A Nightmare on Elm Street

  • Informationen zum Film
  • A Nightmare on Elm Street

  • Originaltitel:
    A Nightmare on Elm Street
    Genre:
    Horror, Thriller, Mystery
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    21.05.2010
    Kinostart Deutschland:
    20.05.2010
    Kinostart USA:
    30.04.2010
    Verleiher Österreich:
    Warner Bros.
    Verleiher Deutschland:
    Warner Bros.
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Samuel Bayer
    Drehbuch:
    Wes Craven, Wesley Strick, Eric Heisserer
    Musik:
    Steve Jablonsky
    Darsteller:
    Clancy Brown, Andrew Fiscella, Kyle Gallner, Jackie Earle Haley, Christian Stolte, Connie Britton, Rooney Mara, Katie Cassidy, Kurt Naebig, Thomas Dekker, Kellan Lutz, Lia D. Mortensen, Julianna Damm, Katie Schooping Knight, Hailey Schooping Knight, Leah Uteg, Don Robert Cass, Kyra Krumins, Brayden Coyer, Max Holt, Bob Kizer, Pete Kelly, Jason Brandstetter, Rob Riley, Scott Lindvall, Dominick Coviello, Parker Bagley, Jennifer Robers, Tania Randall, Logan Stalzer
  • Inhalt

  • In der ELM STREET existiert eine Gestalt die man vor allem nicht in seinen Träumen begegnen möchte. Er trägt einen gestreiften Pullover, einen alten Hut, und scheint mit metallischen Klingen als Fingerverlängerungen die Nächte unsicher zu machen. Seine Opfer sind Jugendliche, die allesamt in der ELM STREET wohnen. Und treffen werden sie ihn nur wenn sie sich der Müdigkeit nicht mehr erwehren können, und ins Tal der Träume wandern. Dann, spätestens dann, ist ihre Lebensversicherung abgelaufen, und werden zu Freddy Kruegers blutigen Spielball.

  • Filmkritik

  • YOU THINK YOU CAN BRING THE DEAD BACK TO LIFE ?


    Es ist durchaus zu verstehen dass im Zeitalter der Remakes irgendeinmal auch der Klassiker aus dem Jahre 1984 für ein solches herhalten muss, und A NIGHTMARE ON ELM STREET erneut zum Leben erweckt wird. Eine genauere Inhaltsangabe wie die fünf Sätze zu Beginn gebraucht es nicht. Jeder, der jemals mit dem Horrorgenre in Verbindung gekommen ist kennt Freddy Krueger. Und mit Sicherheit gilt das Original als absoluter Klassiker seiner Zeit. Sieht der interessierte Leser sich mit dem kommenden Remake konfrontiert, könnte sich die Frage nach der Herangehensweise gestellt werden. Darf ein Remake wie zum Beispiel THE TEXAS CHJAINSAW MASSACRE ( 2003 ) als eigenständiger Film durchgehen, und eine eigene Kreativität entwickeln ? Oder sollte man beim guten Alten bleiben, den Inhalt exakt übernehmen, und das Original mehr oder weniger nur in ein neues Gewand stecken ? Das beste Beispiel hierfür wäre Gus Van Sants PSYCHO ( 1998 ).

    Nun, A NIGHTMARE ON ELM STREET ( 2010 ) schlägt eher in die zweite Variante. Zwar erhält der Zuseher einen kleinen Einblick in Freddys “ früheres “ Leben, in dem er als Gärtner einer Vorschule sein täglich Brot verdient. Der Zuseher wird ein wenig in seine Welt geführt, und bekommt bedingt die ersten Begegnungen mit den zukünftigen Opfern mit. Dadurch wirkt diese Neuinszenierung etwas ernster und auch um eine Nuance erdrückender, weil es in die gegenwärtig viel thematisierte “ Kinderschänderschiene “ geht. Aber abgesehen davon kopiert dieses Produkt zuviel vom Original, belässt es bei jene Sequenzen, die man schon aus Wes Cravens Klassiker kennt. Mehr Kreativität oder Eigenständigkeit an dieser Stelle wäre unbedingt von Vorteil gewesen.

