(500) Days of Summer

  • Informationen zum Film
  • (500) Days of Summer

  • Originaltitel:
    (500) Days of Summer
    Genre:
    Komödie, Romanze, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2009
    Kinostart Österreich:
    23.10.2009
    Kinostart Deutschland:
    22.10.2009
    Kinostart USA:
    07.08.2009
    Verleiher Österreich:
    Centfox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Marc Webb
    Drehbuch:
    Scott Neustadter, Michael H. Weber
    Musik:
    Mychael Danna, Rob Simonsen
    Darsteller:
    Maile Flanagan, Joseph Gordon-Levitt, Patricia Belcher, Jean-Paul Vignon, Valente Rodriguez, Clark Gregg, Richard McGonagle, Yvette Nicole Brown, Matthew Gray Gubler, Chloe Moretz, Geoffrey Arend, Zooey Deschanel, Nicole Vicius, Minka Kelly, Rachel Boston, Ian Reed Kesler, Darryl Alan Reed, Natalie Boren, Darryl Sivad, Gregory Thompson, Michael Bodie, John Mackey, Jacob Stroop, Kevin Michael, Sid Wilner, Bryan Anthony, Sybil Azur, Cheryl Baxter, Gus Carr
  • Inhalt
  • Dies ist die Geschichte von einem Jungen und einem Mädchen. Aber keine Liebesgeschichte. Zumindest, wenn es nach Summer (ZOOEY DESCHANEL) geht. Einer ganz normalen jungen Frau, die aber so normal dann doch nicht ist. Zumindest, wenn es nach Tom (JOSEPH GORDON-LEVITT) geht. Denn Tom liebt Summer, seine neue bezaubernde Kollegin, doch sie nicht ihn. Vermutet er, weil sie nichts Ernstes und nur etwas Spaß haben will. Sagt sie jedenfalls, aber empfindet vielleicht anders. Hofft Tom, der seine Träume mit ihren Wünschen in Einklang zu bringen versucht. Nur Freunde sollen sie also sein, weil das einfach ihre Antwort ist und er nicht weiter zu fragen wagt. Freunde, die sich aber plötzlich küssen, schließlich das Bett und große Geheimnisse miteinander teilen. Was ist das, das diese beiden verbindet? Tom, im romantischen Rausch, ist sicher: Das ist Liebe. Was aber denkt Summer, das magische Mysterium? Und noch entscheidender: Was fühlt sie...?

  • Filmkritik
  • Es ist immer wieder erstaunlich, wie Regisseure wie aus dem Nichts auftauchen und einen erfrischend originellen Film auf die Leinwand knallen. Eine Romantikkomödie um genau zu sein: ganz ohne Kitsch, Stereotype oder die immer gleichen Darsteller und Muster. Marc Webb ist einer dieser Filmemacher. Als Regisseur von Musikvideos bekannt (Er gewann erst im vergangenen September einen MTV Video Music Awards für die Regie bei Green Day's 21 Guns) wagte er sich 2009 an einen Kinofilm und kann dabei seinen Werdegang nicht verleugnen. Aber alles der Reihe nach.

    Boy meets girl. Boy falls in love. Girl doesn't.


    (500) Days of Summer ist ein Film der Erinnerungen und der Suche gleichermaßen. Unchronologisch springt Webb zwischen den der 500 Tage andauernden Romanze zwischen Tom und Summer hin und her, ein verliebtes Hochgefühl hier, ein ernüchternder Schlag in die Magengrube dort. Dabei bleibt das Gesehene immer schön klar und kurzweilig. Dieser Umstand ist dem tollen Drehbuch von Scott Neustadter und Michael Weber zuzuschreiben. Laut eigenen Angaben autobiografisch angehaucht, servieren die beiden mit ihrer Geschichte eine grundehrliche, realitätsnahe Liebesgeschichte. Das Grundmotiv des Films ist die Frage, ob die romantische Liebe existiert, der Begriff Schicksal überhaupt zulässig ist oder ob Begegnungen vielmehr zufälliger Natur sind. Diese beiden Seiten beziehungsweise Ansichten werden durch Joseph Gordon-Lewitt (BRICK) und Zooey Deschanel (DER JA-SAGER) personifiziert. Während Ersterer von seinem pubertären Medien- und Musikkonsum als Romantiker geprägt, ist Summer eher diejenige fürs Ungezwungene. Tom versucht sich zu erinnern, wann sich das Ende der Affäre angedeutet hat, er sucht nach einem Grund der nicht zu finden ist. Auch wenn Webb die Geschichte aus der Perspektive von Tom erzählt bedient er sich immer wieder dem Element des Splitscreens, um das Mysterium Summer zumindest ein wenig zu durchleuchten: Aufnahmen aus Kindestagen beispielsweise. In Erinnerung bleibt auch die gelungene Episode, als Tom auf eine Party geht und im Splitscreen (fast) simultan Erwartung und Wirklichkeit gezeigt wird. Untermalt von gut ausgesuchter Musik und ausgestattet mit witzigen Dialogen zeigt der Regisseur einen kurzweiligen Film über die Liebe im Gewand eines Popsongs. Der Musikstücke sind genial ausgewählt und reichen von The Smiths bis hin zu Regina Spektor. Auch Frankreich's First Lady Carla Bruni trägt mit Quelqu'un ma dit einen Song bei. Webb versteht sein Handwerk, weiß wie er die Musik einzusetzen hat und wie es stereotype Handlungsansätze zu unterbinden gilt. Auch wenn Zooey Deschanel dem geheimnisvollen Wesens ihres Charakters nicht ausreichend Rechnung tragen kann ist ihre Darstellung als überaus solide zu bezeichnen. Deutlich mehr in den Vordergrund spielt sich der männliche Hauptdarsteller Jospeh Gordon-Lewitt. Aufgemacht, als wäre er noch wenige Momente zuvor aus einem Musikvideo ausgebüchst mimt er den von Rätseln getriebenen, authentischen Romantiker, der von sich selbst überzeugt ist, die wahre Definition von Liebe zu kennen. Erwähnt seien auch die beiden männlichen Nebendarsteller Geoffrey Arend und Matthew Gray Gubler, die in der Handlung als Mitbewohner von Tom mit ihren so ganz anderen Weltanschauungen immer wieder für komische Momente sorgen. Komplettiert wird das gute Schauspielerquartett von Kinderstar Chloe Moretz, die als überaus reifer Teenager ihrem von Gefühlen gelenkten Bruder Beziehungsratschläge gibt.

