The Book of Eli

  • Informationen zum Film
  • The Book of Eli

  • Originaltitel:
    The Book of Eli
    Genre:
    Action, Drama, Thriller, Abenteuer, Western
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    18.02.2010
    Kinostart Deutschland:
    18.02.2010
    Kinostart USA:
    15.01.2010
    Verleiher Österreich:
    Tobis Film
    Verleiher Deutschland:
    Tobis Film
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Albert Hughes, Allen Hughes
    Drehbuch:
    Gary Whitta
    Musik:
    Tom Waits, Atticus Ross, Leopold Ross, Claudia Sarne
    Darsteller:
    Joe Pingue, Mila Kunis, Scott Michael Morgan, Ray Stevenson, Denzel Washington, Michael Gambon, Jennifer Beals, Richard Cetrone, Gary Oldman, Sala Baker, Evan Jones, Arron Shiver, Eddie Perez, Frances de la Tour, Jennifer Caputo, Lateef Crowder, John Koyama, Don Tai, Thom Williams, Lora Martinez-Cunningham, Scott Wilder, Heidi Pascoe, Spencer Sano, Karin Silvestri, Mike Gunther, Mike McCarty, Justin Tade, Tom Waits
  • Inhalt

  • Wir schreiben das Jahr 2044. Knapp 30 Jahre sind seit der großen Katastrophe vergangen. Damals wurde fast das gesamte Leben ausgelöscht. Nur wenige konnten dieses Unglück überleben. Einer von den “ Glücklichen “ ist Eli ( Denzel Washington ), der seitdem unbeirrt richtig Westen wandert. Im Gebäck weiß er ein Buch zu verstecken, das für die restliche Menschheit schon bald von unglaublicher Wichtigkeit sein könnte. Sein einsamer Weg führt den tapferen Mann durch Wüsten voller zerstörter Städte, kahlen Landschaften, und steinigen Straßen. Sein Ziel ist ihm unbekannt. Nur, dass in der westlichen Welt ein funktionales Leben geführt werden kann, von dieser Sage hat er gehört. Daher ist er seit knapp drei Jahrzehnten dorthin unterwegs. Als Eli das Wasser knapp wird, und zudem sein “ i-pod “ den Geist aufgibt, beschließt er in der nächsten Stadt, indem sich einige Überlebende breit gemacht haben, einen Stopp einzulegen. Geld ist in dieser tristen Zukunft nutzlos geworden. Der Tauschhandel ist das einzige Mittel zum Zweck. Mitgebrachtes wird schnell in Wasser umgewandelt. Für die Reparatur seines geliebten musikalischen “ Spielzeugs “ benötigt es aber einige Zeit. Carnegie ( Gary Oldman ), das herrschsüchtige Oberhaupt dieser “ Stadtmenschen “, hat den Neuankömmling bereits wahrgenommen. Noch weiß er nicht dass dieser Fremdling jenes Buch versteckt, hinter dem er schon seit langer Zeit hinterher ist.
  • Filmkritik

  • “ Man sagt der Krieg hätte den Himmel in Stücke gerissen “


    Ein Schlüssel in Form eines Buches, das ein aussichtsreicheres Leben in nicht all zu ferner Zukunft gewährleisten könnte, dies bietet die Grundlage zur Geschichte von THE BOOK OF ELI. Die Gebrüder / Regisseure Albert und Allen Hughes zeigen in ihrem fünften Werk ein postapokalyptisches Amerika, indem hart erarbeitete, und im Laufe der Zeit angeeignete Errungenschaften, so gut wie nicht mehr vorhanden sind. Eine Katastrophe, in dem der Zuseher nicht weiß ob die Ursache eine Natürliche oder eine Nukleare war, hebt kurz nach Beginn des 21. Jahrhunderts die Welt förmlich aus ihren Bahnen. Gewalt und die Macht des Stärkeren regiert fort an das Szenario.

