Fluch der Karibik 4 - Fremde Gezeiten

  • Informationen zum Film
  • Fluch der Karibik 4 - Fremde Gezeiten

  • Originaltitel:
    Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides
    Genre:
    Action, Abenteuer, Fantasy
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2011
    Kinostart Österreich:
    19.05.2011
    Kinostart Deutschland:
    19.05.2011
    Kinostart USA:
    20.05.2011
    Verleiher Österreich:
    Walt Disney Studios
    Verleiher Deutschland:
    Walt Disney Studios
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Rob Marshall
    Drehbuch:
    Stuart Beattie, Ted Elliott, Terry Rossio, Tim Powers, Jay Wolpert
    Musik:
    Hans Zimmer
    Darsteller:
    Penélope Cruz, Judi Dench, Kevin McNally, Stephen Graham, Jay Wolpert, Johnny Depp, Geoffrey Rush, Damian O'Hare, Greg Ellis, Ian Mercer, Deobia Oparei, Richard Griffiths, Ian McShane, Anton Lesser, Christopher Fairbank, Roger Allam, Juan Carlos Vellido, Bronson Webb, Paul Bazely, Óscar Jaenada, Norberto Morán, Yuki Matsuzaki, Gemma Ward, Sebastian Armesto, Steve Evets, Astrid Berges-Frisbey, Sam Claflin, Robbie Kay, Tristan Laurence Perez
  • Inhalt
  • Ein Gerücht schleicht herum und wird in großen Schritten immer spürbarer. Jenes besagt dass sich Jack Sparrow in der Gegend befindet, der versucht Männer für sein nächstes Abenteuer anzuheuern. Da die Spanier, aber auch die britische Adelschaft, nach der Quelle der ewigen Jugend suchen, wird unter den Insidern vermutet, dass der Pirat aller Piraten ebenfalls danach erpicht ist. Aber der ist gar nicht so beeindruckt von diesen Nachreden rund um ihn. Erst als Jack eine Bekannte aus vergangenen Zeiten begegnet, wird die Abenteuerlust neu entdeckt. Gemeinsam wollen sie, natürlich als erstes, zum ersehnten Ziel gelangen. Zur Überraschung findet sich Captain Sparrow als Bootsmann auf einem Schiff wieder, jenes vom berüchtigten Piraten Blackbeard kommandiert wird. Und noch dazu soll Angelica, Jacks damalige Geliebte, ausgerechnet Blackbeards Tochter sein. Zunächst zeigt sich unser Held der Meere verwirrt. Welchen Personen kann er trauen und wen sollte er eher von nun an aus dem Blickfeld gehen. Einer turbulenten und gefahrenvollen Reise steht nichts mehr im Wege.

  • Filmkritik

  • THERE`LL BE DANGERS ALONG THE WAY … FIRSTLY MERMAIDS, ZOMBIES … BLACKBEARD


    Im Jahre 2003 brachte der Filmemacher Gore Verbinski ein Abenteuer in unsere Kinos, jenes viele Filmfreunde unter uns aus einer Attraktion in Disneyland kennen. Jack Sparrow und seine Mannen füllten mit ihrem Charme weltweit die Säle, und PIRATES OF THE CARIBBEAN: THE CURSE OF THE BLACK PEARL war geboren. Und immer wenn ein Film so sensationell einschlägt, und dementsprechend an den Kinokassen klingelt, dann ist ein Sequel nicht mehr weit. Und so kam es wie es kommen musste. Teil Zwei ( PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MAN`S CHEST ) und Drei ( PIRATES OF THE CARIBBEAN: AT WORLD`S END ) folgten im Jahre 2006 und 2007 wie auf Befehl. Wie es leider so oft der Fall ist, können die Fortsetzungen qualitativ nicht mehr mit dem Original mithalten. Fans und Kritiker begannen die Serie mit seinen Stars zu kritisieren. Den Verantwortlichen wurde bewusst, wenn sie die „ Piraten“ weiter am Leben erhalten wollen, dass sie etwas am Gesamten verändern mussten.

