Der verbotene Schlüssel

  • Informationen zum Film
  • Der verbotene Schlüssel

  • Originaltitel:
    The Skeleton Key
    Genre:
    Thriller, Mystery, Horror, Drama
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    19.08.2005
    Kinostart Deutschland:
    18.08.2005
    Kinostart USA:
    12.08.2005
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Iain Softley
    Drehbuch:
    Ehren Kruger
    Musik:
    Ed Shearmur
    Darsteller:
    Gena Rowlands, John Hurt, Fahnlohnee R. Harris, Isaach De Bankolé, Trula M. Marcus, Forrest Landis, Peter Sarsgaard, Kate Hudson, Joe Chrest, Joy Bryant, Maxine Barnett, Marion Zinser, Deneen Tyler, Ann Dalrymple, Tonya Staten, Thomas Uskali, Jen Apgar, Jamie Lee Redmon, Ronald McCall, Jeryl Prescott, Christa Thorne, Lakrishi Kindred, Lawrence 'King' Harvey, Mark Krasnoff, Sabah, Susannah Thorarinsson, Bill H. McKenzie, David J. Curtis, Tiffany Helland, Brian Ruppert
  • Inhalt
  • Caroline Ellis ( Kate Hudson ) möchte so schnell wie möglich die Ausbildung zur Krankenschwester machen. Daher, um rascher an das benötigte Geld zu kommen, nimmt sie Hospizdienste an. Dienste an kränklichen Personen, die im Begriff sind zu Sterben. Sie umhegt sie, besorgt ihnen ihre Schmerzmittel und liest ihnen vor. Auch ihr neuester Fall zur Betreuung liegt vor. Etwas außerhalb der Stadt aber ihr ist kein Weg zu weit um ihren Job so gut wie möglich zu tätigen. Ben Devereaux ( John Hurt ), beidseitiger Schlaganfall, ist nicht mehr fähig sich zu bewegen oder zu sprechen. Nur Furcht ist in seinen Augen erkennbar. Als Caroline Violet ( Gena Rowlands ) kennen lernt ist sie erst abgeneigt, jedoch Luke ( Peter Sarsgaard ) der Rechtsanwalt der Familie Devereaux, kann sie umstimmen. Obwohl Violet , Bens Ehefrau, ein seltsamer Zeitgenosse ist willigt Caroline ein. Auch das Haus in dem die Devereaux hausen, scheint ein Eigenleben in sich zu bergen. Vom Dachboden sind eigenartige Klopfgeräusche zu hören. Der ausgehändigte Schlüssel sperrt alles, bis auf jene Türe auf dem Dachboden. Keine Spiegel im gesamten Gebäude.
    Im der Umgebung ist Hoodoo, eine billige Version des Woodoo, sehr verbreitet. Hoodoo ist aber im Gegensatz harmlos. Es kann einem nur dann etwas anhaben, wenn man daran glaubt. Und Caroline ist zu sehr Realist um diesem Hokus Pokus eine Notiz zu schenken. Vorerst...
  • Filmkritik
  • New Orleans bietet eine optimale Location für Thriller mit Woodoo Touch. Doch leider spielt die Szenerie etwas außerhalb statt. Statt ungeheurer Architektonik und dem swingenden Jazz, sehen wir eine verkommene Sumpflandschaft und ausgestopfte Tiere aller Art. Es soll der Eindruck der Magie stets präsent sein und ein Hang zum Übernatürlichen entstehen. Schlingpflanzen und verrottete Bäume bieten den Betrachter ein schaurig schönes Ambiente. Das Anwesen der Devereaux passt eXzellent in die restliche Natur.

    Die Zutaten zu einen soliden Thriller wären angerichtet und die Geschichte ebnet diese Theorie. Man kann getrost von einem vier Personen Stück sprechen, alle anderen Schauspieler werden zu absoluten Nebenfiguren degradiert. Und weniger Schauspieler sind gut für die Zeichnung der Charaktere. Es bietet dem Regisseur genügend Zeit die einzelnen Personen wirken zu lassen. Wer an dieser Stelle einen schnelleren Film erwartet wird sicherlich enttäuscht. Ganz langsam und fast gemächlich baut sich “ Der verbotene Schlüssel “ auf. Der Spannungsbogen steigt dennoch stetig an und lässt das Publikum vorerst im Dunklen tappen. Es wird nichts zu früh verraten, jedes Detail erst zur gegebenen Zeit.
    Leider hat genau hier der Film auch seine Schwächen. Die interessanten Details werden zu wenig genützt um noch mehr Spannung zu erzielen. Herrliche Schwarz / Weiß Rückblenden werden viel zu selten gezeigt. Aber genau hier hätte man einiges für das Tempo ausüben können. Die im Drehbuch vorhandenen Sequenzen mit dem Geheimnis der Spiegel; auch da wäre viel mehr drinnen gewesen. Trotzdem ist “ Der verbotene Schlüssel “ ein passabler Thriller mit einem höchst erfreulichen unamerikanischen Ende.

    Man kann bei dieser Besetzung von keiner Fehlbesetzung sprechen, überzeugend agieren sie aber nicht. Kate Hudson verkörpert ihren Part bestenfalls “ nett “. John Hurt zeigt sich in jeder Szene ambitioniert aber unterfordert. Peter Sarsgaard tritt kaum in schauspielerischen Erscheinung. Bleibt das Highlight Gena Rowlands. Natürlich hatte sie auch die beste Rolle. Diese nützt sie mit viel Elan und Mut zum Bösen...

    Fazit:
    Ganz allmählich und behutsam baut sich “ Der verbotene Schlüssel “ auf und wird in keiner Phase langweilig. Düstere Gegend und atmosphärische Stimmung verhelfen dieses Werk zu einem soliden Thriller zu wachsen. Leider wäre in Anbetracht dieses Drehbuches und dieser gegebenen Szenerie um den Woodoo Zauber, vieles mehr möglich gewesen.
  • Wertu
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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