Harry Potter und der Feuerkelch

  • Informationen zum Film
  • Harry Potter und der Feuerkelch

  • Originaltitel:
    Harry Potter and the Goblet of Fire
    Genre:
    Abenteuer, Familie, Fantasy, Mystery
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    16.11.2005
    Kinostart Deutschland:
    16.11.2005
    Kinostart USA:
    18.11.2005
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Mike Newell
    Drehbuch:
    J.K. Rowling, Steve Kloves
    Musik:
    Patrick Doyle
    Darsteller:
    Roger Lloyd-Pack, Jason Isaacs, Alex Palmer, Daniel Radcliffe, Bonnie Wright, James Phelps, Oliver Phelps, Rupert Grint, Emma Watson, Tom Felton, Mark Williams, David Sterne, Robert Hardy, Timothy Spall, Ashley Artus, Su Elliot, Eric Sykes, David Tennant, Jeff Rawle, Robert Pattinson, Stanislav Ianevski, Philip Rham, Olivia Higginbottom, Paschal Friel, Richard Rosson, Anne Lacy, Flip Webster, Christopher Whittingham, Liam McKenna
  • Inhalt
  • Harry Potter wird im vierten Teil dieser Buchverfilmungen auf mysteriöser Weise Kandidat des triamagischen Turnier. Er wurde auserwählt, obwohl er das vorgeschriebene Alter von siebzehn Jahren noch lange nicht erreicht hat. Scheinbar hatte ich auch keiner angemeldet und so ist es um so geheimnisvoller das der Feuerkelch ihn als Mitstreiter auserwählte. Dieses Turnier ist sehr gefährlich und kann mitunter auch Menschenleben kosten. Trotzdem erweist sich Harry als mutig genug um gegen die Weltbesten und auch wesentlich älteren Mitstreiter zu bestehen. Ein immerwährender Traum, den der Zauberlehrling in den letzten Monaten besucht, beschert Angst und Schrecken. Voldemorts Helfer sind unterwegs, um ihren Meister die Rückkehr zur Macht zu ermöglichen. Zu guter letzt steht ein Weihnachtsball in Hogwarts auf den Programm. Bis auf Ron Weasley und Harry haben alle anderen ihre Tanzpartner gefunden. Die Auswahl wird immer kleiner und die beiden Helden nicht mutiger....
  • Filmkritik
  • Mike Newell, Regisseur von Filmen wie “Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, “Donnie Brasco“ und "Mona Lisa `s Lächeln" übernahm zum ersten Mal die Regentschaft in Sachen Harry Potter. Und er schwingt seinen Zauberstab auf eine diffenziertere Weise als seine namhaften Vorgänger. Er lässt seine Zauberwelt rund um Harry Potter weit weniger bunt, vielmehr farbenleerer und düsterer erscheinen. Mike Newell beweist mit seinem Vorgehen das J.K. Rowlings Novellen auch für ein älteres Publikum konzipierbar wären. Ein großer Schritt in die richtige Richtung. Seine Spiele die das triamagische Turnier bietet, wirken bedrohlich und erwecken den Eindruck, es könne jedem Moment etwas schief gehen. Der Höhepunkt dieser weit zwielichtigeren Episode ist der Endkampf zwischen Harry Potter und Voldemort. Mike Newell zeigt diese Szenen im “Batman Begins“ Stil. Fahle Farben, viel Schwarz, ein wenig Weiß. Voldemorts Maske und seine Helfer (Death Eater) passen sich der erwähnten Szenerie an. Leider widmet sich Mike Newell zu sehr seinen Lieblingsszenen und vernachlässigt ein wenig die Rahmenhandlung. Dadurch wirkt der Film zeitweise ruppig und unrund. Insgesamt gesehen kann man es handwerklich betrachtet, als den besten Potter bezeichnen.

    Leider wird die Tatsache immer deutlicher das sich die gesamte Belegschaft der Jungschauspieler als untalentiert erweist. Nun reicht es nicht mehr süß und lieblich zu wirken. Jetzt erfordert das Drehbuch mehr. Es fördert das Erwachsen werden; ihre Leistungen müssten oder viel mehr sollten, einem anderen Niveau entsprechen. Aber davon sind sie weit entfernt. Harry Potter (Daniel Radcliffe) sorgenvolle Mimik ist unecht und aufgesetzt. Ron Wesleys (Rupert Grint) frecher Blick funktioniert nicht mehr. Nur Hermine (Emma Watson) vergaß offensichtlich nicht zwischen durch mal eine Schauspielerschule zu besuchen. Ihr Auftreten reift angepasst ihres Alters. Das darstellerische Können zwischen den Jungstars und den älteren Berufskollegen zeigt sich immer besonders dann, wenn ein Michael Gambon oder ein Alan Rickman die Leinwand betritt. Das Niveau hebt sich sekündlich und die Aura dieser Protagonisten ist stets präsent. Und fällt genau so schnell wieder ins Bodenlose wenn Harry zum Beispiel, betrübt ist oder sogar weint. Unglaubwürdigkeit und daraus entstehende Langeweile entsteht und trübt etwas das sonst durchaus positive Gesamtbild. Lobend sei die Darbietung des Oberfieslings Voldemort erwähnt, die von Ralph Fiennes verkörpert wird. Seinen Part in der Friedhofszene kann durchaus als Höhepunkt des gesamten Werkes betrachtet werden. Und Potter Fans kennen endlich das Gesicht des “Du weißt schon wen“....

    Kritik:
    157 Minuten akzeptable Unterhaltung. Den Produzenten sei empfohlen ein Jahr auszusetzen und stattdessen einen Daniel, Rupert, und die restliche Jungbelegschaft die Macht der Schauspielkunst zu lehren. Mit Zaubern allein ist es leider nicht getan.

    Stilistisch mit Abstand der beste Potter. Harry Potter und der Feuerkelch!
  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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ø Wertung: 7,7/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 0