    Zum ersten wurde der Regisseur Gore Verbinski durch Rob Marshall ersetzt. Zweiterer wird vor allem wegen der „choreographierten“ Bilder in seinen Filmen geschätzt. CHICAGO ( 2002 ), MEMOIRS OF A GEISHA ( 2005 ), und nicht zuletzt der großartige NINE ( 2009 ) beweisen, dass der 50 jährige Amerikaner in seiner Profession ein sicheres Händchen besitzt. Diese Auswechslung am Regiestuhl dürfte den Produzenten nicht Veränderung genug gewesen sein. Denn zusätzlich tauschten diese auch einen Teil der alten Besetzung aus. Statt Orlando Bloom schwingt Ian McShane den Säbel, und für die optischen Belange darf Penèlope Cruz anstelle von Keira Knightley ihr Konterfei in die Kamera halten, und den Piraten, wie auch den Kinobesuchern, die Augen verdrehen. Ob diese Erneuerungen genügen um PIRATES OF THE CARIBBEAN: ON STRANGER TIDES wieder auf die Siegesstraße zu führen, gilt es ab sofort zu klären.



    BACK TO THE BASICS


    Um qualitativ wieder in „gewohnten“ Gewässern zu schwimmen, versuchten die Verantwortlichen wieder einen Gang zurückzuschalten, und ruderten in Richtung des Originals. Dadurch erzielt man auch den Erfolg dass dieser vierte Teil zwar besser dasteht als die Fortsetzungen, aber dem Ersten zu sehr ähnelt. Vieles, vom Aufbau der Geschichte, über die diversen Actionsequenzen, bis hin zur den optischen Höhepunkten wurde zu viel abgeguckt und kopiert. Erinnert euch noch an die herrlich schöne Szene im Original, als die „Geisterpiraten“ aus dem Meer spazierten ? In FLUCH DER KARIBIK: FREMDE GEZEITEN sind es Meerjungfrauen die sich auf verwandte Weise in Szene setzen. Aber besser gut kopiert als die Slapstick artigen Passagen im Remake oder die grotesk Lächerlichen im dritten Teil. Was letztendlich dem FLUCH DER KARIBIK Fan bleibt, ist ein rundherum kurzweiliges und witziges Abenteuerspektakel, das trotz der enormen Lauflänge von 137 Minuten nie langweilig wird. Dafür sorgen die wie immer tollen Kulissen, die noch schöneren realen und aufgebauten Schauplätze, sowie die gute Laune, welches dieses Werk zu vermitteln versteht.



    DIE BESETZUNG KOMMT AN BOARD


    Die Idee der Drehbuchautoren, einfach zwei Protagonisten zu streichen und durch Neue noch unverbrauchte Charaktere zu ersetzen, funktioniert. Die Geschichten rund um Will Turner und Elisabeth Swann ( Orlando Bloom und Keira Knightly ) waren schon lange zu Ende erzählt. Den frischen Wind, jener wegen Angelica und Captain Blackbeard ( Penèlope Cruz und Ian McShane ) verspürt wird, tut dem Gesamten ziemlich gut. Auch das Jack Sparrow ( Johnny Depp ) nicht mehr die absolute Leinwandpräsenz einnimmt, seinen Kollegen wird etwas mehr Zugegensein geschenkt, darf durchaus als positiv gewertet werden. Den alten Bekannten wie Barbossa ( Geoffrey Rush ), Captain Teague ( Keith Richards ), oder Gibbs ( Kevin McNally ) wird der übliche Part zuteil. In einer kleinen winzigen aber sehenswerten Rolle ist Judi Dench zu sehen, die gemeinsam mit Johnny Depp für die „erotische“ Szene des Films zuständig ist.

    Leider kommt das Regiekönnen des Meisters Rob Marshall zu wenig zum Tragen. Viel zu sehr wurde er in ein Korsett gesteckt jenes Produzent Jerry Bruckheimer und sein Leading Team als Struktur vorgegeben haben. Deutlich ist dieser Umstand erkennbar, jener durch das Kopieren des Originals verursacht wurde. Normalerweise gilt der hier zu beschreibende Filmemacher als eine kreative Kraft im modernen amerikanischen Film. Diese ideenreiche Tatkraft wird ihm aber eben wegen der strengen Vorgaben genommen. Was bleibt ist eine solide Handarbeit jene aber den Mut zum Risiko vermissen lässt. Eine weitere aber kleine Schwachstelle des Films ist seine Filmmusik. So oft hat man die Hymne des SoundtracksHH in den vergangenen drei Teilen gehört. Schön das dieses Liedstück wieder mit von der Partie ist. Aber hier verwendet man sie an jeder Ecke. Kaum kommt eine Actionsequenz in Fahrt, wird sie lautstark ins Geschehen eingebaut. So kann man eine anfänglich geliebte Melodie auf Dauer vernichten, wenn man sie wie hier lieblos, und viel zu häufig einsetzt.