    “ Die einzige Hoffnung liegt in unseren Händen “


    In ihrer Laufbahn als Filmemacher benötigen die Gebrüder Hughes vor allem Zeit ihre Projekte zu realisieren. Daher entstanden in den letzten 17 Jahren gerade fünf Filme, die sie in ihrer Filmographie vorweisen können. Alles begann 1993, als sie mit ihrem Debüt MENACE II SOCIETY für einen ziemlichen Wirbel sorgten. Der Rassenkampf und die Art wie unverblümt diese Thematik auf die Leinwand gebracht werden kann, hat in den Neunzigern für ein großes Aufsehen gesorgt. Zwei Jahre später schlugen sie mit DEAD PRESIDENTS in die selbe Kerbe. 1999 realisierten die beiden eine Dokumentation über AMERICAN PIMPS. Diese wurde aber, im Gegensatz zu den ersten beiden Werken, in europäischen Gefilden kaum beachtet. 2001 versuchten sich die Gebrüder Hughes an einen literarischen Stoff und FROM HELL entstand. War es in Vergangenheit so, dass sie der Stilisierung wenig Aufmerksamkeit schenkten, und mehr ihre Story in den Vordergrund drängten, so erschufen sie in FROM HELL eine für sie neue Konzeption. Die Optik wurde zur Attraktion, die Farbenpracht und die Bildgewalt zum primären Ziel.

    Irgendjemand würde töten um es zu bekommen


    An diesen 2001 entstandenen Erkenntnissen hielten die Filmemacher fest, wenngleich die Farbenpracht für THE BOOK OF ELI völlig in Schutt und Asche liegt. Statt Farben herrscht ein Grau in Grau, jenes aber ohne Frage sehr in dieses Endzeitszenario passt. Noch eine Nuance weniger “ Bunt “ würde Schwarz / Weiß ergeben, so schal und matt ( im positiven Sinne ) sind seine Farben. Um dieses Ambiente zu verstärken halten sich die Dialoge im Hintergrund. Unnützes wird erst gar nicht angesprochen, und die gewichtigen Wortwechsel sind knapp bemessen. Im Gesamten bildet der Ausdruck den Eindruck. Die endlos triste, und für uns völlig fremde Welt, werden in langen Einstellungen gezeigt. Der Schnitt verzichtet weitgehend auf die neu-moderne rasante Technik. Der Score beinhaltet weniger gesamte Musikstücke, sondern beschränkt sich zumeist auf vereinzelnde Soundklänge.

    … und er würde töten um es zu beschützen …


    Neben den bereits erwähnten ästhetisch schmutzigen, und teilweise verstörend surrealen Bildern, muss der Soundtrack gesondert erwähnt werden. Diese von den Komponisten Atticus und Leopold Ross, sowie Claudia Sarne beigesteuerte Filmmusik beinhaltet Klänge und Töne, die der Filmliebhaber vor allem aus so manchen VANGELIS Kompositionen kennt. Inmitten einiger Passagen werden wir an Filmen wie BLADE RUNNER oder CHARIOTS OF FIRE erinnert. Aber auch verstehen die “ Musiker “ nicht nur Bekanntes zu servieren, sondern wissen auch durch Eigenständigkeit zu überzeugen. Ihre kreative Auswahl und Zusammenmischung aller Geräuschkulissen ergeben eine perfekte Unterstützung für den Film, und tragen somit wesentlich zum Gesamteindruck bei.

    Er ist anders als die Anderen


    In der Besetzungsliste befindet sich eine kleine aber feine illustre Runde. Denzel Washington ( Oscar: TRAINING DAY ), sowie die Kultfiguren Gary Oldman und Tom Waits bieten rundum integere Leistungen. Für die weiblichen Charaktere wurde ein gegensätzliches Paar gewählt. Zum einen wurde mit Jennifer Beals ( FLASHDANCE eine Persönlichkeit engagiert, die man im Kino schon länger nicht gesehen hat. Zur ihr gesellt sich mit Mila Kunis ein für das Kino eher unbekanntes Gesicht, jenes bislang vor allem in TV Produktionen zu sehen war. Sie alle ordnen sich, obwohl sie bei Leibe nicht schlecht agieren, den bereits erwähnten Attraktionen unter.

