Unleashed - Entfesselt

  • Informationen zum Film
  • Unleashed - Entfesselt

  • Originaltitel:
    Danny the Dog
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA, UK
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    29.07.2005
    Kinostart Deutschland:
    12.05.2005
    Kinostart USA:
    13.05.2005
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Morgan Freeman, Louis Leterrier
    Drehbuch:
    Luc Besson
    Musik:
    Neil Davidge, Massive Attack
    Darsteller:
    Vincent Regan, Bob Hoskins, Tamer Hassan, Jet Li, Laurence Ashley, Andy Beckwith, Mike Lambert, Phyllida Law, Kerry Condon, Dylan Brown, Michael Jenn, Carole Ann Wilson, Jaclyn Tze Wey, Puthirith Chou, Tony Theng, Owen Lay, Franck Xie Cheng, Georgina Chapman, Danielle Louise Harley, Michael Webber, Jeff Rudom, Alex Lawson, Stuart Lawson, Audifax Kinga, Eric Mondoloni, Vanessa Mateo, Alain Figlarz, Maurice Chan, Grégory Feurté
  • Inhalt
  • Danny ( Jet Li ) lebt seit er sich erinnern kann in erbärmlichsten Verhältnissen. Er haust in einer art großen Käfig unter seinen Ziehvater Bart ( Bob Hoskins ), der sein Geld auf kriminelle Weise verdient. Danny wurde von Beginn an wie ein Hund aufgezogen und trainiert. Ein Halsband das er um seinen Hals trägt wird von Bart nur dann abgenommen wenn er auf die zahlungsunwilligen Widersacher losgelassen wird. Danny the Dog, so sein Spitzname, wird ohne seinem Band jedes Mal zur Bestie, wenn es sein “ Herrchen “ wünscht. Ein Killer, ohne einen Gedanken zu verschwenden...
    Bei einem Auftrag wird der scheue Chinese beobachtet und für einen Kampf auf Leben und Tod gebucht. Bart winkt das große Geld und willigt begeistert ein und Danny erledigt sein Handwerk wie gewünscht.
    Als er eines Tages den blinden Klavierstimmer Sam ( Morgan Freeman ) trifft, und nach einem Unfall Bart verliert, verändert sich sein Leben. Sam und seine Stieftochter Victoria ( Kerry Cohndon ) nehmen ihn bei sich auf. Er erlernt wie ein Mensch zu leben und langsam beginnt Danny Vertrauen aufzubauen. Seine inneren Wunden heilen und die Welt, wie Danny sie kennt, scheint Geschichte zu sein. Doch eines Tages sieht er sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert und der todgeglaubte Bart möchte seinen Kampfhund wieder zurück. In seinen Händen das Halsband...
  • Filmkritik
  • Unleashed - Entfesselt bietet eine Gradwanderung zwischen Drama und Kampfsportfilm. Das diese Mixtour auch funktioniert beweist “ The Transporter “ Regisseur Louis Leterrier. Er und sein Produzent Luc Besson ( Leon The Professional ), der im übrigen auch für das Drehbuch zuständig war, bieten erstklassige Kampfszenen gemischt mit vielen ruhigen Dialogszenen. Damit dieses Projekt auch gelingt, bedarf es großartige Darsteller. Und Diese wurden mit Morgan Freeman, Bob Hoskins und nicht zuletzt, mit Jet Li, gefunden. Morgan Freeman noch bestens als Boxtrainer an Seite von Clint Eastwoods Million Dollar Baby in Erinnerung, spielt Sam den blinden Klavierstimmer mit jener souveränen Ruhe und Ausstrahlung, die nur Schauspieler seines Kalibers besitzen. Die Rolle des aggressiven Bösewicht übernahm Bob Hoskins. Ein Killer ohne Skrupel und ein Regent ohne Gnade. Mit einem gewissen Overacting und faszinierenden bösen Augen beweist Bob Hoskins das ihn dieser Part des Mephistophelisch veranlagten Schuldeneintreiber liegt.
    Nicht nur kämpferisch großartig, auch in den Drama Sequenzen überzeugend, agiert Jet Li in jeder Phase des Filmes glaubwürdig. Der scheue Blick und seine eingezogene Haltung ändert sich schlagartig wenn er von seinen Boss den Befehl “ Töte ihn “ oder “ Fass ihn “ hört. Seine Mimik wird böse und ähnelt die eines Jagdhundes auf der Suche nach seiner Beute. Jet Li wandelt mit unglaublichen Gleichgewicht auf einen Drahtseil zwischen Drama und Actionfilm. Ernstere Rollen sollten für ihn, so weit er das möchte, kein Hindernis darstellen.

