Survival of the Dead

  • Informationen zum Film
  • Survival of the Dead

  • Originaltitel:
    Survival of the Dead
    Genre:
    Horror, Sci-Fi
    Produktionsländer:
    USA, Kanada
    Produktionsjahr:
    2009
    Kinostart Österreich:
    07.05.2010
    Kinostart Deutschland:
    06.05.2010
    Verleiher Österreich:
    Splendid Film
    Verleiher Deutschland:
    Splendid Film
  • Cast & Crew
  • Regie:
    George A. Romero
    Drehbuch:
    George A. Romero
    Musik:
    Robert Carli
    Darsteller:
    Wayne Robson, Shawn Roberts, Kenneth Welsh, Julian Richings, Devon Bostick, Richard Fitzpatrick, Stefano DiMatteo, Joshua Peace, Joris Jarsky, John Healy, Alan Van Sprang, Hardee T. Lineham, Joshua Close, Brian Frank, Ho Chow, Pete Zedlacher, Michelle Morgan, Amy Ciupak Lalonde, Scott Wentworth, Athena Karkanis, Michael Rhoades, Kathleen Munroe, Eric Woolfe, Dru Viergever, Mitch Risman, Philippa Domville, Kristina Miller, John Fleming, George Stroumboulopoulos, Dan Belley
  • Inhalt

  • Die gesamte Menschheit ist von der Zombie Plage betroffen. Auf der ganzen Welt wehren sich die letzten Überlebenden gegen die Menschenfleisch fressenden Untoten. So auch auf einer einst so wunderschönen Insel irgendwo in Delaware. Seit Jahrzehnten herrscht zwischen zwei verfeindeten Familien ein fortdauernder Streit. Und diese dramatische Situation lässt ihre Führer nicht zusammenwachsen. Im Gegenteil, diese Fehde artet in ungeahnte Dimensionen aus. Während die O `Flynns die Zombies mittels einem gezielten Kopfschuss den Gar ausmachen wollen, um wieder Herr der gesamten Insel zu werden, haben die Muldoons etwas ganz anderes im Sinn. Sie wollen entweder ein Gegenmittel finden, dass Tote wieder gesund zum Leben erweckt. Oder, sollte Plan A nicht funktionieren, einen Weg gefunden werden, sie von Menschenfleisch abzubringen. Ein weiteres Töten kommt für sie nicht in Frage. Da die Muldoons, samt ihren Anführer Sheamus über die besseren “ Argumente “ verfügt, werden die O `Flynns kurzerhand von der Insel verbannt. Diese werden auf ihren Weg auf eine Handvoll Soldaten treffen, die auf der Suche nach einem sicheren Ort sind. Gemeinsam kehren sie zurück auf die Insel und erkennen bald, dass die lebenden Toten nicht ihr einziges Problem darstellen.

  • Filmkritik

  • Es geschah vor mehr als 40 Jahren, als ein damals 28jähriger Frischling seinen ersten Film auf die Leinwand brachte. Obwohl er mit billigsten Mittel und in Schwarz / Weiß drehen musste, war seine Stilrichtung und sein bevorzugtes Genre sofort klar. Diese Richtung sollte den Filmemacher GEORGE A. ROMERO für seine gesamte Schaffensperiode begleiten. NIGHT OF THE LIVING DEAD ( 1968 ) war also der Film mit dem alles begann. Nach eher unbekannten Werken wie THERE IS ALWAYS VANILLA ( 1971 ), THE CRAZIES ( 1973 ), oder etwa MARTIN ( 1977 ), folgte mit DAWN OF OF THE DEAD ( 1978 ) jener Film, der die Horrorlandschaft revolutionierte. Dieser Film schlug ein wie eine Bombe, und änderte das Horrorgenre vom Grunde auf. Zahlreiche Nachahmer mit wechselndem Erfolg kamen und gingen. GEORGE A: ROMERO blieb. Nach KNIGHTRIDERS ( 1981 ) und CREEPSHOW ( 1982 ) folgte mit DAY OF THE DEAD ( 1985 ) ein Sequel der Zombiereihe. Dann dauerte es unglaubliche 20 Jahre, und vier weitere abgedrehte Filme, bis mit LAND OF THE DEAD ( 2005 ) ein weiteres Kapitel in der Zombie Saga aufgeschlagen wurde. DIARY OF THE DEAD ( 2007 ) folgte nur zwei Jahre danach. Nun ist es wieder soweit und das sechste Kapitel findet mit SURVIVAL OF THE DEAD ( 2009 ) seine Fortsetzung.