    Für den Filmemacher Samuel Bayer stellt A NIGHTMARE ON ELM STREET das Regiedebüt dar. Zwar hatte der 48 jährige New Yorker bislang unzählig viele großartige Musikvideos inszeniert, aber für einen abendfüllenden Spielfilm hatte es bis dato noch nicht gereicht. Nun ist es soweit und dieses Remake darf aus technischer Sicht nicht als Flop bezeichnet werden. Seine Direktiven sind als solide zu bezeichnen, wenngleich beim Spannungsaufbau nicht alles auf dem Punkt gelang. Einige “ Höhepunkte “ wurden mit drastischen Sundeffekten kaschiert, so dass es doch für den einen oder anderen Schockmoment reicht. Wenn man Samuel etwas ankreiden will, dann den Umstand, dass es ihm an Mut fehlt etwas zu riskieren. Stets bleibt der Eindruck, dass sich der Regisseur ans Original klammert und somit immer in sicheren Gewässer schwimmen will. Ja nicht vom Weg abkommen scheint seine Devise. Mit dieser Strategie kann man sich einer Durchschnittlichkeit sicher sein. Aber etwas Außergewöhnliches zu erreichen oder gar etwas Neues zu erschaffen, kann somit ausgeschlossen werden.

    WHY ARE YOU SCREAMING ? I HEAVEN`T EVEN CUT YOU YET !


    Da Mr. Krueger himself Robert Englund für diese Produktion nicht mehr zu Verfügung stand, wurden die Verantwortlichen schnell fündig. Jackie Earle Haley kennt man vor allem als Rorschach aus den Film WATCHMEN. Für die Besetzung als Freddy Krueger durfte aber LITTLE CHILDREN verantwortlich sein, in dem Jackie den Kinderschänder Ronnie J. McGorvey so glaubhaft verkörpert, so dass er hierfür sogar mit einer Oscarnominierung belohnt wurde. Auch wenn viele Kritiker die Leistung den 49 jährigen Kalifornier nicht würdigen, so sei hiermit erwähnt, dass Jackie sehr wohl Charisma besitzt, und somit einen Freddy Krueger glaubhaft wiedergeben kann. Nur hinkt ein Vergleich mit Robert Englund, da dieser mit dem gestreiften Pullover durch die Jahre förmlich verschmolzen ist, und der Zuseher sich an ein neues Gesicht erst gewöhnen muss.

    Wer im Vorfeld den Trailer, und auch diverse Filmplakate gesehen hat, wird sich über die total veränderte Gesichtsmaske des Protagonisten wundern. Aber endlich sieht diese Maske nicht mehr wie eine Gummiattrappe aus, sondern eher wie echte Gesichtsverbrennungen. Hier haben sich die Verantwortlichen einmal aus dem Fenster gelehnt und etwas riskiert. Mehr davon, auch in anderen Sektoren wie Drehbuch, Setting etc. wäre wünschenswert gewesen. Die Special Effekts entsprechen einer 35 Millionen Dollar Produktion. Sie halten qualitativ durchaus einen Vergleich mit diversen genreähnlichen Werken aus dieser Dekade stand. Besseres wäre nur mit mehr finanziellen Mittel möglich.

    Fazit:

    Nur die besten Sequenzen aus dem Original zu kopieren, und etwas an der Geschichte zur Hauptfigur zu verfeinern genügt nicht, um ein haltbares Remake zu entwickeln. Mehr Kreativität, Mut zum Neuen, und mehr Risikobereitschaft hätten gereicht, um Besseres abzuliefern. So bleibt A NIGHTMARE ON ELM STREET ( 2010 ) eine durchschnittliche Kost ohne extravaganten Eindruck.

  • Kurz Kritik
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Kommentare

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User Kritiken

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Horror-Remakes gab es im letzten Jahrzehnt ja zu viele um sie jetzt aufzuzählen, mit "Halloween", "Freitag der 13." und NIGHTMARE ON ELM STREET hat man sich definitiv die drei wichtigsten Slasher in der Geschichte des Genres zu Herzen genommen. Was Letzteren aber nun vom Rest abhebt ist der Charakter des Killers, denn während Michael Myers und Jason Vorhees sich stets hinter ihrer Maske verstecken, ist Freddy Kruegers verbrannte Fratze immer sichtbar und als Robert Englund zu erkennen. Dieser IST quasi Freddy, diesen Stempel wird er nie wieder los, aber gerade eine Besatzungsänderung dieses Parts hat mich - wie wohl viele andere auch - sehr kritisch gestimmt. Was soll ein NIGHTMARE ON ELM STREET-Film ohne Englund, fragte ich mich anfangs. Ich konnte mich mit seinem Fehlen dann aber gut abfinden, da ein Remake ja stets als Neuinterpretation zu verstehen ist und nicht 1:1 wiedergegeben werden muss, soll oder darf. Ob diese Einstellung den Film rettet?