    Die Geschichte wurde von Luc Besson in Glasgow angesiedelt. Die Szenerie ist düster und spielt in den eher ärmlichen Verhältnissen. Die Idee einen Menschen als Hund aufwachsen und ihn nebenbei nach seiner Vergangenheit zu suchen lassen, ist großartig. Das dazugehörige Actionspektakel ist nicht unbedingt notwendig aber keineswegs störend. Allein die menschliche Seite von Danny the Dog zu zeigen würde einen Spielfilm füllen. Es würde ein sentimentales Drama entstehen das einer Besson Regie ähnlicher wäre. So aber ist es ein gutes, solides Actiondrama geworden, das zwar kein Original ( Nikita, Leon, ) des Meisters gleicht, aber den Vergleich mit anderen ähnlichen Filmen jederzeit aufnehmen kann. Die interessanten Übergänge und das Editing verwischen die Tatsache das der Tiefgang in manchen Szenen auf der Strecke bleibt. Besson und Leterrier ist ein gefühlvoller und gleichzeitig knallharter Film gelungen.

    Fazit:
    Fans der Kampfsportfilme kommen ebenso auf die Rechnung wie Besucher des leiseren Films. Einzig diejenigen die ein Besson ähnlicheres Werk erwarteten, könnten teilweise enttäuscht werden.
  • Wertu
  • Story
    4,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Userkritiken

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Danny wird von Bart schon als Kind wie ein Hund gehalten. Bart ist ein kleiner Gauner, doch mit Danny hat er eine Geheimwaffe gegen seine Gegner. Danny trägt ein Hundehalsband, wenn man ihm dieses abnimmt, wird er zu einer Kampfmaschine, die die Feinde von Bart erledigt. So kommt Bart zu einem großen Deal. Danny soll als Undergroundkämpfer antreten.

Doch bei einem Autounfall kann Danny entkommen und findet Zuflucht bei Sam einem blinden Klavierstimmer. Sam und seine Schwiegertochter Victoria zeigen Danny wie es ist ein Mensch zu sein. Doch Bart will Danny zurück.

Unleashed unterscheidet sich ganz groß von anderen Jet Li Filmen. Hier liegt das Augenmerk nicht auf den Kämpfen, sondern eher auf der Wandlung, die mit Danny passiert. Aus einem willenlosen Sklaven, der nichts menschliches hat, wird langsam ein richtiger Mensch. Jet Li versucht zu zeigen, dass er auch richtig schauspielern kann. Dies klingt ihm zum Teil. Doch auch die Kämpfe kommen nicht zu kurz. Natürlich gibt es nicht so viele, wie man es sonst gewohnt ist. Doch wenn gekämpft wird, geht es rund. Z.B. wie der Kampf in dem stillgelegten Pool, in dem sich Danny gleich gegen ein paar Gegner zur Wehr setzten muss. Er will eigentlich nicht mehr kämpfen, doch es geht um sein Leben, muss er sich verteidigen.

Die Kämpfe sind sehr hart und die Frage, warum der Film nur eine Freigabe ab 16 hat, ist ab und an sehr fragwürdig. Wie gesagt, die Kämpfe sind eigentlich nicht das, worum es im Film geht. Obwohl die Kämpfe auch zeigen wie Danny sich verändert hat und im Finale wird einem dann klar, dass er sich wirklich verändert hat. Doch denkt nicht das Jet Li dann dort alles ausdiskutiert. Das Finale ist dann doch wie gewohnt sehr kampfsporthaltig.

Die Handlung ist halt sehr einfacher und wirkt an manchen Stellen einfach nicht wirklich rund, aber im Grunde funktioniert sie. Als Actionfan will man eigentlich auch nicht mehr. Es ist aber schon irgendwie niedlich wie Danny sich am Anfang anstellt, wenn er mit Victoria Eisessen geht oder sie ihm kleine einfache alltägliche Dinge zeigt.

Da dies Jet Li’s zweiter Film aus Frankreich ist, sein erster war ja bekanntlich „Kiss of the Dragon“, so hat auch hier wieder Luc Besson seine Finger im Spiel. Dies merkt man an der Kameraarbeit, aber auch an anderen Dingen. Unleashed ist der erste Versuch Jet Li’s mit dem Kampfsport Kino aufzuhören.

Das „Making of“ ist dieses mal erstaunlich informativ und man erfährt so einiges über den Film. So auch das Woo-Ping die Choreographie für die Kampfszenen gemacht hat. Woo-Ping dürfte der bekannteste Choreograph sein. Er hat für Matrix oder auch für Kill Bill die Choreographie der Kampfszenen übernommen. Nun der Rest der Extras ist eine nette Dreingabe. Aber warum man die unbearbeiten Kampfszenen zeigt – ich weiss es nicht. Die Outtakes sind auch nicht so gut, wie man denken könnte. Weiterhin gibt es dann nur noch einen Videoclip und die üblichen Trailer.

Als Jet Li-Fan muss man diesem Film gesehen haben, doch auch alle anderen können ruhig einen Blick drauf werfen. Besser als „Born to Die“ ist er allemal.

geschrieben am 25.07.2011 um 13:43

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ø Wertung: 7,2/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 1