Bloodnight

  • Informationen zum Film
  • Bloodnight

  • Originaltitel:
    Intruder
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1989
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Scott Spiegel
    Drehbuch:
    Lawrence Bender, Scott Spiegel
    Darsteller:
    Bruce Campbell, Ted Raimi, Scott Spiegel, Sam Raimi, Elizabeth Cox, Renée Estevez, Dan Hicks, David Byrnes, Eugene Robert Glazer, Billy Marti, Burr Steers, Craig Stark, Alvy Moore, Tom Lester, Emil Sitka, Lawrence Bender, Douglas Hessler, Gregory Nicotero, Mike Ionascu, Jim Hanson, Jim Reickel, Paula F. Major, Laura Schwartz, Mark Saticoy, Steve Patino, Mara Massey, Christoffer Salzgeber
  • Inhalt
  • Ein Supermarkt am Rande einer amerikanischen Kleinstadt soll für immer geschlossen werden. Diese Entscheidung geht für die Angestellten mit einer zwangsweise zu verrichtenden Nachtschicht einher. Sämtliche Waren müssen neu ausgezeichnet und viele der Produkte, zum Zwecke der besseren Sichtbarkeit neu aufgeschichtet werden. Die kleine Schar von Angestellten verteilt sich in den weitläufigen Gängen des Supermarktes und so verliert der eine den anderen, zwangsläufig aus den Augen. Zunächst verläuft alles nach Plan. Die Angestellten gehen wie gewohnt ihrer Arbeit nach und alles scheint so zu sein, wie es immer gewesen ist. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und der erste Angestellte erhält mit seinem gewaltsamen Tod einen sehr makaberen Lohn für seine nächtlichen Bemühungen.
  • Filmkritik
  • Der Film 'Bloodnight' ist ein Slasher dessen Existenz in den deutschsprachigen Ländern zunächst kaum wahrgenommen wurde. Dieser Umstand ist sicherlich zu einem grossen Anteil darin zu begründen, das dieser Film in Deutschland und in Österreich in seiner ungeschnittenen Form, nicht auf offiziellem Wege auf dem VHS-System veröffentlicht wurde. Der damals für den Film zuständige Rechteinhaber CIC, veröffentlichte den Film im Herbst 1988, lediglich in einer stark zensierten Version.
    Der Film beinhaltet insofern eine gewisse Gefahr, als das ihn weniger geduldige Genrefans zu früh abschalten könnten - denn in der ersten halben Stunde besteht dieser Slasher, ausschliesslich aus Dialogen. Trotz des Mangels an Effekten innerhalb dieses Zeitfensters liess Regisseur Scott Spiegel, die Minuten keinesfalls völlig ungenutzt verstreichen. Die ersten 30 Minuten des Films dienen viel mehr dazu, dem Zuschauer einen Überblick über die in der Story eingebetteten Charaktere zu vermitteln - ein Umstand der sich im weiteren Verlauf, für den Zuschauer, durchaus als hilfreich erweisen könnte. Letzteres hängt natürlich von der Vorgehensweise des Betrachters selbst ab.

    Zeitgenossen die nur darauf aus sind, sich von einer Goreszene zum nächsten Splatter zu hangeln werden diesem Film wohl kaum etwas abgewinnen können - denn dazu widmet sich Regisseur Spiegel viel zu intensiv der Darstellung der kreierten Charaktere. Dieser Stil des Regisseurs brachte dem Film 'Bloodnight' den oftmals bemängelten Nachteil gewisser Längen und Leeren. Natürlich ist dem Film sein schmales Budget, durchaus anzumerken - aber ein schmales Budget zwangsläufig mit dem daraus resultierenden Ergebnisses eines wenig unterhaltsamen Films gleichzusetzen, wäre in meinen Augen eine sehr oberflächliche Denkweise.

    'Bloodnight' kann den Genrefan durchaus unterhalten - vorrausgesetzt dieser besitzt etwas Geduld und die Toleranz die einem B-Movie in vielen Punkten, nun einmal entgegen gebracht werden sollte. Das Werk von Scott Spiegel ist ein Produkt der 80er Jahre und so sollte es auch aufgenommen werden - Vergleiche mit Slashern der späteren Jahre, sind alleine schon aufgrund der sich veränderten Zielgruppen von Zuschauern, kaum möglich. Für den besonders aufmerksamen Genrefan hält der Film 'Bloodnight' auch noch eine kleine Überraschung der ganz besonderen Art parat : In einer Nebenrolle ist Sam Raimi zu bewundern. Sam Raimi, machte sich 1982 mit der Vorstellung seines Werkes 'The Evil Dead' einen Namen.