    Jack Sparrow: „HABEN DAS AUCH ALLE GESEHEN, WEIL ICH DAS NICHT NOCHMAL MACHE“


    Dieses vom Protagonisten getätigte Zitat im Film kann im Zusammenhang weiterer Remakes nicht ernst genommen werden. Denn mit absoluter Sicherheit wird FLUCH DER KARIBIK: FREMDE GEZEITEN sein Publikum finden, und im Jahresranking auf der gesamten Weltkugel weit oben stehen. Und danach wird es nur noch eine Frage der Zeit sein bis weitere Teile auf uns zukommen. Mit dem Verzicht zweier Hauptdarsteller und das Einfügen neuer Charaktere wurde ein vielversprechender Neubeginn gestartet. Etwas mehr Beweglichkeit beim Inszenieren um Überraschendes zu schaffen, wäre möglicher Weise ein gutgemeinter Tipp für das nächste Mal.

  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

BILDER ZUM FILM

Kommentare

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mich hat der film nicht vom Hocker gehaun, awa er is nicht schlecht

geschrieben am 29.05.2011 um 21:10 Uhr #20

Was cinematrix088 gelesen hat sind offizielle Statements, nicht mehr und nicht weniger. Was hinter den Kulissen tatsächlich vorgeht, lässt viel Raum für Spekulationen... Eine Seite berichtet, nur so als Beispiel, dass Verbinsky sehr wohl weitergemacht hätte wenn der Zaster gestimmt hätte. Und ob Herr Bloom oder Frau Knightly wollen/dürfen/haben oder was auch immer, ist mir ziemlich schnurz. Daher habe ich GERNE meiner Interpretation freien Lauf gelassen, wenn auch nur dürftig und ungenau ... :-))

geschrieben am 25.05.2011 um 18:07 Uhr #19

Die Beschreibung des Filmkritikers is etwas dürftig und ungenau: Die Filmverantwortlichen haben nicht die Darsteller umbesetzt, die alte Besetzung Bloom und Knightley (hoffe ich habs richtig geschrieben) wollten nicht mehr dabei sein...und Gore Verbinsky der Regisseur hatte meines Erachtens gedanklich einfach mit der Piratentrilogie abgeschlossen und wollte sich in anderen Gewässern versuchen!

geschrieben am 25.05.2011 um 10:49 Uhr #18

Es waren eigentlich relativ wenige leute drinnen war etwas überascht. Wie hmmnagut gesagt hat waren wir im Donauplex.

geschrieben am 21.05.2011 um 16:52 Uhr #17

@Redwings Tja.. du warst vlt. nicht wirklich müde, .. aber ich bin um 3 ins Bett gekommen und um 7 musste ich wieder auf :(

aber es hat sich ausgezahlt

geschrieben am 21.05.2011 um 15:09 Uhr #16

Also wir waren im Donauplex und haben sich den Film in 3D angesehen.
Der Saal war relative leer.. ca. die Hälfte war gebucht.

Dazu muss ich auch gestehen das es unter der Woche war.

geschrieben am 21.05.2011 um 15:06 Uhr #15

Mich würde interessieren wie voll der Saal um Mitternacht war. Und in welchem Kino habt ihr den Film gesehen ? Apollo IMAX ?

geschrieben am 19.05.2011 um 14:02 Uhr #14

nach einen 15 STD arbeitstag kommt man machmal auf blöde Ideen :-) Da ich nachher noch bis 6:30 gearbeitet habe denke ich nicht das ich zu müde war .-)

geschrieben am 19.05.2011 um 13:46 Uhr #13

@ Redwings

Ganz schön mutig einen 140 Minüter um Mitternacht zu sehen. Das tue ich mir nur während der Viennale an.