Ja, tut sie! Natürlich darf man den Film nicht direkt mit dem Original vergleichen, auch wenn er einige Kultszenen daraus übernommen hat und die oft gelungen, stellenweise aber auch nicht gelungen sind. Als eigenständiger Film funktioniert A NIGHTMARE ON ELM STREET sehr gut und bietet solide Horror-Unterhaltung, die wirklich gut aussieht, aber nur szenenweise richtig dichte Atmosphäre aufkommen lässt. Dennoch, der Film hält Highlights des Originals am Leben, ist durchaus spannend, blutig und sieht gut aus - Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf! Der Film ist also gut, sticht in der Masse aber nicht wirklich hervor und hat zwar passende, aber zu jederzeit austauschbare Darsteller an Bord. Jackie Earl Haley macht seine Sache wirklich gut und dürfte auch für Robert Englund-Fanatics wohl noch ein halbwegs erträglicher Ersatz sein.

A NIGHTMARE ON ELM STREET ist eine nette Neuinterpretation von Wes Cravens Klassiker, den man sich durchaus anschauen kann.

7-7,5/10

geschrieben am 30.10.2011 um 09:41

„1,2 Freddy kommt vorbei…“

Kris wird zeuge wie sich ein Schulfreund vor ihren Augen umbringt. Doch sie glaubt nicht an Selbstmord. Schon bald hat sie auch Alpträume und trifft auf Freddy.
Doch auch Nancy und Quentin haben Alpträume von Freddy und sie wollen heraus finden, was ihre Eltern mit Freddy zu tun haben. Doch es scheint kein Ausweg aus der Alptraumwelt.

„3,4 er steht schon vor der Tür…“

Als 1984 Wes Craven ein neue Art von Horror erschaffen hat, eine Welt wo man dachte das man sicher ist und Alpträume nur Alpträume sind. Doch dann kam Freddy Krüger und machte die Traumwelt unsicher und Millionen von Teenager hatten angst schlafen zu gehen. Nun gut 26 Jahre später kommt er wieder in einem Remake. Micheal Bay zieht im Hintergrund wieder die Fäden wie schon beim „Texas Chainsaw Massacre“, auch hier durfte wieder ein unbekannter Videoclip Regisseur den Film drehen. Viele Fans sind natürlich erschüttert. Doch der Film zeigt welches Potenzial die Geschichte hat und welcher Liebe zum Detail man hier sich an den Stoff gewagt hat.
„A Nightmare on Elm Street“ zeigt das man auch eine Filmreihe wirklich neun beleben kann. So wird mit viel Respekt zum Original gehandelt. Natürlich gibt es Veränderungen, Freddy ist nicht mehr der Killer von damals. Er ist böser und Fieser und sieht realistischer nach Brandopfer aus, als damals. Mögen kann man ihn auch nicht mehr. Er ist das Böse. gespielt wird er von Jackie Earle Haley , der schon in „Watchmen“ den Rorschach verkörpert hat. Spielt einen bösen Fiesen und vor allem düsteren Freddy, der die Teenager in ihren Träumen heimsucht und tötet.

„5,6 bald holt dich die Hex…“

Der Film ist so düster gehalten das der Humor auch auf der strecke bleibt, der Film ist ernst und das tut ihm so Gut. Auch driftet er nicht in eine Blut und Gewalt Orgie ab. Die Morde sind blutig doch Meilen weit entfernt von einem Blutbad. Auch der „Torture Porn“ wird vermieden. Ein 1 A Slasher Film.
Auch Optisch zeigt der Film warum manchmal ein Remake wirklich von Nöten ist. Die modernen Mittel zeigen das man Alptraumwelten so unglaublich erzeugen kann. So gibt es einiges an Effekte zu entdecken und so winzige Details. Als Zuschauer erlebt man eine fantastische Düstere Welt, die selbst Tim Burton nicht hätte besser erschaffen können.

„7,8 es ist bald Mitternacht…“

„A Nightmare on Elm Street“ hebt sich von der Masse an Remakes und Neuauflagen ab. Der Film zeigt das man es auch Gut machen kann. Für Fans des Originals dürften manche Veränderung übel aufstoßen, doch die hängen einfach nur zu sehr an der Vergangenheit. Schaut euch den Film an und träumt danach schön.

„9,10 wir wollen nicht schlafen gehen!“

geschrieben am 24.07.2011 um 16:18

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Wertung: 5,9/10 | Wertungen: 15 | Kritiken: 2