    Im Wesentlichen ist alles beim alten geblieben. GEORGE A. ROMERO`S Zombies wandeln nach wie vor zielsicher auf der Suche nach Nahrung. Sie sind, zum großen Vorteil dieser Reihe, nicht moderner geworden. Sie bewegen sich nach wie vor langsam, und ihre Lernphase ist in einem überschaubaren Bereich. In jüngster Vergangenheit sind in anderen Produktionen diese lebenden Toten wesentlich schneller oder auch schlauer geworden. Sie konnten sich organisieren, oder gar mit Waffen umgehen. Von dies allem hält dieser Kultregisseur herzlich wenig. Seine “ Lieblinge “ verhalten sich exakt so, wie vor genau 41 Jahren. Und schon allein dieser Umstand tut dem Film gut. Eine so liebevolle Institution, sollte man schon wegen der schönen Erinnerungen an alte Romero Klassiker nicht aufgeben.

    GEORGE A. ROMERO greift in SURVIVAL OF THE DEAD Thematiken auf, mit denen er sich bislang noch nicht beschäftigte. Zum einen machte er den Horror Schocker zu einen Horror Western. Seine Protagonisten beschießen sich mit ihren Gewehren und Revolvern. Cowboyhüte, Mäntel und dazugehörige Stiefel dürfen ebenso nicht fehlen wie wilde Galoppe auf schwarzen Pferden. Dazu setzte er auf eine gewisse Situationskomik, damit auch der Funfaktor erhalten bleibt. Denn Kopfschüsse und das Auseinandernehmen diverser Körperteile kennt der Kinobesucher ja schon zur genüge. Aber diejenigen, die jetzt denken könnten, dass der Gorgehalt nicht stimmt, der soll sich mit SURVIVAL OF THE DEAD eines besseren belehren lassen. Da wird nach wie vor so gehandhabt wie in den alten Tagen.

    Waren die damaligen Darsteller aus den Vorgängern allesamt keine Kapazunder auf ihren Gebieten, so hat sich dieser Umstand auch in diesem neuesten Werk nicht geändert. Beginnend mit Kenneth Welsh ( Patrick O`Flynn ), bis hin zu Alan Van Sprang ( Diary of the Dead ) ist das komplette Cast austauschbar. Als einzige Ausnahme darf Richard Fitzpatrick ( Seamus Muldoons ) gelten, der seinem Charakter in Ansätzen so etwas wie Charisma verleiht. Richard, dessen Filmographie ganze 150 Filme beinhaltet, wird demnächst auch in THE BOONDOCK SAINTS II: ALL SAINTS DAY zu sehen sein.

    Fazit:

    Trotz den üblichen Zombies in Romeros … OF THE DEAD Serie, besitzt jeder Film seine Eigenständigkeit. So wiederholt sich der Meister auch in SURVIVAL OF THE DEAD nicht. Diesmal gibt es die “ Zutaten “ Western und Komödie hinzu. Leider wertet das ausbaufähige Drehbuch und die matten Schauspieler das Gesamtvergnügen ab. Dennoch werden Romeros “ Jünger “ auch diesen Film mit Begeisterung aufnehmen.

  • Kurz Kritik
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Richard Lammel

BILDER ZUM FILM

Kommentare

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

User Kritiken

User Kritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.

Inhalt: In der Hölle ist kein Platz mehr und die Toten kommen auf die Erde zurück. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich aus den Klauen Millionen hungriger Zombies zu retten. Einer davon ist der abgeklärte Sergeant Crocket mit seiner desillusionierten Einheit. Durch Zufall erfahren sie von einer Insel vor der Küste Nordamerikas, einem angeblich sicheren Zufluchtsort. Dort angekommen stellen sie fest, dass nicht die Untoten die größte Gefahr darstellen: Eine blutige Fehde zwischen den alteingesessenen Familien O’Flynn und Muldoon macht das Leben auf der Insel unmöglich. Während die O’Flynns die auferstandenen Untoten vernichten wollen, versuchen die Muldoons die Zombies zu domestizieren. Die untoten Freunde und Verwandten werden hinter Schloss und Riegel gehalten - mit fatalen Konsequenzen.