geschrieben am 19.05.2011 um 12:14 Uhr #12

@Memento der Name konnte nicht angezeigt werden, wegen einem technischen Fehler.
Das Problem wurde heute behoben.

lg

geschrieben am 19.05.2011 um 09:13 Uhr #11

Userkritiken

User Kritiken

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Mit der FLUCH DER KARIBIK-Reihe brachten uns Jerry Bruckheimer & Co. einen der wohl größten modernen Epen der letzten Jahrzehnte. Die Piratensaga hat mittlerweile schon eine riesige Fangemeinschaft hinter sich und hat die Massen in den letzten Jahren mehrmals in die Kinos gelockt, alleine Teil 4 spielte über 1 Milliarde US-Dollar ein. Nachdem der hervorragende erste, der sehr gute zweite und der überladene dritte Teil zusammen eine Trilogie bilden, ist FLUCH DER KARIBIK - FREMDE GEZEITEN ein davon unabhängiges und eigenständiges Abenteuer des gefinkelten und stets betrunkenen Captain Jack Sparrow. Eben aus diesem Grund verzichtete ich auf einen Kinobesuch, da ich ihn aber dennoch sehen muss, habe ich die Gelegenheit nun am Schopf gepackt und ihn auf Bluray nachgeholt. Meine Erwartungen: Sehr niedrig angesiedelt und von Unsicherheit geprägt...

Der Inhalt: Als Jack Angelica, einer Frau aus seiner Vergangenheit, begegnet, ist er sich nicht sicher, ob sie seine große Liebe ist oder doch nur eine skrupellose Trickbetrügerin, die ihn dazu benutzen will die Quelle der ewigen Jugend zu finden. Durch sie landet er auf dem Schiff des grausamen Piraten Blackbeard und damit in einem völlig unerwarteten Abenteuer. Vor wem muss er sich mehr in Acht nehmen: vor Blackbeard oder der temperamentvollen Angelica?

Nun ja, ohne Geldmacherei jetzt dem Studio unterstellen zu wollen, die Grundvoraussetzungen für diesen Film waren alles andere als optimal: Ein großer Teil der Crew ist nicht mehr mit dabei, Regisseur Gore Verbinski wird durch Rob Marshall ersetzt, die Story ist eigenständig und der Film kommt mitten in der dreidimensionalen Welle in 3D. Vergleichsweise hat man sich filmisch total zurückgehalten und nicht viel gewagt, stattdessen aber auf Altbewährtes zurückgegriffen. Alles, was die Vorgänger ausmachte, funktioniert auch hier wieder ganz gut, mit dem einzelnen Nachteil, dass man nichts Neues zu sehen bekommt. Von einem "Aha-Effekt" ist der Film also weit entfernt....

Dennoch funktionieren, wie gesagt, die Stärken der Reihe erneut. Die epochale Musik von Hans Zimmer, die karibischen Schauplätze, die bombastischen Effekte und Captain Jack Sparrow machen aber auch Teil 4 zu einem unterhaltenden Abenteuer. Die Story ist gut - nicht so mitreißend wie die des ersten Teils, zum Glück aber auch nicht so komplex und verworren wie die von Teil 3. Aber der Film hält auch die ein oder andere Neuigkeit parat, die Meerjungfrauen beispielsweise passen sehr gut ins Konzept, wie ich finde.

FLUCH DER KARIBIK - FREMDE GEZEITEN ist farbenprächtige Mainstream-Unterhaltung die nicht ganz die Klasse seiner Vorgänger erreicht, aber auch keinen befürchteten Totalausfall darstellt. Die Oberflächlichkeit des Films ist nicht zu leugnen, dennoch überzeugen Charaktere, Darsteller, Optik und Inszinierung auf ganzer Linie. Kurzweilige Unterhaltung!

7/10

geschrieben am 18.09.2011 um 19:43

Disney ist ja dafür bekannt das man bestimmte Filme, Figuren oder alles sonst ausbeutet bis zum geht nicht mehr. So auch „Pirates of the Caribbean“ der nun 4. Film einer eigentlich mal als Trilogie geplanten Filmreihe, welche auf ein Fahrgeschäft von Disney bassiert.

