The Crazies

  • Informationen zum Film
  • The Crazies

  • Originaltitel:
    The Crazies
    Genre:
    Thriller, Sci-Fi, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Vereinigte Arabische Emirate
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    27.05.2010
    Kinostart Deutschland:
    27.05.2010
    Kinostart USA:
    26.02.2010
    Verleiher Österreich:
    Elmo Movieworld
    Verleiher Deutschland:
    Kinowelt
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Breck Eisner
    Drehbuch:
    George A. Romero, Scott Kosar, Ray Wright
    Musik:
    Mark Isham
    Darsteller:
    Timothy Olyphant, Glenn Morshower, John Aylward, Larry Cedar, Joe Reegan, Radha Mitchell, E. Roger Mitchell, Gregory Sporleder, Lisa K. Wyatt, Mark Oliver, Lynn Lowry, Brett Wagner, Danielle Panabaker, Joe Anderson, Brett Rickaby, Chet Grissom, Frank Hoyt Taylor, Alex Van, Justin Welborn, Preston Bailey, Jay S. Pearson, Chris Carnel, Christie Lynn Smith, Mike Hickman, Tahmus Rounds, Anthony Winters, Justin Miles, Marian Green, Michael H. Cole, Jimmy Waitman
  • Inhalt

  • Ogden Marsh ist ein kleines Städchen, in dem seine Einwohner in friedlicher Eintracht leben. Sheriff David Duttons ( Timothy Olyphant ) Tätigkeiten beziehen sich zumeist auf Belanglosigkeiten. Nichts deutet vorerst auf Gegenteiliges, bis eines Tages ein Farmer aus der Gegend ohne ersichtlichem Grund das bezirksinterne Footballmatch stört. Bewaffnet mit einem großkalibrigen Gewehr geht er wie von Geisterhand gelenkt über das Spielfeld. David und sein Deputy Russel ( Joe Anderson ) sind die ersten, die den Störenfried entdecken und stellen sich ihm entgegen. Sie schicken die eigentlichen Protagonisten vom Feld und wirken beruhigend auf den Farmer ein. Doch erst scheint er die Polizisten gar nicht wahrzunehmen, und steht völlig geistesabwesend , und ohne sich zu bewegen, vor dem vorsichtigen Sheriff. David versucht es erneut, indem er es mit einer sehr beruhigenden Stimme, und mit freundschaftlichen Wörter versucht. Endlich scheint der Farmer zu reagieren und hebt den Kopf. Doch anstatt er seine Waffe fallen lässt und zu Vernunft kommt, hebt er seine Flinte in Richtung des Ordnungshüters. Doch David ist schneller und trifft seinen Gegner tödlich. Die Zuseher, die eigentlich ein amerikanisches Fußballspiel sehen wollten sind geschockt. Wie kann ein Mann, der seit Jahrzehnten quasi um die Ecke wohnt und immer friedlich war, plötzlich so etwas fähig sein ?
    Davids Frau Judy Dutton ( Radha Mitchell ) arbeitet in Ogden Marsh als Ärztin. Ihr fällt ein sonderbares Verhalten bei einem Begleiter einer Patientin auf, der ohne sich zu bewegen ins Nichts starrt. Sie glaubt zwar nicht an etwas Ernstes, möchte den abwesenden Typen aber gerne nach dem Wochenende einmal durchchecken lassen. Die Patientin, im übrigen eine gute Freundin der Ärztin, willigt ein und verabschiedet sich ins Wochenende. Dies war das letzte Mal das Judy ihre Freundin lebend gesehen hat. Denn sofort, als diese mit ihrem sonderlichen Mann plus Kind zu Hause angekommen waren, sperrte der verwirrte und abwesend wirkende Mann Frau und Kind in den Schrank und brannte danach, ohne mit der Wimper zu zucken, das gesamte Haus samt Inhalt ab. Sheriff David Dutton steht vor einem Rätsel, denn immer mehr häufen sich sonderbare Umstände, die das einst so friedliche Stätchen zu einer Ortschaft des Grauens machen.

