Green Zone

  • Informationen zum Film
  • Green Zone

  • Originaltitel:
    Green Zone
    Genre:
    Action, Drama, Thriller, Krieg
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA, UK, Spanien
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    19.03.2010
    Kinostart Deutschland:
    18.03.2010
    Kinostart USA:
    12.03.2010
    Verleiher Österreich:
    Universal Pictures International
    Verleiher Deutschland:
    Universal Pictures International
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Paul Greengrass
    Drehbuch:
    Brian Helgeland, Rajiv Chandrasekaran
    Musik:
    John Powell
    Darsteller:
    Raad Rawi, Matt Damon, Greg Kinnear, Troy Brown, Said Faraj, Michael O'Neill, Amy Ryan, Patrick St. Esprit, Yigal Naor, Bryan Reents, John Roberson, Sean Huze, Nicoye Banks, Bijan Daneshmand, Faycal Attougui, Aymen Hamdouchi, Jerry Della Salla, Michael J. Dwyer, Edouard H.R. Gluck, Brian Siefkes, Adam Wendling, Abdul Henderson, Paul Karsko, Eugene Cherry, Alexander Drum, Brian VanRiper, Matthew Knott, Nathan Lewis, Michael Judge
  • Inhalt

  • Die gesamte Welt konnte 2003 via CNN den Einzug der amerikanischen Armee in den Iran mitverfolgen. Dem Raketenhagel zur Folge verkleidete sich die Stadt Bagdad in ein schauerliches Rot. Eine Gegenwehr war zu diesem Zeitpunkt kaum zu vermerken. Roy Miller, ein amerikanischer Offizier, ist seit Beginn der Eroberung inmitten des Geschehens. Nun sind die Fronten geklärt, und eine “ sichere “ Zone ist rasch abgesteckt. Um Spuren zu verfolgen, oder fanatischen Iraner aufzuspüren, dafür muss Roy und seine Mannschaft dieses eingefasste Gebiet verlassen und in die gefährliche Region tauchen. Doch während sich das Special Team der Gegnerschaft nähert, wird es dem Militärsoldat klar, dass die Bösen nicht nur im gefährlichen Gebiet lauern. Auch in den eigenen Reihen sind Verschwörungen im Gange, dies hatte er gemeinsam mit der Washington-Post-Journalistin Lawrie Dayne herausgefunden. Dass diese Erkenntnis auch die Gegenseite vernommen hat, beweist die Tatsache, dass der Jäger Roy Miller zum Gejagten wird. Eine Hetzjagd durch die Hölle Bagdads beginnt …

  • Filmkritik

  • Die GREEN ZONE ist der gebräuchliche Name für die internationale Zone eines Zehnquadratkilometer Gebietes in Zentral Bagdad. Die offizielle Bezeichnung ( internationale Zone ) ist während der irakischen Übergangsregierung entstanden. Aber seit Anbeginn ist “ GREEN ZONE “ der Begriff der am häufigsten verwendet wird. Die gegensätzliche Red Zone bezieht sich auf Teile von Bagdad unmittelbar außerhalb des Umfangs, und beschreibt das unsichere Gebiet, auch “ Off - Site “ genannt. Regisseur Paul Greengrass nahm für seinen neuen Action / Krieg / Thriller diesen Distrikt als Ausgangsbasis seiner Geschichte. Diese erzählt über die Nachkriegszeit in einem Krisengebiet, zeigt den gefährlichen Militärdienst während einem Zeitraum, und legt Komplotte aus den eigenen Reihen mit ins Geschehen.

    Paul Greengrass begann seine Tätigkeit als Filmemacher bereits im Jahre 1989, als er den Film RESURRECTED auf verschiedenen Festivals der Öffentlichkeit präsentierte. Immerhin gab es für das Erstlingswerk eine Nominierung für den Goldenen Bären in Berlin. Nach ein paar Tätigkeiten für das Fernsehen kam 1998 mit THE THEORY OF FLIGHT der zweite kinotaugliche Spielfilm raus. Immerhin langte es hier für den Crystal Star als bester europäische Film des Jahres 1999. Vier Jahre später folgte mit BLOODY SUNDAY ein Werk, dass dem Filmliebhaber schon eher ein Begriff sein könnte. Den Verantwortlichen verschiedener Verleihungen war dieser Film insgesamt 18 Gewinne und weitere 21 Nominierungen wert. Wer trotz all den Preisen der Regisseur bis dahin noch immer nichts sagte, der wird ab sofort schlauer. Denn 2004 inszenierte der 1955 geborene Engländer DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG, 2006 UNITED 93, und ein Jahr danach DAS BOURNE ULTIMATUM.