Nun „Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten“ ist eigentlich ein Typischer Film der Reihe. Man geht einfach auf Nummer sicher. Hier gibt es die Typischen Elemente die man aus den ersten 3 Filmen kennt. Teils der Schauspieler sind auch dabei und neue. Johnny Depp macht das wie immer, er spielt immer gleich. Er liefert halt die Leistung Captain Jack Sparrow ab. Das war es. Kein Highlight die besten Sprüche sah man schon im Trailer. Tja dazu gibt es dieses mal etwas Voodoo, Zombies und Meerjungfrauen. Dieses dauert gut 2 Stunden.

Der Film bietet zwar Nette Unterhaltung aber mehr auch nicht. Es ist halt ein weiterer Film der Reihe, Fans freuen sich, sie bekommen das geliefert was sie mögen, doch es kann auch Langweilig werden. So ist „Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten“ ein Film den man getrost Sonntags Abends im Free TV Schauen kann.

geschrieben am 18.09.2011 um 18:39

Story:
Jack Sparrows viertes Abenteuer! Er trotze Skelettpiraten, er trotzte dem fliegenden Holländer und seiner Calamari-Meute, er kämpfte gegen die East India Trading Company, sah riesenhafte Vodoo-Göttinnen und noch allerhand anderes Abstruses.
In seinem vierten Abenteuer verschlägt es Jack Sparrow zunächst nach London, wo er eine neue Crew aufstellen will, um endlich seinem Traum zu folgen und die Quelle der Jugend zu finden. Unvorteilhaft, dass ihn eine alte Bekannte überrumpelt und er in der Crew des gefürchtetsten Piraten überhaupt landet: Black Beard. Der sucht rein zufällig auch die Quelle der Jugend.
Und wie es der Zufall noch so will, in Fluch der Karibik4 gibt es jede Menge Zufälle, sind auch die Spanier dorthin unterwegs. Und wenn die verhassten Spanier die Quelle suchen, so müssen die Engländer das natürlich auch tun.
Und die Engländer haben für diese Mission einen höchst qualifizierten Mann gewählt: Captain Barbossa, der als Freibeuter unter der Union Jack segelt!
Drei unterschiedliche Parteien liefern sich also einen Wettstreit zur Quelle der ewigen Jugend. Erschwert wird die Situation durch diverse Beziehungen zwischen Jack und Angelica, zwischen Barbossa und Black Beard und der Tatsache, dass man für das heidnische Verjüngungsritual die Träne einer waschechten Meerjungfrau benötigt. Dumm, dass diese Miststücke zäh im nehmen sind und nie weinen.

Fazit:
Meine Erwartungen waren ziemlich neutral, ich dachte mir, so schlecht wie der völlig überladene und unlustige dritte Teil kann es nicht werden.
Es ging los und noch bevor der Film richtig begonnen hat, hatte er mir schon den ersten Grinser aufs Gesicht gezaubert. Das alt bekannte Buena Vista Disneyschloss, mit Piratenflagge an der Spitze.
Traurig, dass das dann auch schon der beste Schmäh des Films war und die große Ernüchterung folgte. Die Charaktere Will Turner und Elisabeth Swan wurden gestrichen; eine Tat, die meiner Meinung nach schon nach dem ersten Film nötig gewesen wäre. Im ersten Teil hatte die Liebesgeschichte noch einen gewissen Pfiff, der dann in einfallslosen Kitsch und Schmalz überging.
Jedoch wurde die trostlose Liebesgeschichte in Fluch der Karibik 4 erneut aufgegriffen, diesmal zwischen einer Meerjungfrau und einem jungen Priester! Das muss wirklich nicht sein, dass man die alten Fehler mit den selben Fehlern in grün ausbessert. Auch sonst schafft es Fluch der Karibik 4 nicht richtig Spannung aufkommen zu lassen. Die Geschichte dümpelt müde vor sich hin, wirkt aber eher wie an eine willkürliche Aneinanderreihung von nicht lustigen, episodenhaften Abenteuern. Jetzt ist er hier, kurzer Kampf, schlechter Witz, jetzt hier, wieder eine langweilig inszenierte Actionszene gefolgt von schlechtem Witz. Zufällig sind plötzlich die anderen Parteien auch alle da, dazu gibts noch ein paar Logiklöcher und noch mehr uninspirierte Kämpfe.
Viele Szenen sind quasi eins zu eins aus dem ersten Teil übernommen, was nicht schlecht wäre, aber sie schaffen es nicht den selben Charme aufkommen zu lassen. Ich weiß nicht was fehlt, aber es wirkt alles uninspiriert.
Auf der positiven Seite seien die Meerjungfrauen erwähnt, die meiner Meinung nach gut ins Pirates of the Caribbean Universum passen und auch gut inszeniert wurden. Auch Black Beard samt lebendigem Schiff gefiel mir meistens ganz gut, aber leider können die Meerjungfrauen den Film nicht retten. Ganz im Gegenteil, die Freude über die Meerjungfrauen verwandelt sich in Ernüchterung, als die völlig überflüssige Liebesgeschichte beginnt. Ebenfalls positiv: die 3d Effekte. Diese reichen aber weit nicht, um aus dem Film ein sehenswertes Werk zu machen.
Fluch der Karibik 4 zeigt viele gute Ansätze, man merkt nahezu überall was die gute Intention dahinter gewesen wäre, aber die Winde wollen die Segel nicht so recht aufblasen, es bleibt ein Wrack, dass gerne so aussehen würde, wie der grandiose Teil 1.
6/10

