I´ve locked the Door for you! – I´ve found a key!
Freddy Krüger findet immer einen Weg um wieder zurückzukehren und seinen Rachefeldzug in der Elm Street fortzusetzen. Im fünften Teil der Nightmare-Reihe wird hier allerdings ein ziemlich innovativer Weg eingeschlagen, indem man Freddy durch ein ungeborenes Kind in die Träume anderer führt. Dies macht die Geschichte um einiges spannender als sie es zum Beispiel im vierten Teil war. Auch geht es in diesem Teil etwas ernsthafter zu als im Vorgänger, der doch sehr Action-orientiert war und keine Gelegenheit ausliess sich selbst aufs Korn zu nehmen. Leider wurde „The Dream Child“ wegen eines R-Ratings um ein paar Sekunden geschnitten. Dies stört aber nur, wenn man weiss, das etwas fehlt, denn die Schnitte fallen nicht wirklich auf.
Make Up ist die halbe Miete
Im fünften Ableger der Nightmare-Reihe werden die Schockmomente durch das veränderte Make-Up von Freddy verstärkt. So sind seine Augen hier nun fast vollständig dunkel gehalten worden, was mich sehr an den ersten Teil der Reihe erinnerte, wo man dieses Verschleiern von Freddy durch dunkle Szenen bewirkte. Die Schockmomente im Film kommen sehr häufig vor und meiner Meinung nach ist dies nach Teil 1 eindeutig der gruseligste der ganzen Nightmare-Reihe.
Träume können so schön sein
Ein weiteres Plus dieses Films sind die opulenten Sets, die wahrscheinlich die besten der ganzen Reihe sind. Die Rückkehr von Freddy in der Kirche ist einfach grandios in Szene gesetzt worden und auch der Turm, aus dem Amanda Krueger befreit werden muss sieht in seiner Gesamtheit einfach nur atemberaubend aus. Am meisten Spass hat mir allerdings das Ende bereitet, indem ein Labyrinth aus Stufen erschaffen wurde, dass mich auch ein wenig an „Hellraiser 2“ erinnert.
Abschliessend kann man sagen, dass „Nightmare on Elm Street 5 – The Dream Child“ wohl zu den besseren Teilen der Reihe gehört. Das liegt vor allem an der Ernsthaftigkeit des Films und daran, dass hier der Horror und die Schockmomente auf keinen Fall zu kurz kommen. Auch die Sets wissen wie in keinem anderen Nightmare-Film zu gefallen. Negative Punkte gibt es dann leider doch, auch wenn diese nicht so schwer ins Gewicht fallen. Da wären zum einen die Schauspieler, die allesamt austauschbar sind. Des weiteren haben mich die sich ständig wiederholenden Szenen, in denen Alice aufgrund ihrer Krueger-Story für verrückt gehalten wird schon ein wenig ermüdet. Trotzdem ist dieser Teil für jeden Horror-Fan ein Muss.
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