Freddy vs. Jason

  • Informationen zum Film
  • Freddy vs. Jason

  • Originaltitel:
    Freddy vs. Jason
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Italien, Kanada
    Produktionsjahr:
    2003
    Kinostart Österreich:
    21.11.2003
    Kinostart Deutschland:
    20.11.2003
    Kinostart USA:
    15.08.2003
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Ronny Yu
    Drehbuch:
    Wes Craven, Victor Miller, Damian Shannon, Mark Swift
    Musik:
    Graeme Revell
    Darsteller:
    Zack Ward, Chris Marquette, Brendan Fletcher, Kelly Rowland, Lochlyn Munro, Jesse Hutch, Robert Englund, Ken Kirzinger, Monica Keena, Jason Ritter, Katharine Isabelle, Kyle Labine, Tom Butler, David Kopp, Paula Shaw, Garry Chalk, Brent Chapman, Spencer Stump, Joëlle Antonissen, Alistair Abell, Robert Shaye, Chris Gauthier, Colby Johannson, Kimberley Warnat, Kevin Hansen, Alex Green, Odessa Munroe, Jamie Mayo, Blake Mawson, Viv Leacock
  • Inhalt
  • Seid ihr bereit für den letzten Showdown?

    Freddy Krueger (Robert Englund) schmort in der Hölle – buchstäblich. Er zählt unbestritten zu den gruseligsten Horrorfilm-Heroen aller Zeiten („Nightmare“-Serie), aber inzwischen sind fast zehn Jahre vergangen, seit er die Träume seiner Opfer heimsuchte, um so blutige Rache für sein eigenes Schicksal zu nehmen. In Springwood hat man seinen Amoklauf systematisch verdrängt – niemand will sich an Freddy erinnern.

    Potenzielle Opfer werden unter Drogen gesetzt, damit sie nicht träumen, und schon ist der Meister des Albtraums machtlos. Heute hat keiner mehr Angst vor Freddy – was dem egomanischen Psychopathen wahrlich Höllenqualen bereitet, denn er hält sich selbst für eine Legende. Wie ein lebenslänglich Verurteilter kann Freddy nur noch irrwitzige Rachepläne schmieden, die er nie in die Tat umsetzen wird.

    Doch dann erweckt Freddy jenen wahnsinnigen Jason Voorhees (Ken Kirzinger) zu neuem Leben, der genau wie er selbst als Killer (aus der „Freitag der 13.“-Serie) Kultstatus genießt. Eine geniale Idee: Freddy benutzt Jason, um die Elm Street erneut in Angst und Schrecken zu versetzen und so für sich selbst ein Schlupfloch zu schaffen, durch das er dem Fegefeuer entkommen kann. Freddy begreift nämlich blitzschnell, wie einfach man Jason manipulieren kann, und er bringt den Serienmörder dazu, seine Schreckensherrschaft in Springwood fortzusetzen.

    Als Jason sich durch die Elm Street metzelt und die Bewohner auch Freddy wieder fürchten lernen, muss dieser allerdings feststellen, dass Jasons Blutdurst nicht mehr zu stillen ist – er hat nicht vor, Freddy das Feld zu überlassen. Entsetzen lähmt die Stadt, als sie unversehens zwischen diese Titanen des Horrors gerät, die in einem schaurigen Showdown von ungeheuren Ausmaßen aufeinander treffen – wobei sich die Welt der Träume nicht mehr von der rauen Wirklichkeit trennen lässt.

    Die Schlacht der Schlachten hat begonnen. Wer wird am Ende übrig bleiben?
  • Filmkritik
  • Am 20. November des Jahres 2003, erlebten die deutschsprachigen Zuschauer die Wiederaufstehung zweier Ikonen des Horrorgenres. Der Film 'Freddy vs. Jason' war ein Experiment der Filmgeschichte. Die Produzenten verknüpften die fiktive Story der Serie 'A Nigtmare on Elmstreet', mit den nicht minder fiktiven Handlungssträngen der Serie 'Friday the 13th'. Das Resultat dieser Überlegungen, ist ein Produkt des Mainstreams. Der Film bietet zwar einige harte Effekte, bedient sich zuweilen, aber zu vieler ausgelutschter Klischees um als innovativ gelten zu können.

    Die Dialoge der Schauspieler bewegen sich durchweg auf dem Niveau eines Teenie-Slashers. In meinen Augen wurde daher gerade im Bereich der Dialoge, ein enormes Potential verschenkt. Durch die Verwendung einer interessanten Hintergrundgeschichte, welche dem Zuschauer nun einmal durch entsprechende Dialoge hätte vermittelt werden müssen, hätte sich den Produzenten die Chance geboten, aus einem durchschnittlichen Horrorfilm, eine Legende des Genres zu kreieren. Statt 'Kaviar' bietet der Film, dementsprechend nur eine solide 'Hausmannskost'.