P.S.: Für mich der schlechteste Film, den ich dieses Jahr im Kino gesehen habe.
Zu schlecht um gut zu sein, zu gut um Trash zu sein. Man kann weder mit dem Film lachen, noch über ihn. Es ist einfach eine langweilige Angelegenheit.
Ich muss aber auch zugeben, dass doch einige im Kinosaal großen Spass gehabt haben, den Lachern nach. Nur für mich haben die meisten Schmähs zwar ihre lustigen Absichten durchblicken lassen, sind aber peinlich gescheitert.

geschrieben am 26.07.2011 um 16:58

Anders als bei der Trilogie führte bei dem vierten Teil Rob Marshall der britische Choreograph Regie. Filme wie Chicago oder Nine dürfte man von ihm kennen. Aber wie die Vorgänger spielt der Film in den Disney Studios und unter Leitung des Produzenten Jerry Bruckheimer. Dieser ist natürlich froh wieder einmal einen Publikumsmagneten in die Kinos zu bringen, da die letzten Filme wie Duell der Magier nicht der Hit an den Kassen waren. Auch Johnny Depp wird nach „The Tourist“ wieder einmal froh sein, in seine „alte“ Rolle als Jack Sparrow, Captain Jack Sparrow, mimen darf. Die alte Crew der ersten 3 Filme werden in diesen Film nicht mehr mit von der Partie sein. Aber wer sagt uns nicht, dass der Schmied (Orlando Bloom) sein Gelübte brechen wird und Sparrow helfen wird.?

Spanische Fischer ziehen einen Mann aus dem Wasser, der nach seinen Aussagen die Quelle der ewigen Jugend gefunden hat. Dies wird sogleich dem König vorgetragen, der nun seine Flotte in den See stechen lässt um diese zu finden.
Zur selben Zeit versucht Jack Sparrow (Johnny Depp) seinen treuen Freund Gibbs (Kevin McNally) aus den Fängen der britischen Regierung zu holen. So hilft er ihm dem Galgen zu entkommen, dies stellt er aber etwas tollpatschig an. So kommt alles anders als geplant. Auch Barbossa (Geoffrey Rush) ist ab nun wieder dabei. Er ist nun Freibeuter unter der englischen Krone und somit befugt andere Schiffe im Auftrag des Krone zu entern. Auch seine Aufgabe liegt darin die Quelle der ewigen Jugend zu finden. Aber was führt der gefürchtete Meuterer und Captain nun im Schilde?
Jack begegnet in London seiner ersten geliebten, Angelica (Penelope Cruz), welche sich als Jack Sparrow ausgibt um Leute für eine Crew anzuwerben. So gesellt sich auch Sparrow zu ihr. Als Matrose betritt er ein fürchterliches Schiff. Die Queen Anne`s Revenge, ein Schiff ohne Kapitän wie es scheint. Dieser wurde noch nie gesehen und noch niemand ist je mit ihm gefahren. So zettelt Jack eine Meuterei gegen den scheinbar nicht vorhandenen Kapitän an. Dieser taucht nun auf, Captain Edward Teach Blackbeard (Ian McShane). Der gefürchtetste Pirat der Meere. Sein Bart schein zu brennen und zu glühen. Sein Schiff steht unter seiner Kontrolle, voll und ganz. So hat er mit seinen Zombiepiraten die Meuterei schnell abgewehrt. Da er nach einer Prophezeiung sterben soll, will er den Jungbrunnen finden, um diesem Schicksal zu entgehen. Aber dafür braucht er eine Träne einer Meerjungfrau. In seinem Fall wird die junge Syrena (Astrid Berges-Frisbey). Doch diese gibt nichts freiwillig, so muss sie gefangen und gezähmt werden. Auch zwei silberne Kelche müssen gefunden werden um das heidnische Ritual des ewigen Lebens vollziehen zu können. Aber wo ist die Black Pearl abgeblieben in dem ganzen durcheinander? Welche Rolle spielt den nun Barbossa?