  • Filmkritik

  • Bei THE CRAZIES handelt es sich “ natürlich “ wieder um ein Remake. Schon 1973 widmete sich Mastermind George A. Romero diesem Stoff. George, der im übrigen bei dieser 2010 entstandenen Produktion als ausführender Produzent mitwirkt, war damals mehr oder weniger noch ein unbeschriebenes Blatt als er in den Siebzigern THE CRAZIES inszenierte. Erst 5 Jahre später wurde er mit DAWN OF THE DEAD auch für die breite Öffentlichkeit ein Begriff. Spätestens ab diesem Zeitpunkt galt er in der Horror Branche als der Filmemacher unserer Zeit. KNIGHTRIDERS, CREEPSHOW, DAY OF THE DEAD oder LAND OF THE DEAD sollten in weiterer Folge diese These belegen. Trittbrettfahrer versuchten mehr oder weniger erfolgreich seinen Stil kopieren. 2011 steht für George A. Romero ein weiteres Projekt, “ natürlich “ ein Remake an, und wird Dario Argentos PROFONDO ROSSO in die Kinos bringen.

    Während das Original aus dem Jahre 1973 den Vietnamkrieg als Auslöser der drohenden Katastrophe sieht, geht dieses Remake zeitgemäßer mit der Thematik um. Es wird an dieser Stelle nicht verraten welche Umstände diese Produktion begleiten. Schließlich soll das Publikum, vor allem wenn es Romeros Vorgänger nicht kennt, bei Laune gehalten, und damit nicht zuviel verraten werden. Denn die Unkenntnis, und in logischer Folge die Spannung, die aus diesem Thriller gezogen werden kann, ist mit Sicherheit der größte Pluspunkt des Films. Es wird des Weiteren bewiesen dass auch im Jahre 2010 es keine neumodische Soundeffekte oder übertriebene Digitaleffekte braucht um einen richtig spannenden Film auf dem Markt zu bringen. THE CRAZIES in der Neuinszenierung setzt vielmehr auf altmodische Werte, legt seine Kraft in die Ruhe, und wirkt somit subtiler als die gegenwärtig typische Kost.

    Regisseur Breck Eisner ( SAHARA ) gelang mit seiner Umsetzung ein Horrorthriller der tief unter die Haut geht, und so einige Höhepunkte aufweist. Nur darf nicht vorausgesetzt werden, dass es sich hier um einen Zombiefilm handelt. Allein der Name Gorge A. Romero würde diesen Umstand vermuten lassen. Aber einen Film mit Untoten gibt es nicht zu sehen, nur um die Erwartungshaltung dahingehend einzuschränken. Trotzdem bleibt dieses Werk eines das unbedingt gesehen werden sollte. Es darf als Paradebeispiel für einen Horrorthriller gelten, jenes jedes Element beinhaltet welches es gebraucht. Ein langsamer, aber stets intensiver Aufbau, ein grandioser Spannungsbogen und zahllose Highlights, gefolgt mit einem logischen Ende. All das wird punktgenau und zielsicher durchgeführt. So wird mit großem Interesse auf Breck Eisners neues Projekt gewartet. Das Remake zu FLASH GORDON soll 2012 erscheinen.

    Fazit:

    Remakes, Remakes, Remakes…. Wo man hinsieht, nur Remakes. Aber mit THE CRAZIES ist eines gelungen, dass es sich wirklich zu sehen lohnt. Während die meisten aus dieser Sparte unnütz sind, da sie kopieren, oder wesentlich schlechter als das Original umgesetzt wurden, ist dieses ein Lichtblick in unserer teils fantasielosen Horrorwelt. Wenn schon eine Neuinszenierung, dann sollte es zumindest so ein kraftvolles Ergebnis abliefern wie THE CRAZIES aus dem Jahre 2010 !

  • Wertu
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    3,0
    Spannung:
    4,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Userkritiken

User Kritiken

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Inhalt: Ogden Marsh ist die typische amerikanische Kleinstadt im Mittleren Westen, in der sich die Einwohner auf der Straße freundlich "Guten Tag" sagen. Bis eines Tages, langsam aber unaufhaltsam, das Leben aus den Fugen gerät. Wieso läuft plötzlich Rory Hamill mit einer Schrotflinte über das Baseballfeld? Und wieso tötet der angesehene Bürger Bill Farnum seine Familie und fackelt dann seine Farm ab? Bevor Sheriff David Dutton und seine schwangere Frau Judy auch nur darüber nachdenken können, sind die Verrückten – "The Crazies" - schon überall...