    Die Spezialeffekte sind zwar, wie es der Zuschauer bei Hochglanzproduktionen aus Übersee gewohnt ist, von einen hohen qualitativen Standard - aber die Hintergrundgeschichte des Films kommt einfach nicht über dem Durchschnittniveau des Genres hinaus. Für die Fraktion der Gorehounds bietet das Finale des Films, einige kleine Leckerbissen. An dieser Stelle kann die Produktion die Stärken einer fiktiven Story sehr gut ausspielen, sei es durch das plötzliche Nachwachsen einzelner Gliedmaßen bei der Figur des Freddy Kruegers oder sei es durch das Eintauchen einiger Protagonisten in eine fiktive traumatischen Sequenz, in der die Naturgesetze als absurdum geführt werden.

    Der Film hat das selbstverständliche Ziel, das alle abzweigenden Handlungsstränge in ein grosses Finale münden sollen, in welchem sich die beiden Ikonen des Genres, der Kindermörder Freddy Krueger und der einst ertrunkene Jason Vorhees, sich bis auf das Blut bekämpfen sollen. Dieses Finale, soviel kann sicherlich vorweg genommen werden, ist halbwegs gelungen. Zwar leidet der Film auch an dieser Stelle an den Schwächen des Mainstreams, da vieles vorhersehbar erscheint, doch kann das Finale zumindestens bezüglich der Spezialeffekte auf ganzer Linie überzeugen.

    Vor dem finalen Aufeinandertreffen agieren Freddy Krueger und Jason Voorhees in dem Film getrennt - die Opfer sind dabei fast durchweg in der Altersgruppe der Teenager zu finden. An dieser Stelle bedient sich der Film wiederum an denen bereits angesprochenen Klischees. Die Opfer haben vor ihrem Tod entweder zu tief ins Glas geschaut oder konnten den Reizen des anderen Geschlechts einfach nicht widerstehen - wie originell !

    Unter dem Strich der Bilanz, erwartet den Zuschauer ein durchschnittliches Produkt des Genres, einzig und allein die Spezaleffekte können ein wenig aus der Masse des Genres herausragen. Die deutsch synchronisierte Fassung des Films, basiert auf der amerikanischen R-Rated-Version. In Deutschland erhielt der Film die Kennzeichnung 'Keine Jugendfreigabe', dementsprechend ist eine Indizierung des Films ausgeschlossen.

    In diesem Sinne, wünsche ich allen eine gute Unterhaltung !
    Und ach ja : Film ab !
  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    3,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    BadDog

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Userkritiken

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Freddy Krueger ist sauer; er wurde in der Elm Street vergessen. Durch Drogen wurden die Träume der Kinder unterdrückt und er konnte sie nicht mehr fassen. Da er das nicht auf sich sitzen lassen will, manipuliert er seinen Erzfeind Jason Voorhees dahingehend, dass dieser auf den Weg in die Elm Street macht, um dort für Unheil zu sorgen. Ein großes Problem haben beide damit, dass sie sich nicht besonders mögen und sich daher gegenseitig die Opfer wegschnappen. So kommt der Eishockeykiller dem Nightmareman im realen Leben zuvor, als dieser gerade im Traum mit einem Mädchen beschäftigt ist. Das macht Freddy wütend. Doch so einfach, wie er denkt, kann man Jason nicht loswerden,

und auch die Teenis sehen dem Treiben nicht tatenlos zu.

In den Achtzigern sorgten beide Streifen für Schrecken auf der Leinwand. Doch in den Neunzigern war es eher still um die beiden Killer geworden. Horrorfilme waren für’s Mainstreampublikum nicht mehr aktuell. Dies änderte sich erst wieder mit den „Scream“-Horrorfilmen. Vor allem Teeni-Slasher waren wieder voll im Rennen. Es gab sogar einen neuen Teil mit Jason im Weltraum. So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ein solcher Film auftauchen würde.

2003 passierte dann das Unglaubliche, was wohl ein paar Horrorfilmfreaks sich schon lange wünschten, doch nie für möglich hielten: Die zwei Horrorikonen Freddy Krueger und Jason Voorhees trafen in einem Film aufeinander. Zu verdanken haben wir das Ronny Yu, der vielen Asiafilm-, aber auch Horrorfilmfans bekannt sein sollte. So wie er bei „Chucky und seine Braut“ die Mörderpuppe wieder ins Kino brachte, tat er es hier mit Freddy und Jason.

Die Elemente beider Filme wurden miteinander vereint: Freddy, der die Teenager in ihren Träumen heimsucht und Jason, durch den die Kids auch in der realen Welt nicht mehr sicher sind.

Der Film ist eine Reise durch die zwei Welten der Killer: Was in der Elm Street beginnt, endet am Camp Crystal Lake.

geschrieben am 25.07.2011 um 13:39

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ø Wertung: 8,2/10 | Wertungen: 27 | Kritiken: 1