    Dieser in Deutschland und Österreich unter dem Titel 'Tanz der Teufel' vertriebene Film, entstand unter erschwerten Umständen und benötigte insgesamt eine Produktionszeit von fast drei Jahren. Doch zurück zum Film 'Intruder'. Der Film ist auf dem Medium der DVD von der Firma Dragon neu aufgelegt worden und das in Form von insgesamt zwei Auflagen. Die zuletzt produzierte Auflage stellt, in Bezug auf Umfang und Qualität, die bessere Wahl dar. Freunde des Slashers sollten Scott Spiegel und seinem 'Bloodnight' ruhig einmal eine Chance einräumen - denn es gibt weitaus schlechtere Produktionen in diesem Subgenre.
  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    BadDog

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

Userkritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

Inhalt: Ein Supermarkt am Rande der Stadt soll für immer geschlossen werden. Deshalb müssen der Filialleiter Abernathy, die Kassiererin Jennifer und andere Kollegen über den üblichen Feierabend hinaus dortbleiben, um die Ware zu zählen. Nachdem Jennifers Ex-Freund Craig auf unliebsame Weise aus dem Laden geschmissen wurde, glauben alle an einen bösen Scherz, als sie unheimliche Geräusche in dem großen Gebäude hören. Doch dem ist nicht so. In den endlosen Gängen des Supermarktes treibt sich ein irrer Schlitzer herum. Wahllos wird ein Angestellter nach dem anderen auf brutalste Weise abgeschlachtet...


Kritik: Netter kleiner Slasher mit ein paar schönen Kills.
Nach einer Anlaufzeit von etwa 30 Minuten geht es Schlag auf Schlag und die Supermarkt-Angestellten sterben wie die Fliegen.

Die Atmosphäre des Films ist recht dicht, was an der Lokalität des Supermarktes liegt. Der Markt ist zwar ziemlich weitläufig, mit vielen Neben- und Lagerräumen, weist aber gleichzeitig auch eine bedrohliche Enge auf. Vor allem die nur schwach beleuchteten Lagerräume wirken gefährlich. Wie natürlich zu vermuten war, schlägt der Killer gerne an diesen düsteren Plätzen zu.

Eine richtige Hochspannung will bei dem Film nicht so ganz aufkommen, dafür schlägt der Killer meistens zu schnell zu. Langeweile kommt dadurch nicht auf, denn die Spannungsmomente sind ja vorhanden, nur ist es mehr eine Spannungswelle. Die Szenen wechseln teilweise recht schnell von einem Opfer zum nächsten, wodurch die Spannung immer kurz abfällt um dann wieder anzusteigen. Da die Opfer sich größtenteils nicht wehren, kommt auch wenig Spannung durch Kämpfe/Flucht/Verfolgung auf. Gegen Ende bleibt die Spannung dann auf gleichbleibend höherem Niveau.

Das Auge bekommt bei Bloodnight einige recht schöne und derbe Szenen zu sehen. Der Killer nutzt die verschiedensten Möglichkeiten eines Supermarktes, um seine Opfer ins Jenseits zu befördern. Auch wenn der Film mittlerweile über 20 Jahre auf dem Buckel hat, sind einige der Szenen absolut sehenswert! Der Killer tötet recht kreativ und abwechslungsreich, wenn auch oft zu schnell.

Wie bei den meisten Slashern, so sollte man auch hier nicht lange nach einer Story suchen. Die Auflösung der ganzen Geschichte ist doch sehr dünn und nicht wirklich nachvollziehbar, was bei einem Slasher aber sowieso nur eine ganz kleine Rolle spielt. Die Unterhaltung steht im Vordergrund, welche hier auch recht anständig geliefert wird.


Bewertung: Ein recht ansehnlicher Slasher, der eine ordentliche Portion Atmosphäre und Härte bietet. Einige Abstriche muß man schon machen, der Unterhaltungswert ist aber recht gut.
Slasher-Fans, die den Film noch nicht kennen, können bedenkenlos zuschlagen!

7-7,5/10 Punkte

geschrieben am 16.07.2011 um 21:24

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 7,6/10 | Wertungen: 8 | Kritiken: 1