Heather Langenkamp, die Hauptdarstellerin des ersten Nightmare-Films ist inzwischen glücklich verheiratet und hat einen kleinen Sohn, Dylan. Da bereitet Regisseur Wes Craven einen neuen Nightmare-Film vor und Heather soll wieder die Nancy spielen. Gleichzeitig fängt ein Unbekannter an, sie per Telefon zu terrorisieren und ihr Sohn zeigt plötzlich beunruhigende Veränderungen. Robert Englund, der den Freddy spielt, ist völlig überrascht, mit diesen Vorgängen in Verbindung gebracht zu werden. Als Craven selbst Alpträume bekommt und die erste Morde geschehen, weiß Heather, daß es Freddy in die Realität geschafft hat...
Manche halten ihn für den Horror-Gott. Andere halten ihn für überbewertet. Für mich ist Wes Craven einfach ein guter Horror-Regisseur der weiss, wie er seine Filme zu inszenieren hat. Er hat mit dem ersten Nightmare on Elm Street-Film eine wahre Hysterie unter Horror-Fans losgetreten und diese hält bis heute an. Nach 5 erfolgreichen Fortsetzungen von Nightmare on Elm Street, nahm Wes Craven beim siebten Teil wieder den Platz am Regiestuhl ein und wollte ein grosses Finale der Reihe schaffen. Ob ihm das gelungen ist? Die Horror-Fraktion ist da geteilter Meinung.
Zunächst mal ist dies kein „normaler“ Nightmare-Film, da die vorherigen Filme auf die Schippe genommen werden. Auch ist hier wieder Heather Langenkamp zu sehen, die schon im ersten und dritten Teil der Reihe mitspielte. Sie, wie auch auch die andern Schauspieler aus den vorherigen Filmen spielen sich selbst. Besonders bei Robert Englund ist dies äusserst unterhaltsam geraten. Der einzige der von den Darstellern wirklich genervt hat war Langenkamp´s Sohn. Das mag aber auch daran liegen, dass mir Kinder in Horrorfilmen schon immer ein Dorn im Auge waren.
Wes Craven hat eine interessante Geschichte als Grundlage gehabt, aber irgendwie will die gewohnte Stimmung nicht aufkommen. An einigen Stellen wünscht man sich, dass der Film weniger innovativ und das übliche Nightmare-Konzept besser fortgesetzt worden wäre. Wes Craven schenkt seinen Darstellern ein bisschen zu viel Aufmerksamkeit und so zieht sich der Film doch etwas in die Länge. Auch den bissigen Humor von Freddy vermisst man hier und trotz der Tatsache, dass der Film fast ohne die Spass-Komponente auskommt, will auch nicht so recht Spannung aufkommen.
Der „Horror-Gott“ Wes Craven hatte hier die einmalige Gelegenheit mit einer interessanten Geschichte die Nightmare-Reihe entweder ab zu schliessen oder voranzutreiben. Egal was hier versucht wurde es ging daneben. Zwar ist der Film immer noch guter Durchschnitt, aber wenn man sich die Vorgänger ansieht, dann muss man doch sagen, dass man hier bitter enttäuscht wurde. Der Film wurde ungeschnitten veröffentlicht, was sollte man auch schneiden, der Gewaltfaktor wurde hier wie auch alles andere in Gegensatz zu den früheren Nightmare-Teilen drastisch reduziert. Für Freddy-Fans sicher nicht der beste Teil, als Fan des Genres ist der Film guter Durchschnitt.
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