Aliens, Terminator 2, Titanic - James Cameron ist bekannt für seine Filme der Superlative, die bis an die Grenzen der technischen Möglichkeiten gehen. Die eben genannten Filme haben neue Maßstäbe im (Action-)Kino gesetzt und dementsprechend groß waren die Erwartungen an AVATAR, der der teuerster Film aller Zeiten werden soll (auch Terminator 2 war das seinerzeit). Und tatsächlich gelang es Cameron Bilder auf die Leinwand zu zaubern, die einem den Atem rauben...
Mein Text bezieht sich nun auf den Extended Collector's Cut. Dabei handelt es sich um die längste Fassung des Films, diese ist ca. 16 Minuten länger als die Kinofassung (es gibt auch noch eine erweiterte Kinofassung, die 8 Minuten kürzer als der Extended Cut ist).
Der Film ist bietet von Anfang an einen Augenschmaus nach dem anderen, den Blick kann man kaum einmal abwenden ohne beeindruckende Bilder zu verpassen. Schon der Anfang des Extended Cuts unterscheidet sich von der Kinofassung und zeigt, wie es zur Situation von Jake Sully eigentlich kommt. Dabei bekommt man auch einen Einblick in das Leben auf der Erde, der in der Kinofassung komplett fehlt und den ich sehr wichtig finde. Schon hier wird deutlich wo das Budget des Films liegt, denn die Effekte sind schlichtweg bdahnbrechend - egal ob in 3D oder 2D. Dabei kommt das Beste erst noch, denn landet man erst auf Pandora, dem Planeten der Navi und Schauplatz des Films, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Technik, die Landschaften, die Tiere, die Figuren (also die Navi), die Sprache - allesamt sind von Liebe zum Detail geprägt, wie man es vorher noch nie gesehen hat. Peter Jackson dürfte hier wohl seinen Hut ziehen! 15 Jahre lang habe Cameron für die Entwicklung des Films gebraucht und wenn man sich über die unzähligen Kleinigkeiten dieses 3-Stunden Epos Gedanken macht, weiß man auch warum. So liebevoll, außergewöhnlich und detailliert habe ich bisher noch nichts gesehen.
Die Effekte stehen hier meiner Meinung nach, natürlich, im Vordergrund wobei ich nicht finde, dass dadurch der Inhalt zu kurz kommt. Allerdings fällt es beim ersten Mal Sehen wirklich schwer sich nur darauf zu konzentrieren, was den beeindruckenden Effekten zu verdanken ist. Hat man die aber erstmal verdaut werden auch andere Seiten des Films sichtbar. Die Geschichte zeigt nämlich unter anderem, und das finde ich in Filmen immer klasse, die Rücksichtslosigkeit und den Egoismus von Menschen (untereinander). Dass man auch über Leichen gehen würde um ans große Geld und Erfolg zu kommen usw. - das ist für mich ein wichtiger Faktor am Film, den ich dadurch aufwerte und nicht nur auf die Effekte reduziere. Auch Cameron's übliche Mutterrolle, dieses Mal wie auch in Aliens von Sigourney Weaver verkörpert, bekommt in AVATAR ihre übliche Wichtigkeit - ein interessantes Merkmal seiner Filme, auf die unter anderem im Buch "James Cameron - Mythen, Mütter, Maschinen" eingegangen wird, das ich für Fans nur empfehlen kann!
Trotz einer Länge von beinahe 3 Stunden wird der Film keine Sekunde langweilig oder unattraktiv. Im Vergleich zur Kinofassung, die mir wirklich sehr gut gefallen hat, finde ich den Extended Cut noch um eine Ecke besser. Die zusätzlichen Szenen sind für mich absolut unverzichtbar, da sie nicht nur den Film runder wirken lassen sondern auch essentielle Informationen beinhalten, die für den Film, seinen Inhalt und die Zusammenhänge bestimmer Storyparts sehr, sehr wichtig sind. In jeder Hinsicht kann ich diesen Film, besonders im Extended Cut, empfehlen: Darsteller, Inhalt und vor allem die technische Umsetzung des Films - absolut grandios. Bahnbrechendes Effektfeuerwerk wie man es noch nie gesehen hat!
9,5/10 schwebende Berge
Wir schreiben das Jahr 2154,die Rohstoffvorkommen der Erde sind erschöpft. Die Menschen haben begonnen, in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen, auf Pandora, einem erdähnlichen Mond . Der Abbau des begehrten Rohstoffs "Unobtanium" erweist sich trotz angeschlossener Militärbasis als äußerst schwierig. Pandora ist von einer für Menschen nicht atembaren Atmosphäre umgeben und zudem Lebensraum vieler gefährlicher Tiere und einer intelligenten humanoiden Spezies namens "Na’vi"!
Ein Science-Fiction-Film der besonders computeranimierten Art!Die vollständig im Computer erzeugte Welt ist voller Leben.Alles atmet, leuchtet, pulsiert und oftmals gefährliche,aber immer wunderschöne farbenprächtige Flora und Fauna lässt die Zuschauer staunen!Das bekannte Spiel"Gut gegen Böse"wirkt öfters langatmig!Die Story bringt ein starkes "deja vu" anderer ähnlichen Geschichten (z.B: Pocahontas,Der mit dem Wolf tanzt,!)rüber!
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