    Marc Webb's Kinodebüt darf wohl schon deshalb zu den besseren, 2009 erschienenen, Romantikkomödien aus Hollywood gezählt werden, weil er zeigt, wie originell Filme in diesem Genre trotz ihrer hohen Publikationsdichte sein können. Gute Darsteller, leichtfüßige Erzählweise und ein genialer Score tragen zu einem überaus befriedigenden Gesamtbild bei, so dass man (500) Days Of Summer einerseits ohne Bedenken weiterempfehlen kann und andererseits hofft, dass der Amerikaner in Zukunft öfter Spielfilme drehen wird.
  • Kurz Kritik
  • Story
    4,0
    Musik:
    4,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    2,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
    Verfasst von:
    Ld_Jackpot

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Eine Geschichte um einen Jungen und ein Mädchen, nein keine Liebesgeschichte. Eine Geschichte über Liebe. Es geht um Tom und Summer. Tom lernt Summer auf der Arbeit kennen und stellt schnell Fest, Sie ist seine Seelenverwandte. Doch Summer will eigentlich nicht Festes. Doch verbringt sie viel Zeit mit Tom. Doch irgendwann verlässt sie Ihn, obwohl sie eigentlich ja nie wirklich zusammen war. Doch Tom will Summer zurück und versuch so einiges. Doch wie wird es ausgehen?

(500) Days of Summer ist einer dieser Film, wo man am Anfang denkt, Ok, ich weiß wie er enden wird. Doch dann wird man Sehr schnell überrascht. So zeigt der Film eigentlich, Ehrlich und ohne um den heißen Brei zu reden. Das Tom mit seiner Vorstellung von der Liebe und allen drum und dran eigentlich nur eine große Traumblase ist. So sehen wir Tom wie er nach einer Nacht mit Summer das Haus verlässt und anfängt zu Tanzen und auch noch einen Gezeichneten Vogel trifft. Alles hat diesen bösen Sarkastischen Unterton, das sowas eigentlich nie passieren wird. Die Parodie auf die Disney Romantik.

Der Film zeigt im Splitscreen, sehr schön wie die Realität und die Erwartung doch soweit von einander trennen. Auf der einen Seite sehen wir Tom’s erwartungen an ein Wiedersehen mit Summer auf Ihrer Party und auf der anderen Seite die Wirklichkeit. Mit solchen kleinen Highlights ist der Film gespickt. Immer wieder mit solchen Einwürfen. Auch schonmal als Französischen Schwarz/Weiß Kunstfilm mit Untertitel oder Kommentare wie in einer Dokumentation zum Thema Liebe und der Traumfrau.

Auch wenn (500) Days of Summer uns immer wieder den Spiegel vorhält in Sachen Traumfrau und Liebe und zeigt das die Liebesfilme alles nur Illusion ist und nie so eintreffen wird, gibt uns der Film ein Gutes Gefühl. Es geht darum Los zu lassen von dieser Idee. Wir müssen die Dinge Realistisch und nüchtern betrachten und nicht Jahre auf den Perfekten Partner warten. Schicksal gibt es vielleicht nicht. Dennoch kann alles und überall möglich sein. Nur sollten wir halt nicht Denken das es der Seelenverwandte ist. Wir sollen Leben und dieses genießen.

(500) Days of Summer ist ein ganz Besonderer Film. Egal ob er Tragisch oder Lustig ist. Am Ende fühlen wir uns Wohl. Er regt uns zum Nach denken an und zeigt auf Wunderschöne weise, das wir nicht an die Hollywood Lieben glauben sollen.

geschrieben am 25.07.2011 um 17:08

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Wertung: 7/10 | Wertungen: 3 | Kritiken: 1