szenen zwischen Antonio Banderas und Salma Hayek oder Johnny Depp, der dem ganzen Film das gewisse Etwas verleiht. Dann am Ende als die Armee des Generals eintrifft wird der Film dann doch etwas 'episch' und man hat endlich das Gefühl, dass hier eine Trilogie zu Ende geht.
  • Wertungen
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    2,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
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Userkritiken

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Das Jahr 2003, Robert Rodriguez war bei Geroge Lucas zu Gast und sah dort eine HD Kamera, sprich Digital, er war so begeistert davon...

Nun der Rest ist ja jetzt schon Geschichte Er dreht jetzt nur noch Digital. „Irgendwann in Mexico“ ist sein...

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geschrieben am 24.07.2011 um 16:40

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Community Wertung:

ø Wertung: 7,3/10 | Wertungen: 20 | Kritiken: 1