    Was der hier zu schreibende Kritiker mit der Aufzählung der Filmpreise bewirken will ist, dass dieser Regisseur eine Menge an Talent besitzen muss. Kann sein dass nicht ein Jeder seine Begabung mag, denn sind in seinen Werken vor allem eine schnelle Schnitttechnik, eine sich stets nervös bewegende Kamera, und eine Aneinanderreihung lauter Actionszenen primär präsent. Paul fackelt nicht lange, legt sofort los und hält die Kamera, nicht vor sondern direkt ins Geschehen. Er bevorzugt das wackelige Bild, und den Filmemacher stört es keineswegs, wenn er den Rahmen auch außerhalb der Szenerie legt. Dies soll nur der Intensität dienen, auch wenn es auf die Kosten der Koordination geht. Oft verliert der Zuseher durch diese nervöse Handhabe seine Orientierung, weil eben die Kamera sehr oft das Wesentliche verliert, und man dadurch nicht mehr weiß, wer sich wo befindet. Hektik statt Genauigkeit, das ist die Devise des Paul Greengrass.

    In GREEN ZONE verhält sich die Sachlage genau so. Die ruhigen Sequenzen halten sich in Grenzen, um nicht zu sagen, es gibt sie kaum. Dafür steht die Action an vorderster Stelle. Der Zuseher muss selbst entscheiden, ob er diese Handhabe mag oder nicht. Was er bekommt ist eine zweistündige Achterbahnfahrt mit all seiner Konsequenz. Die Darsteller unterstützen diese Stilistik, indem sie sich dem exzentrischen Stil des Regisseurs unterwerfen. Die Chance für eine darstellerische Brillanz ist nicht gegeben. Denn, selbst wenn sie in einer Szene mitwirken, und man sie auch während eines Dialoges hört, so wird der Betrachter sie wegen der Unschärfe und der bereits erwähnten Wackelkamera oftmals nicht identifizieren können. Matt Damon, der mit Paul Greengrass schon in den BOURNE Filmen kooperierte liefert, soweit erkennbar, eine routinierte Performance ab. Das restliche Cast, an Board sind Greg Kinnear, Brendan Gleeson, Jason Isaacs und Amy Ryan, bieten eine ebensolche Leistung. Der Soundtrack kann nur mit den Bildern konsumiert werden, da er sehr mit dem Optischen harmoniert. Als CD, oder in anderer akustischer Form ist der Score wenig empfehlenswert.

    Fazit:

    Wenn der Filmfan für GREEN ZONE ein Ticket lösen will, sollte er nicht den Fehler begehen und keine Karte im vorderen Bereich kaufen. Zum einen können Kopfschmerzen ausgeschlossen werden, und zudem kann man die Choreographierung aus einer der hinteren Reihen wesentlich besser wahrnehmen. Wer BOURNE II oder III mag, der kann ohne Weiteres auch in GREEN ZONE gehen, wenngleich die nervöse Handhabe noch drastischer als in die eben erwähnten Filmen ausgefallen ist.

  • Kurz Kritik
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    3,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Kommentare

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User Kritiken

User Kritiken

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Regisseur Paul Greengrass war für den Großteil der Filmwelt bis vor wenigen Jahren wohl noch ein recht unbeschriebenes Blatt. Ich hab jedenfalls 2004 erstmals von ihm gehört, denn da startete er mit seinem ersten von zwei Sequels der Jason Bourne-Filme im Kino. Sowohl Die Bourne Verschwörung als auch Das Bourne Ultimatum haben mir sehr gut gefallen, was teils aber nicht nur daran liegt, dass ich Verschwörungsfilme von Grund auf interessant finde. Greengrass hat hier aber schon gezeigt was er drauf hat und will das mit GREEN ZONE ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Gut, für seine Vielfältigkeit spricht das vorerst nicht, denn inhaltlich vermittelt der Trailer den Eindruck eines Bournes mit Politcharakter, denn neben der Verschwörungsgeschichte ist auch hier die Hauptrolle mit Matt Damon besetzt - aber wenn die Umsetzung passt, warum nicht?