Wer mochte sie nicht, Ritter- und Piratenfilme, als Kind? Die Zeit für solche Filme ist leider vorbei. Aber die Erfolgsserie Pirates of the Caribbean bietet haufenweise Piraten, hat einen Namen und schon viel Geld eingespielt. So muss nur noch Jack Sparrow in eine Piratengeschichte eingeflechtet werden so kann problemlos ein neuer Piratenfilm gedreht werden. Und genau dies taten die Drehbuchautoren Ted Elliott und Terry Rossio. Sie stolperten über den Roman „In fremderen Gezeiten“ von Tim Powers. Diese lies sich gut an den Schluss anknüpfen aber es lässt sich damit auch eine ganz eigene Geschichte erzählen. So ist Jack Sparrow nicht mehr ganz so betrunken wie auch schon. Etwas ernster ging dieser Film an die Sache, aber der Spass kommt doch nicht zu kurz. Das ganze Spektakel wurde wieder auf 3D gedruckt, was aber nicht nötig gewesen wäre. Einige Schnitte und Handlungen sind gar so schnell, dass man den 3D Effekt gar nicht mitbekommt. Auch geht der Film mehr in die Tiefe als einem entgegen, da er nachträglich auf 3D umgearbeitet wurde, und nicht so gedreht wurde. Ob man nun das ganze in englischer Original Sprache schaut oder in deutscher Synchronisation spiel wohl keine Rolle, da Jack nicht mehr der Jack ist wie man ihn kannte bemerkt man die Umstellung nicht zwangsläufig. Und wenn schon, man gewöhnt sich schnell daran. Im Original kommt sein Genuschell noch etwas besser zur Geltung, dies wäre es dann auch. Blackbeard wäre schon einen grösseren Grund den Film in Englisch zu sehen.
Einzelne Effekte sind zwar im Ansatz sehr gut, aber dann nicht konsequent durchgeführt, obwohl dies etwas mehr Flair gegeben hätte.
Der grösste Schwachpunkt besitzt der Film klar bei den Meerjungfrauen, oder eben bei Syrena. Ein hübsches Mädchen mag sie ja sein, aber sie kann nicht spielen. Die Synchro ist hier ganz schlimm, aber auch im Original gibt sie nur wenig her. Aber ansonsten ist es ein Piratenfilm, den man sich gut antun kann, kein typischer Pirates mehr, aber ein Solider Piratenfilm.

geschrieben am 25.07.2011 um 14:31

Eine Fortsetzung die im Visuellen sowie im Darstellerischen Bereich wieder voll punktet. Perfekte Auswahl der Locations, humorvolle und auch düstere Passagen verfeinern diese Fortsetzung und die "echten" Captain Jack Sparrow Fans kommen voll auf ihre Kosten. Johnny Depp und Geoffrey Rush lassen die Piratenherzen höher schlagen. Die Besetzung des Captain Blackbeard war mit Ian McShane nicht besser zu treffen. Ein Film der wieder in Richtung einer Fortstetzung segelt... Wir sind schon schlimme Schurken..... Klar soweit?

geschrieben am 13.07.2011 um 16:42

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ø Wertung: 6,9/10 | Wertungen: 20 | Kritiken: 5