Kritik: Ich hatte damals gehofft, daß es nach dem nur mittelmäßigen „Diary of the Dead“ wieder eine Steigerung gibt. Leider hat es George A. Romero nicht geschafft, mich mit „Survival of the Dead“ zu überzeugen. Wie schon beim Vorgänger ist die Qualität sehr schwankend, wobei es viel zu wenig positive Ausschläge gibt. Am negativsten finde ich dabei die Story, die mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat.

Hauptdarsteller dieser Story sind zwei verfeindete Clans, die auf einer Insel leben, und auch durch die Gefahr der Zombies nicht zusammenarbeiten können/wollen. Die uralte Feindschaft der Clans wird durch den religiösen Wahn des stärkeren Clans noch verstärkt, wodurch es zum Krieg untereinander kommt. Romero versucht, wie eigentlich in jedem seiner Filme, eine große Portion Gesellschaftskritik in diese Story zu zwängen. Die vielen radikalen Glaubensgemeinschaften und Sekten in den USA geben sicherlich einiges an Stoff für eine gute Handlung her, doch leider driftet die Handlung teilweise schon in eine schlechte Komödie ab. Vor allem die beiden Clanführer werden ziemlich überzeichnet, was besonders den Clanchef Seamus Muldoon ziemlich dämlich aussehen lässt. Sein Kontrahent Patrick O'Flynn ist da schon besser getroffen, zwar auch etwas überzeichnet, jedoch wesentlich glaubwürdiger.
Bei einem Zombiefilm ist es natürlich schwer von Realitätsbezug zu reden, und man kann unmöglich vorhersagen, was religiöse Fanatiker in einer solchen Ausnahmesituation machen würden, der Umgang mit den Untoten (von den Muldoons) ist allerdings schon ziemlich unglaubwürdig.

Was mir natürlich sehr gefällt, sind die typischen Romero-Zombies. Langsam, tumb und doch mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet. Wenn man sich alle „...of the Dead“ Teile nacheinander ansieht, kann man feststellen, daß sie (zumindest bis „Land of the Dead“) immer ein wenig intelligenter oder lernfähiger wurden. Wie ich in meiner Kritik zu „Diary of the Dead“ schon schrieb, scheint Romero mit eben erwähntem Film eine neue Reihe gestartet zu haben. In seinen Filmen gab es, bis zu „Land of the Dead“ einen gewissen roten Faden, der mit „Diary of the Dead“ unterbrochen wurde. Dieses Werk knüpft zwar nicht nahtlos an seinen Vorgänger an, jedoch kennt man die Truppe um Sergeant Crocket aus dem letzten Film, wo sie einen kurzen Auftritt hatten.
Ach ja, auch wenn mir die Zombies sehr gefallen, so finde ich die reitende Zombie-Lady selten dämlich!

In Punkto Gore wurde diesmal wieder etwas mehr draufgepackt, da war der Vorgänger ja definitiv zu harmlos. Der Härtegrad kommt aber dennoch keinesfalls an Romeros andere Werke heran. Der Hauptanteil der blutigen Szenen besteht nur aus den typischen Headshots und einigen Shootouts der verfeindeten Clans. Richtige Fresszenen oder andere derbe Einlagen gibt es leider nur recht selten, wodurch der Film keine großen Pluspunkte sammeln kann. Die Effekte kommen teilweise aus dem Computer und teilweise sind sie handgemacht. Nicht alle F/X sind wirklich gelungen, was aber nicht allzu negativ in Erscheinung tritt. Alles in allem kommt „Survival of the Dead“ auch viel zu harmlos daher, auch wenn er doch etwas härter als sein Vorgänger ist.

Auch wenn mir die Charaktere teilweise nicht gefallen, so machen die Schauspieler ihr Arbeit doch sehr gut und professionell. Man muß natürlich dazu sagen, daß eigentlich nur die beiden Clanführer einen gewissen Tiefgang haben und den Schauspielern etwas mehr abfordern als dem „Fußvolk“.


Bewertung: Zwar ist „Survival of the Dead“ nur ein mittelmäßiger Genrebeitrag, doch immerhin wird er eigentlich nie wirklich langweilig. Allerdings bin ich als Romero-Fan von seinen letzten beiden Werken doch sehr enttäuscht, da ich mir eigentlich deutlich mehr erhofft hatte!

7/10 Punkte

geschrieben am 06.11.2011 um 20:40

Cover

Cover

User Meinung

Meine Wertung:


User Wertung:

Wertung: 5,7/10 | Wertungen: 3 | Kritiken: 1

Weitere Trailer