Nach knapp 30 Minuten des Films hatte ich diesen fast schon abgeschrieben. Er konnte mich bis dahin einfach nicht erreichen und verlief bis dato einfach zu uninteressant. Nach dem ersten Drittel gelang jedoch die Wende und Greengrass konnte mich mehr oder weniger bis zum Schluss packen. Ich konnte die fast schon verlorene Hoffnung wieder aufgreifen, wenn der Regisseur sich auch lange Zeit damit gelassen hat von seinen Stärken Gebrauch zu machen - sobald dies aber geschieht greift der Film urplötzlich. Man wird vom Geschehen mitgerissen, lebt mit dem Charakteren mit und macht sich selbst Gedanken über die möglichen Hintergründe des großen Geheimnisses. Genau das womit Greengrass schon in den Bourne-Filmen überzeugen konnte macht auch GREEN ZONE zu einem guten Film. Packende Spannung und eine tolle Inszenierung, die gegen Ende auch explosiver wird. Letztere Zugabe ist sicherlich Geschmackssache (eine bodenständigere Umsetzung à la The Hurt Locker wäre eine andere Möglichkeit gewesen), aber keineswegs schlecht, sondern optisch absolut ansprechend.

Das Ende setzt wie erhofft und auch irgendwie erwartet einen sehr guten Schlusspunkt dieses tollen Thrillers und lässt den Zuschauer mit einem zufriedenen Gefühl zurück. Nicht zu vergessen ist dabei aber der erste, schwache Akt des Films - so ist GREEN ZONE "nur" ein sehr guter, aber kein hervorragender Film.

7,5-8/10 Notizbücher

geschrieben am 18.08.2011 um 13:12

Im Jahr 2003, die USA sind in den Irak eingefallen, weil laut einer zuverlässigen Quelle genannt Magellan es dort Massenvernichtungswaffen geben soll. Das glaubt auch der Soldat Miller, doch so langsam fängt er an zu zweifeln, denn egal wo er hin geschickt wird, er findet keine Waffen. So fängt Miller an selber nach zu forschen…

„Green Zone“ ein Film über den Irak Krieg, doch es wird hier nichts verherrlicht oder gezeigt wie schlimm doch der Alltag eines Soldaten ist. Nein, der Film zeigt uns eine der spannendsten Verschwörungs Geschichten der letzten Jahre. Denn wie wir nun alle wissen sollten, worden im Irak nie Massenvernichtungswaffen gefunden. Genau das Kritisiert der Film ganz offen, er nimmt kein Blatt vor dem Mund und zeig uns in knapp 110 Minuten, was wohl alles hinter den Kulissen im Irak abgelaufen ist. Politisch und auch Menschlich. Denn Miller trifft auf verschiedene Menschen im Irak, die einen die Froh drüber sind das die US Soldaten da sind und alles verbessern wollen und auf der anderen Seite die es nicht verstehen können.

Es gibt natürlich auch Action bei so einem Kriegsschauplatz wie dem Irak lässt sich das nicht vermeiden, doch die Actionszenen stehen hinten an. Auch wenn man denken könnte das wenn Matt Damon die Hauptrolle spielt und Paul Greengrass Regie geführt hat. Die beiden haben ja bei den letzten beiden Bourne teilen zusammen gearbeitet. Nein hier wird ganz klar eine Geschichte erzählt, die Actionszenen sind nur Beiwerk. Das Finale bietet zwar eine extrem Spannende Verfolgungsjagd, aber soviel Geballert und Geschoßen wird nicht.

Auch ganz anders als bei Bourne ist die Kamera hier ruhiger und nicht so extrem hektisch. Man merkt doch den Unterschied, es wär auch schade drum wär der Film nur eine andere Version von einem Bourne Film.

Doch der Film dürfte bei vielen US Bürgern bitter aufstoßen. Zeigt er doch eine Version vom Irak Krieg die sie sicher nicht glauben wollen. Darum war der Film auch weltweit nicht so erfolgreich an den Kinokassen wie er hätte sein können. Die Handlung ist eine Böse Kritik an dem was dort passiert ist. Zeigt aber auch das nicht alle Menschen blind dem Folgen was gezeigt und gesagt wird.

„Green Zone“ ist ein Spannender Thriller um eine Verschwörung im Irak Krieg, Top aktuell und mit heftiger Kritik an dem was dort passiert ist.

geschrieben am 25.07.2011 um 20:09

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Wertung: 7,6/10 | Wertungen: 7 | Kritiken: 2

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