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Die Rache der Kannibalen

  • Informationen zum Film
  • Die Rache der Kannibalen

  • Originaltitel:
    Cannibal ferox
    Genre:
    Abenteuer, Horror
    Produktionsland:
    Italien
    Produktionsjahr:
    1981
    Kinostart Deutschland:
    31.07.1981
  • Inhalt
  • Die Anthropologin Gloria Davis begibt sich mit einigen Freunden in den dichten Dschungel der Wälder von Neu-Guinea. Gloria Davis will den Beweis erbringen das Kannibalismus auch im 20.Jahrhundert noch ein fester Bestandteil unserer Erde ist - sie möchte die Existenz des Kannibalismus durch ihre Expedition wissenschaftlich untermauern. Auf ihrem langen und beschwerlichem Weg in den Dschungel machen Gloria Davis und ihre Freunde schliesslich die Bekanntschaft mit zwei jungen Männern die ihnen eine grauenhafte Geschichte erzählen. Die Aussage dieser beiden Männer mündet in der naheliegenden Vermutung das Gloria Davis das Ziel fast erreicht hat - und sich ein Dorf von Kannibalen nur wenige Kilometer vorraus befindet. Doch mit dem Betreten des Dorfes nimmt das Unheil seinen unausweichlichen Lauf.........
  • Filmkritik
  • Der Kannibalenschocker 'Cannibal Ferox' der im deutschsprachigen Raum unter dem Titel 'Die Rache der Kannibalen' vermarktet wurde, gehört zu den härtesten Beiträgen innerhalb des Subgenres des Kannibalenfilms. In den deutschen Kinos wurde der Film am 31.07.1981 uraufgeführt. Die Storyline des Films, ist nicht besonders originell.

    Im Gegensatz, zum bereits im Jahre 1979 unter der Regie von Ruggero Deodato entstandenen Film 'Cannibal Holocaust', machte sich Umberto Lenzi, zwei Jahre später, erst gar nicht die Mühe in seinem Film 'Cannibal Ferox' irgendeine sozialkritische Komponente einfließen zu lassen. Lenzi ging es schlicht und ergreifend um eine möglichst drastische Visualisierung, mit dem dahinter liegenden Ziel einer sich bietenden umfassenden Vermarktung und genau dafür bot ihm die Kannibalenthematik eine entsprechend große Spielwiese.

    Die Splattereffekte in dem Film 'Cannibal Ferox' stellen, bezüglich ihrer reißerischen Darstellung, alle anderen vergleichbaren Produktionen in den Schatten, selbst der bereits angesprochene 'Cannibal Holocaust' zieht diesbezüglich ganz klar das kürzere Streichholz. Neben den handwerklich sehr gut gestalteten Spezialeffekten beinhaltet der Film 'Cannibal Ferox' leider auch die eine oder andere Szene in denen Tiere vor laufender Kamera getötet wurden.

    Gerade jener 'Tiersnuff' ruft immer wieder kontroverse Diskussionen hervor, die ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter vertiefen möchte. Selbstverständlich ist es völlig unnötig ein Lebewesen zu ermorden nur um wenige Sekunden filmisches Füllmaterial zu produzieren, nur hat eine solche Diskussion gut 20 Jahre nach dem cineastischen Untergang der 'Kannibalenwelle' sehr wenig Sinn.

    Nach der Vermarktung durch die Kinos erschien der Film selbstverständlich auch auf Video. Die damalige VHS-Fassung der Firma Arcade wies im übrigen zahlreiche Handlungsschnitte auf durch die der deutschsprachige Zuschauer von dem einen oder anderen 'genialen' Einfall des Regisseurs Umberto Lenzi verschont blieb. Bezüglich der bereits angesprochenen Splatterszenen war die VHS-Fassug von Arcade allerdings ungeschnitten was (in der BRD) letztendlich, im April 1987, zu einer gerichtlichen Beschlagnahmung der Arcade-Videofassung führte. In den 90ern erschienen von diesem Film zahlreiche VHS-Bootlegs auf die leider viel zuviele Horrorfans regelrecht hereinfielen.

    Glücklicherweise zählt die DVD aus der 'Blood Edition'-Reihe zu den besseren Veröffentlichungen die im Gewand von Laser Paradise im deutschsprachigen Raum erschienen sind, ganz offensichtlich verfügte LP in diesem Falle über ein respektables Master. Einige Szenen in dem Film wurden für das Release auf DVD neu synchronisiert, was auch deutlich zu hören ist. Ansonsten ist an der DVD aus der 'Blood Edition' allerdings, qualitativ, nichts auszusetzen. Die Bildqualität ist, für eine Produktion die bereits vor 23 Jahren und dann auch noch abseits des Mainstreams entstand, wirklich nur mit 'sehr gut' zu bezeichnen. Wer also über einen stabilen Magen verfügt und wer der härteren Gangart im Horrorgenre nicht abgeneigt ist, der sollte ruhig mal einen Blick riskieren - einen Blick in die Tiefen des Dschungels von Neu Guinea.
  • Wertungen
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
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geschrieben am 05.03.2013 um 16:31

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