Kritik: Wirklich sehenswertes Remake von George A. Romero's 1973er Klassiker „The Crazies“!
Regisseur Breck Eisner setzt auf deutlich mehr Action als es im Original der Fall war, was jedoch hervorragend funktioniert! Auch das Militär wird im Remake anders dargestellt. Die Soldaten werden als gnadenlose Vollstrecker gezeigt, die immer brutaler gegen die Menschen vorgehen. Dieses Verhalten der Soldaten läßt sich als kleiner Seitenhieb gegen das Militär werten, da hier durch absichtliche Fehlinformation der Militärführung, die Soldaten so gnadenlos sind. Die Grundstory lehnt sich jedoch stark am Original an.

Schon nach sehr wenigen Minuten wird es spannend, da es schnell zu einer fast wortlosen Konfrontation kommt, die man sich zu dem Zeitpunkt noch nicht erklären kann. Danach steigt die Spannung immer weiter an und langsam mehren sich die Vorfälle. Der Spannungsaufbau ist gut gemacht, da es Stück für Stück immer spannender wird. Durch die Tatsache, daß die Gefahr nicht nur durch die Crazies besteht, sondern auch das Militär ein ständiger Gefahrenherd für alle Menschen ist, gibt es auch keinen Spannungseinbruch. Die Story hat ein hohes Tempo, was sich natürlich ebenfalls positiv auswirkt.

Atmosphärisch hat der Streifen auch einiges zu bieten. Einerseits sorgt die ständige Bedrohung für eine starke Atmosphäre, andererseits gibt es da auch noch die immer apokalyptischer werdende Gesamtsituation der Stadt, die ihren Teil dazu beiträgt. Man kann die Situation etwas mit 28 Days/Weeks later vergleichen, wo es auch immer aussichtsloser für die Menschen wird. Die Menschen geraten in eine fast ausweglose Situation, da sie quasi zur Beute für Soldaten und Infizierte werden.

Wie oben schon gesagt, wird hier deutlich mehr Härte geboten als im Original. Selten wird die Gewalt übertrieben explizit dargestellt, es geht aber schon ganz schön zur Sache. Breck Eisner hat hier wirklich eine gute Mischung abgeliefert, denn es wird ein breites Spektrum an Actioneinlagen geboten. Es ist sicherlich kein richtiger Splatterfilm, die Szenen wirken dafür aber fast beängstigend realistisch. Realistisch in dem Sinne, daß man sich dieses Szenario in der Realität vorstellen kann, denn es wirkt nicht übertrieben aufgesetzt.

Den Schauspielern kann man durchweg gute Noten geben, sie spielen ihre Rollen sehr authentisch. Besonders Timothy Olyphant, Radha Mitchell und Joe Anderson leisten wirklich gute Arbeit. Man nimmt ihnen ihre Rollen ab. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Tatsache, daß die Protagonisten in diesem Film nicht so unlogisch handeln, wie man es leider aus den meisten Horrorfilmen kennt. Sie gehen größtenteils logisch vor, was dem Film guttut.

Breck Eisner hat mit The Crazies einen Film geschaffen, der durch seine unübertriebene Art, zumindest theoretisch, auf die Realität übertragbar wirkt. Wer weiß denn schon, was in den Giftküchen der militärischen Forschung so alles verborgen liegt?


Bewertung: Aus meiner Sicht ein absolut gelungenes Remake, daß sehr kurzweilig unterhält. Die dichte Handlung sorgt für Spannung und die Action sorgt für das optische Vergnügen. Für mich ganz klar eines der sehenswertesten Remakes!
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!

8,5/10 Punkte

geschrieben am 16.07.2011 um 20:53

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ø Wertung: 8/10 | Wertungen: 9 | Kritiken: 1