    Fazit:

    THE BOOK OF ELI fasziniert durch seine Atmosphäre, seiner Stilisierung, und nicht zuletzt durch seine grandiose Filmmusik. Leichte Abzüge dürfen in der recht dünnen Story gegeben werden, wenngleich ein dickeres Drehbuch nicht unbedingt immer von Nöten ist. Leider hat dieses Endzeitspektakel nicht vor ein Schauspielerfilm zu sein. Dadurch kann die darstellerische Leistung des gesamten Ensemble bloß als “ unterstützend “ eingestuft werden. Dennoch ist THE BOOK OF ELI ein Film der durch und durch funktioniert und sollte, vor allem wegen seiner Optik, auf großen Leinwänden gesehen werden.

  • Kurz Kritik
  • Story
    2,5
    Musik:
    4,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    3,0
    Spannung:
    4,0
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
    Verfasst von:
    Richard Lammel

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Kommentare

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Im Jahr 2044 versucht der Eli, ein geheimnisvolles Buch quer durch die völlig verwüsteten USA nach Westen zu bringen. Dieses Buch will aber auch Carnegie, der "Boss" einer kleinen, überwiegend aus kriminellen Motorradbanden bestehenden Wüstenstadt,in seinen Besitz bringen und entsendet seine Bande immer wieder ins Ödland, um ein Exemplar ausfindig zu machen. Mit ihrer Hilfe, so glaubt er, ließen sich die Menschen besser beherrschen!
In diesem postapokalyptischen Drama ist die Welt ist ein Trümmerhaufen. Es leben nicht mehr viele Menschen und Wasser ist ein sehr kostbares Gut geworden. Schon der Anfang ist visuell atemberaubend und im "Mad Max-Stil"sehr gut gelungen!Die Handlung ist interessant und das Set gelungen.

geschrieben am 29.07.2011 um 23:37

Ein einsamer Wanderer streift alleine durch eine Zerstörte Welt, das einzige was er will ist an die Westküste kommen. Er hat ein Buch dabei was er dort abgeben will. Doch auf seinem Weg dort hin muss er durch eine Stadt die von Carnegie regiert wird. Er will auch das Buch. Doch Eli will Ihm natürlich nicht das Buch geben und verschwindet von dem Ort.Ein Junge Frau namens Solara folgt Ihm. Doch Carnegie ist immer noch hinter dem Buch her.

Was haben wir denn da? Einen Film der in einer Post nuklearen Apokalypse spielt. Kommt einem bekannt vor? Könnte sein, denn nicht nur die Settings und der Look des Films erinnern stark an eins der besten Videospiele „Fallout 3″ nein auch so manche Charakter Gestaltung könnte aus dem Spiel sein. Sei es nun die Wegelagerer die versuchen Eli zu überfallen oder die Stadt und seine Einwohner. Vieles erinnert doch stark an das Spiel. Ob das nun Absicht ist oder einfach purer zufall kann man natürlich nicht sagen.

Doch der Film bietet wirklich eine Interessante Handlung, ein paar echt Heftige Kämpfe, wo Menschen Köpfe und andere Körperteile verlieren und auch eine Actionszene wo viel geballert wird. Dazu kommt das der Film auch schon mal Sequenzen hat die wirken als sein sie ohne schnitt gedreht mit ein paar abgefahrenen Kamerafahrten. Das zeigt das der Film auch versucht es Kunst mit rein zu bringen. Denn die Welt ist rau und einsam. das merkt man vor allem am Anfang des Films. Auch was genau passiert ist, erfährt man nicht, man sieht aber immer wieder Krater wo wahrscheinlich Atom Bomben eingeschlagen sind.

„The Book of Eli“ ist ein klasse SciFi Actionen Endzeit Film, der viele Nette Ideen mit sich bringt, wer das Spiel „Fallout 3″ mochte, sollte hier wirklich mal einen Blick riskieren.

geschrieben am 25.07.2011 um 20:08

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Wertung: 7,7/10 | Wertungen: 7 | Kritiken: 2