Verflucht

  • Informationen zum Film
  • Verflucht

  • Originaltitel:
    Cursed
    Genre:
    Komödie, Thriller, Fantasy, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    21.07.2005
    Kinostart Deutschland:
    21.07.2005
    Kinostart USA:
    25.02.2005
    Verleiher Österreich:
    Buena Vista Home Entertainment
    Verleiher Deutschland:
    Buena Vista Home Entertainment
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Wes Craven
    Drehbuch:
    Wes Craven, Kevin Williamson
    Musik:
    Marco Beltrami
    Darsteller:
    Portia de Rossi, Mya, Judy Greer, Shashawnee Hall, Christina Ricci, Shannon Elizabeth, Joshua Jackson, Lance Bass, Scott Baio, Gary Dubin, Nick Offerman, Eric Ladin, Michelle Krusiec, Chris J. Johnson, Kristina Anapau, Daniel Edward Mora, Solar, Jesse Eisenberg, Milo Ventimiglia, Jonny Acker, Derek Mears, Ken Rudulph, Craig Kilborn, Emilie Odeile, Egan Friedlander, Randolph LeRoi, Brian Boone, Wilmer Calderon, Brett Rickaby, Doug Berry
  • Inhalt
  • Blut, ich sehe viel Blut, sagte die Wahrsagerin als sich ein Teenager ihre Zukunft voraus sagen lässt...
    Ellie, eine Talkshow Assistentin und ihr Bruder Jimmy fahren auf ihren Heimweg auf den Mullholland Drive als plötzlich ein großes Tier gegen ihre Windschutzscheibe kracht. Die Beherrschung verloren prallt sie mit voller Wucht gegen ein anderes Fahrzeug das überschlagender Weise die Böschung hinab fällt. Geschockt von Anprall aber unverletzt versuchen die beiden Geschwister dem Unfallopfer zu helfen. Sie versuchen die völlig verstörte Frau, die hinter dem Lenkrad eingekeilt scheint, zu beruhigen. Hilfe sei unterwegs, es kommt alles in Ordnung. Plötzlich taucht aus dem Hinterhalt ein riesengroßer Wolf auf und zieht die Lenkerin ins das Dickicht. Ellie und Jimmy versuchen die Beine festzuhalten, doch sie scheitern. Die Frau stirbt auf grausamster Weise und auch die Geschwister bekommen ein paar Schrammen ab.
    Ab den nächsten Morgen beginnen sich Veränderungen im Verhalten einzustellen. Ellie kommt bei ihren Mitarbeitern immer besser an und Bruder Jimmy ist plötzlich nicht mehr der Loser der vergangener Tage. Der Geruchsinn verbessert sich schlagartig und das Verlangen nach dem Rohen wird zur unüberwindbaren Qual. Als ein Pentagramm auf der Handfläche erscheint und Silber höllisch schmerzt, steht fest: Dieser Wolf war ein Werwolf ! Und der nächste Vollmond steht bevor...
  • Filmkritik
  • Ein Autounfall auf den Muliholland Drive. Ein Wagen überschlägt sich und eine Frau wird verletzt. Nein, hier hat Meister David Lynch keine Hände im Spiel. Ein anderer Meister seines Fachs probiert sich an dem nicht gerade neuen Werwolfthema. Wes Craven, Horrorregisseur par Excellenze vergangener Tage wandelt gemeinsam mit Special Effects Make Up Artist Rick Baker auf American Werewolfs Spuren. Nur diesmal ist Hollywood Futter für das pelzige Ungetier. Als dritten im Bunde zeichnet Scream Autor Kevin Williamson für das Drehbuch verantwortlich. Doch die drei Helden von einst scheinen in die Jahre gekommen zu sein. Wes Craven, der noch in Nightmare on Elm Street bewies das Spannung erzeugen sein Metier ist, versagt hier über weite Strecken. Selten kam nur ein Hauch von Spannung auf und das Ende wusste man schon nach dem ersten längeren Dialog. Das “ Monster “ wird immer nur von sehr nahe und kurz geschnitten gezeigt so das man das schlechte “ Kostüm “ kaum erkennt. Die Effekte sind eines Rick Baker nicht würdig und erinnert ein wenig an Fernsehfilmen mit niedrigsten Budget. Das Drehbuch ist dünn und kommt an Williams sonstigen Drehbücher in kleinster Weise heran.

    “ Wenn man Craven / Baker / Williamson drauf steht sollte man auch Craven / Baker / Williamson erwarten können “.

    Das Cast passt sich der unterdurchschnittlichen Leistung des Machers an, einzig Christina Riccis Anwesenheit weis zu gefallen. Leider ist die einst rundliche Wednesday Addams aus der Addams Family wesentlich schlanker geworden. Sie ordnet sich scheinbar dem Schlankheitswahn der heutigen Glimmerwelt an. Ansonsten bietet die restliche Besetzung inklusive Dawson Creek Darsteller Joshua Jackson eine minimalistische Darbietung. Unpassend jedoch passend zum Gesamten ist der Score plus die erwählten Titeln. Bunt gemischt zwischen Schlager und Hard Rock wird jedes Lied falsch platziert und unkonsequent eingesetzt.

    Fazit:
    Man kann in der gegenwärtigen Generation des Horrorfilms keinerlei Anspruch erwarten. Finesse und Innovation sehr wohl. Jedoch ist Beides in Verflucht / Cursed nicht enthalten. Wes Craven ist mit seinem neuersten Schaffen meilenweit von seinen einstigen Filmen entfernt und bewegt sich scheinbar noch immer in die falsche Richtung. Weit geht nicht mehr ...
  • Wertu
  • Story
    2,0
    Musik:
    1,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    2,0
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

Userkritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 0/10 | Wertungen: 0 | Kritiken: 0